Ich bin ein Kommunikationsfuchs!

Muhahahaha! Ausgetrickst! … zumindest irgendwie so… also nicht ausgetrickst, eher einen anderen Weg gegangen. Schlau von mir!

Ich habe ja in meinen letzten beiden Einträgen hier mein Leid bezüglich meines Internetproblems geschildert. Alice und/oder Telekom un-fähig/un-freundlich/un(d)-so-weiter, o2 un-logisch. Wie dem auch sei…

Heute habe ih mir eine o2-o-Prepaid-Karte gekauft. Das ist die, die nöscht kostet, man 15cent pro sms oder Minute in alle Netze zahlt und wenn man 60,- Euros vertelefoniert hat, bekommt man eine Flatrate zum Telefonieren. Ich befürchte, das hätte ich mal früher machen sollen, meine E-Plus-Handy-Rechnung will ich eigentlich nämlich gar nicht sehen. Mich schauderts! Jedenfalls kann ich bei dieser neuen Karte jetzt per „Start Dayflat“ und danach „Ja Dayflat“ [Anm.d.Red.: Nach dem Motto „Sind Sie auch ganz ganz ganz ganz sicher, dass sie mit dieser SMS die Tore zur Hölle öffnen wollen?! Luzifer höchstpersönlich würde Ihnen dazu nämlich gern dankend den lodernden Dreizack reichen!“] wieder mit DSL-Geschwindigkeit für 3,50 Euro pro Tag surfen! Tadaaaaaaa! Und meine Freundin kann mich für umsonst anrufen! Ist das nicht… also das sind doch mehr als drei Dinge in einem – gleichzeitig! [Anm.d.Red.: Meine Faulheit und Begeisertung die quasi an Woll-Lust grenzt verbietet es mir gerade nachzuzählen!].

So! Ich gehe jetzt das Internet leer lesen, wenn sich also außerhalb des Ingoversums das Netz-Nirvana auftuen sollte, wundert euch nicht. Ich kann euch die Infos der anderen Seiten aber gern telefonisch zusammenfassen!

PS. Den Stick habe ich bereits seit dem 17.06, also seit gestern. Aber meine eigene, eiserne Regel verbietet es mir regelrecht – bei Androhung von selbst auferlegtem Strafhören von Jamie Lidell (bah!) – mehr als einen Beitrag pro Tag zu veröffentlichen.

Ich verkünde: Heut ist Internet-Tag!

Heute ist mein ganz persönlicher Internet-Tag! Den werde ich ab sofort jedes Jahr am 15.06. feiern, weil er es sich wahrlich verdient hat.

Zunächst sollte heute der Techniker von Alice kommen, um das Internet freizuschalten. Ich korrigiere mich, es sollte ein Techniker der Telekom kommen, um das Internet von Alice freizuschalten. Die Telekom hat auf das Freischalten anscheinend noch Hoheitsrechte oder die diversen Internetanbieter können sich keine eigenen Techniker leisten. Jedenfalls sollte der gute Mann zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr erscheinen. Ein sehr präzise Zeitangabe… nun ja. Jedenfalls bekam ich um 14:43 Uhr eine SMS mit der Bitte bei Alice anzurufen. Aha… Der unfreundliche Kundenservice-Arsch (und nur diesen Titel verdient der Mann) teilte mir mit, dass der Techniker wohl eine Meldung an Alice gesendet hat, dass der Termin mit mir geplatzt sei. Einen Grund hat er wohl nicht mitgeteilt (oder der wird mir nicht mitgeteilt). Nun war ich den ganzen Tag zuhause, es kann also nicht sein, dass er geklingelt hat und niemand aufgemacht hat. Darüber hinaus hatte der Mann auch meine Handynummer, wie mir der Alice-Arsch sagte. Die hat er aber auch nicht genutzt, zumindest nicht, um mich zu kontaktieren. Ende der Geschichte: Der zweite Versuch findet am 19.06. statt. Das glaube ich erst, wenn der Typ in der Wohnung steht.

