Bildungsblog

Neben dem typischen „ach du Schande, Montag!“ und einem nicht so wirklich liebenswerten Kopfschmerz, bin ich heute morgen aber auch mit einem Ohrwurm wachgeworden. Allerdings nicht mit einem musikalischen, sondern mit einem Wort. „Larmoyanz“ geistert mir unentwegt durch meinen Kopf seit etwa halb acht.

Schlimmerweise muss ich gestehen, dass ich nicht mal weiß wusste, was dieses schicke Wort überhaupt bedeutet. War mir zunächst auch nicht so wichtig, aber nachdem es sich anscheinend in mein Hirn eingebrannt hat:

Larmoyanz (von französisch larme, ‚Träne‘) ist ein bildungssprachliches und (heute) abschätziges Lehnwort für Rührseligkeit und sentimentale Überempfindlichkeit bis zur Wehleidigkeit, Tränenseligkeit und zu ausgeprägtem Selbstmitleid.

Danke Wikipedia. Aber irgendwie unverschämt! Was will mir mein Über-Ich denn da mitteilen? Soll das etwa der Kommentar zum Wachwerden sein. „Ingo wurde heute mal wieder mit einer gehörigen Portion Larmoyanz wach.“ Mal sehen, womit ich morgen wach werde…