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die welt aus der sicht eines dorfmenschen
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Stechus Kaktus

ingo | 8. September 2010

Schockierend. Gestern war ein Kunde im Laden, der das Wort “Widerporst” ausschließlich dem Wortschatz seiner Mutter zuordnen wollte. Und er kannte den untigen Film nicht…. Was ein Purche!

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Das Leben des Brian, Film
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ein fantastischer Film

ingo | 16. Mai 2010

Ich habe nach laaanger Zeit mal wieder eine Filmempfehlung. Hatte ich überhaupt schon einmal eine hier “veröffentlicht” [Anm.d.Red.: Das Wort klingt vielleicht ein wenig groß...]?

Ich hatte heute das Glück den Film “Fantastic Mr. Fox” zu sehen – auf englisch. Und den würde ich sogar Leuten empfehlen zu schauen, die ansonsten nur iranischs Programmkino schauen, gelegentlich auch äthiopisches, aber selten Mainstreamfilme…. außer so einen übnerbewerteten Film wie “Up in the Air”. Oh! Und dank des Hauptdarstellers dieses Films habe ich ein tolle Überleitung zur Filmempfehlung, Fantastic Mr. Fox.

Ich kann gar nicht sagen, was genau mir an diesem Film gefällt, der komplett in Stop-Motion gedreht wurde. Er ist einfach unglaublich liebevoll gemacht, die Synchronisation der Puppen ist herausragend, George Clooney spricht Mr. Fox und das passt wie Faust aufs Auge. Die ganze Geschichte ist einfach schön, nicht überragen actionlasitig, nicht überragend komisch, nicht überagend geheimnisvoll, sie ist insgesamt einfach toll anzusehen und auch die Musikauswahl ist super. Filme in denen die Rolling Stones ein Liedlein trällern müssen eigentlich schon an sich super sein.

Vermutlich schreibt der Spiegel in seiner Filmkritik irgendetwas von Parabel auf die Gesellschaft  usw. vielleicht steht Ähnliches auch in anderen Medien. Aber das ist wirklich ganz egal, denn der Film ist einfach schön.

Ach, schrieb ich nicht eben etwas von den Stones und trällern? Was wäre das nicht eine gar feine Überleitung  zu eben den Trällern, die all das, was ich da oben versucht habe zu erzählen, viiiiel besser ausdrücken können:

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Hier könnt ihr euch auch noch den zweiten ansehen. Und jetzt noch ein Feature über die Herstellung des FIlms, kurz und sehenswert:

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Nun kann solch eine Geschichte natürlich nimandem eingefallen sein, der sich mit einem Medium beschäftigt das sooooooo viel weniger wertvoll ist, als Bücher, die ja per se – auch ohne Musik von den Stones – kulturell um einiges hochwertiger sind. Also, hier ist der deutsche Link zum Buch (gibt s aber auch auf englisch). Vielleicht kaufe ich es mir sogar… Uh!

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Bei der Geburt ins Wörterbuch gefallen

ingo | 18. August 2009

Mein liebster Mitbewohner hat mich auf einen Film aufmerksam gemacht. Eigentlich hat er mich eher auf eine Filmkritik beim Internetdienst Telepolis aufmerksam gemacht. Es geht um den japanischen Film “Love Exposure”. Hab ich vorher noch nie von gehört, aber asiatisches Kino ist auch nicht so zwingend meins. Ich habe mich ja letztens an “The Good, The Bad, The Weird” versucht. Das ist ein koreanischer Film und ganz besonders Weird, mit Tendenz zu Bad aber auf keinen Fall Good.

Aber zurück zur Kritik zu Love Exposure. Bei Telepolis gibt es eine ca. 500 Seiten DIN A4 umfassenden Rezension zu dem Film. Und das ist nicht einfach eine Filmkritik, der Autor orgasmiert diesen Text wie im Rausch nur so dahin. Was dort an Superlativen und fantastischen Formulierungen so vorkommt, spottet jeder Beschreibung. Ich gebe euch mal einen kleinen Einblick, danach könnt ihr entscheiden ob ihr euch den Film vielleicht im Kino ansehen wollt. Mich hat der Autor jedenfalls nicht überzeugt. Und übrigens wundere ich mich, dass bei meinem Mitbewohner nicht direkt sämtliche Blinklichter und Alarmsignale angegangen sind, weil sich der Artikel irgendwie “bezahlt” anhört. Wenn ich in meinem Blog nur den Namen eines Produktes oder einer Firma erwähne, fragt er mich ja schon, wieviel Geld ich bekommen hab. Selbst wenn ich etwas vernichtend kritisiere beschwert er sich. Als ich über die vergangenen Olypmischen Spiele schrob zum Beispiel.

Aber zur Filmkritik von Telepolis:

Wie soll man diesen Film beschreiben? Vier Stunden, aber überaus kurzweilig.

Stopp! Hier muss ich kurz einhaken! Vier Stunden… kurzweilig!?!??! Bitte wie soll das denn gehen?????

