Der hat was auf der Pfanne

In den 70ern gab es im deutschen Fernsehen eine tolle Serie mit innovtiven Ideen, die immerhin zwei Staffeln überlebte. Da amerikanische Krimiserien so erfolgreich waren, drehte man einfach selber eine. Ort der Handlung war Amerika, die Protagonisten bekamen englische Namen, aber die Schauspieler waren deutsch. Und – vermutlich um es nicht allzu aufregend zu machen – war der Polizist kein Mitglied des CSI, CTU, FBI, CIA sondern Verkehrspolizist…. Aber auch nicht so wie beispielsweise die CHiPs, sondern zu Fuß… an einer Straßenkreuzung in Hollywood. Wow! Darüber hinaus – dafür hat der Gute auch noch Zeit – löste eher in jeder der 30minütigen Folgen einen Kriminalfall, er war nämlich doch kein gewöhnlicher Straßenpolizist, (hoho) er war ein Underover-Cop! Achja sein Name (und auch Name der Serie): Sergeant Berry. Aha, nee klar. Klingt fasst so eindrucksvoll wie James Bond oder Jack Bauer oder… Officer Frank Llewellyn „Ponch“ Poncherello!

Gespielt wurde der Ermittler in der ersten Staffel von Klausjürgen Wussow und in der zweiten von Harald Juhnke. Hier das sehenswerte Intro mit Harald Juhnke. Euch erwarten Spannung, Action und rassige Dialoge:

Die Dialoge sind einfach fantastisch – zeigen sich aber erst beim zweiten Schauen in ihrer gesamten Pracht – wenn man die Schockstarre überwunden hat. Das Intro mit Wussow ist auch sehr sehr sehenswert! Hörenswert ist auf jeden Fall die Musik, hier das komplette Lied. Toll, was das Orchester von Peter Thomas da geleistet hat.

PS. Hat sich die Bedeutung von „etwas auf der Pfanne haben“ in den vergangenen Jahren irgendwie geändert!?

PPS. Alter Schwede! Die Staffeln auf DVD kosten bei Amazon je 24,99 Euro. Aus Prinzip verlinke ich das hier nicht. Wucher!