Das Schlimme ist, dass ich nun gar nicht weiß, auf wen ich meine Wut kanalisieren soll/kann/darf. Alice? Die Telekom? Den bescheuerten Techniker? Eine vernünftige Beschwerdestelle gibt es hierfür nämlich nicht. Weder bei Alice, noch bei der Telekom.

Nachdem mich dieses Ereignis also stinksauer zurücklässt, verursacht das kommende einfach nur unverständliches, sprachloses Kopfschütteln.

Ich besitze einen O2-Surfstick um die internet- und telefonlose Zeit einigermaßen zu überbrücken. Das klappte auch bis vergangenen Donnerstag prima, aber dann waren angeblich meine 5GB Traffic verbraucht und der Stick schaltet in eine prähistorische, halbe Analoggeschwindigkeit zurück. Es ist mir ein Rätsel, wie ich in den 2 Wochen die 5GB geknackt haben soll, aber gut. Wenn dem so ist – eigentlich sollten ja heute Alice und Brad Pitt bei mir einziehen… Erfahren habe ich das Durchbrechen der 5GB Schallmauer natürlich nicht durch die mitgelieferte Software, sondern durch einen durchaus freundlichen O2-Mitarbeiter über die kostenlose Hotline [Anm.d.Red.: Achja, liebe Alice: Kostenlose Hotline!!!! Würde dir auch gut stehen!]. Aber ich könne ja die sog. Dayflat buchen. Dabei habe ich einen Tag lang (bis max. 0.00 Uhr, auch wenn man um 23.59 Uhr bucht) 1GB Downloadvolumen zur Verfügung. Einfach eine SMS mit Start Dayflat an die entsprechende Nummer und zack… bekomme ich eine SMS, dass meine SMS nicht verarbeitet werden kann. Nochmal angerufen, diesmal ist eine nette Dame am Telefon. Fazit: Ich würde O2 ja gerne 3,50 Euro pro Tag für die Dayflat in den Rachen schmeißen, darf ich aber nicht, weil das erst dann möglich ist, wenn ein Monat seit Buchung des Internetpakets (in meinem Fall „L“) herum ist. Das wäre der 30.06. Davor kann ich mir maximal einen weiteren Surfstick zulegen, um wieder akzeptables Netz zu haben. Dass das vollkommener Murks ist, bei 69,99 Euro Anschaffungspreis ist natürlich klar.

So, ich gehe jetzt weinen. Lange. Mindestens bis Dienstag.

Entscheidendungs-Scherben

Aus meinem Umzugstagebuch:
Zunächst habe ich dank des O2-UMTS-Surfstick mit Prepaid-Tarif weiterhin Internet. Der funktionietr selbst hier am A*** der Welt noch ganz gut, es sei denn das Fenster ist geschlossen. Deshlab hier sogar eine EMpfehlung für dieses Gerät. Prepaid-Alternativen sind rar, ich hab eigentlich nur eine gefunden. Bei so einem Laden der ursprünglich mal überwiegend Kaffee verkauft hat.

Leider hab ich übrigens in der neuen Wohnung bis Dienstag keinen Strom, weil die Immobilienfirma selbst das Attribut „unfähig“ und „Dienst-Un-Leistung“ noch überboten hat.

Und zum Schluß noch eine kurzer Bericht aus der Kistenpack-Abteilung.

Nehme ich diese Glasvase jetzt mit? Hmmm… Wie pack ich die denn überhaupt ein? Extra nehmen? Bääääh! Alles was nicht in eine Kiste geht ist doch Sch***. Hach egal, erstmal das Kabel hier aus der Dose ziehen. Rupf -> Schkkkkkkiiiirrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr – Erschrockener Blick richtung Ex-Vase. – Nun gut. So viel zur Vase. Wo ist denn der Staubsauger?!