Humble Bundle goes instrumental

Ich hatte hier ja schon mal ehrlich erläutert, wie gerne ich etwas „Gutes“ tue, sofern es einfach ist und nicht zu viel Energie von mir verlangt.

Eine andere, sehr bequeme Form etwas Gutes zu tun und dabei Spaß zu haben, ist es – sofern man an Computerspielen interessiert ist – das regelmäßig erscheinende Humble Bundle zu kaufen. Dort werden mehrere Indi-Spiele zusammen gefasst (Computerspiele, von kleinen Entwicklerteams programmiert – so in etwa wie Art House Kino). Das Angebot hat neben den oft tollen Spielen, zwei tolle Eigenschaften:

  1. Man kann den Preis vollkommen frei wählen, Pay as much as you want
  2. Man kann selber bestimmen, wie das gezahlte Geld verteilt wird. Mindestens einer der Zahlungsempfänger ist immer auch ein Charity-Unternehmen

„Buuuh, Ingo!!! Laaangweilig! Computerspiele sind doch total doof!“, mögt ihr mir nun vielleicht zurufen. Okay, gut… dann wird euch aber vielleicht freuen, dass es das Bundle nun auch mit Musik gibt! Außer OK Go habe ich allerdings noch von keinem der Künstler gehört. Im Teaser-Video klingt die Musik der vertretenen Bands allerdings ganz nett. Schaut doch mal vorbei und tut Gutes, mit Musik kann sich doch irgendwie jeder anfreunden oder?

Und hier der Link zum Humble Music Bundle.

Musikspektakel. Schönen Dunk Youtube!

Ab und zu bekomme ich zu hören, dass ich irgendwie recht festgefahren bin, wenig flexibel oder offen gegenüber Vielfalt. Zumindest meine ich dass mir das immer mal wieder vorgeworfen wird, wenn dem nämlich nicht so wäre, hätte ich keinen Grund diesen belanglosen Blogeintrag zu machen und mich dabei auch noch über diese bescheuerten Rechte-Dings-Misere-Situation bei Youtube zu ärgern.

Was ich sagen wollte! Ich habe in den letzten paar Stunden eine musikalische Reise gemacht, die aber so etwas von Geschmacksvielfalt belegt, da kommt selbst… jemand der… na jedenfalls ist mein Geschmack voll vielfältig! Vielfältiger als wie ein Regenbogen Farben hat.

Kommt nun mit auf meine Reise, die mit „Beatnuts feat. Methodman – Se Acabo[Anm.d.Red.: Interessanterweise ist zumindest „Watch out now“ bei Youtube nicht gesperrt, deshalb leider das großartige „Watch out now“ statt des großartigeren „Se Acabo“] begann. Das erinnerte mich wieder an die grandsiosen And!-Mixtapes aus den endenden 90ern und beginnenden 2000ern. Wenige Stunden später war mir dann – durch den gestrigen Blogeintrag inspiriert eher nach „The Animals – House of the Rising Sun„. Beim „bewundern“ des aufwändigen Videos ist mir aufgefallen, dass die Jungs um Eric Burdon wohl keinen Schönheits- oder Fashion-Award gewonnen hätten. Die Jacken… eieieieiei, trugte man das damals so!?! Und zuletzt, quasi gerade eben bin ich bei Elton John gelandet! Huuuahhh!!!! Und nicht nur Elton john, sondern Elton John zusammen mit Kiki Dee [Anm.d.Red.: Auch wenn selten jemand dran teilnimmt, machen Gewinnspiele ohne nennenswerten Gewinn hier Spaß, also sagt mir, mit wem Elton das Lied in einer dancefloorigen Version erneut auflegte hat gewonnen. Kleiner Tipp: Denkt an Mary und Gordy]. Wo war ich? Genau, der Song-Titel fehlt noch: „Elton John and Kiki Dee – Don’t go breaking my heart

Und ich habe bei allen dreien mit“gesungen“! Und nu‘ sag mir nochmal jemand etwas über Geschmacksdingens! Ganz final möchte ich dann auch noch darstellen, was mir bei Youtube ganz besonders auf den Senkel geht! Ich finde, das Youtube mit eben den Musikvideos eigentlich ein toller marketingkanal wäre, dass Leute sich darauf hin den track bei itunes oder wo auch immer, runterladen. Aber gut… Wer ist eigentlich an der Misere aktuelle schuld? Die Musikverleger? Die GEMA?

Ich durfte gerade feststellen, dass es das And1-Mixtape wohl noch immer gibt. Allerdings werde ich anscheinend zu alt für die schnellen Schnitte… ich sehe nur Farben:

In Anbetracht der Tatsache, dass der ein oder andere der dort auftretenden Baller Namen wie „Hot Sauce“ oder „Airplane“ trägt, habe ich mich früher schon mit Ralf gefragt, ob es für den nativen englischsprachigen genauso klingt, als würde sich ein Deutscher Sportler den Spitznamen „Heiße Sauce“ geben… Hmmm. Wir hatten damals viele Abende Zeit sind aber zu keinem abschließenden Urteil gekommen…