Und dabei eine große Kinooper, die in ihrer Form allen Gewohnheiten zuwider läuft, jeden Rahmen sprengt. [...] Das alles ist ungemein souverän inszeniert, in überzeugenden Rhythmus-Wechseln, mehrstimmig aus springenden subjektiven Perspektiven, in ekstatisch-überbordendendem Antinaturalismus. “Love Exposure” mischt das zumindest auf den ersten Blick Unvereinbare: Katholizismus und sexuelle Perversion, Kampfkunst und Romantik, religiöses Sektierertum und libertäre Gesinnung, Sünde und Unschuld. Der Punkt, an dem sich das alles trifft und vereint, ist der einzige, der dazu in der Lage ist: Die Liebe, wie gesagt. [...] Wie jedes große Kunstwerk ist “Love Exposure” ein einzigartiges Kinoerlebnis. Es ist, einmal muss man das hinschreiben, ein genialer Film. “Love Exposure” hat alles. Er ist einfach atemberaubend. Der Film des Jahres.

Weder habe ich solche Formulierungen parat, noch finde ich sie an dieser Stelle angebracht sondern einfach nur – und mit der folgenden Formulierung möchte ich bewusste einen Gegenpol zum Artikel setzen – bescheuert! Vermutlich liegt es aber an mir und ich bin zu… einfach… für solche… solche… Solches halt!

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Film, Kritik, Love Exposure, Mitbewohner, Telepolis
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Dringender Lesetipp

ingo | 12. August 2009

Ich hatte einigen Auserwählten schon einmal vom großartigen Agitpopblog erzählt. Dort veröffentlicht der Blogger, dessen Namen ich entweder nicht kenne, nicht nachschauen will oder der auch nicht öffentlich ist, immer mal wieder – aber viel zu selten – Rezensionen zu Filmen. Zuletzt war es “Horsemen”.

Ich überlege selber immer wieder, ob ich auf meinem Blog nicht Rezensionen zu Filmen, Serien, Computerspielen oder  technischen Gadgets schreiben soll. Dann lese ich einen Beitrag bei Agitpopblog und weiß wieder, warum ich das bisher nicht so richtig gemacht habe. Mir fehlt einfach diese bildhafte Schreibe, die mit tollen Beispielen so richtig plastisch die Kritik auf den Punkt bringt. Und mir fehlt die Geduld etwas gnadenlos Schlechtes oder Gutes über viele Zeilen hinweg zu zelebrieren.

Aber zurück zum Agitpoblog und der Rezension des Kinofilms Horsemen. Bitte dringend lesen, auch wenn der Beitrag recht lang ist. Hier! Und hier kurz ein paar Appetizer:

[...]und ab Minute 45 war ich gewillt ihm meinen künftigen Erstgeborenen zu opfern, wenn er nur bitte endlich zuende geht. Und nein, ich hätte nicht das Kino verlassen können: Dafür war der Film zu schlecht.

Ich bin mir sicher, dass Filme wie dieser Rotz einer der Gründe dafür sind, dass Menschen wie #Zensursula mit dem Rasenmäher über die Meinungsfreiheit fahren dürfen und von einer großen Bevölkerungsgruppe dafür auch noch Zustimmung ernten.

Ein weiterer Indikator dafür, dass Bay seit The Rock nicht an einem einzigen guten Film mitgearbeitet hat, sondern – ganz im Gegenteil – die noch zuckende Leiche namens “Kino das mehr will, als den kleinsten gemeinsamen Nenner finden” Schaufel um Schaufel und Film für Film unter einem großen Haufen dampfender Scheiße begräbt. Ich hasse dich Michael Bay!

Wer nun bei Agitpopblog den ganzen Text gelesen hat  – oder eben auch nicht – und sich auch nur am Rande für Star Trek interessiert – oder auch nur weiß, dass es Star Trek gibt – der sollte auch die Rezension dazu lesen. Ich habe mich weggeschmissen vor lachen!

[Anm.d.Red.: Ich weiß nicht, bei welchen Filmen M. Bay alles mitgearbeitet hat außer den Transformers-Filmen. Den ersten habe ich zweimal versucht zu schauen und bin zweimal vor der End-Action-Sequenz eingeschlafen. Grauenvolles Machwerk. Wenn alle Filme von M. Bay so sind... Bah!]

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Agitpopblog, Film, Horsemen, Star Trek
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Disaster 2012 – The Movie

ingo | 11. August 2009

Habe selten so einen tollen Trailer gesehen… Musik top, Bilder top. Unbedingt ansehen!

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Und da dieser Träller für den Film 2012 (erscheint im November 2009) kein offizieller ist, gibt es hier noch eben noch den offiziellen. Der hat mal wieder die typische Katastrophen-Pathos-Musik – langweilig.

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2012, Film, Trailer
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außerirdisches Hörspiel

ingo | 5. Juni 2008

Heute kann ich mal ein Hörspiel (nicht) empfehlen [Anm.d.Red. fast hätte ich “tolles“ geschrieben]. Und zwar habe ich letztens „Aliens vs. Predator – Requiem“ geseh… gehört. Es ist bereits der zweite Teil der Serie. Der erste war noch recht passabel, hat mir Spaß gemacht, den konnte man vor allem auch noch hören UND sehen. Beim Zweiten hat sich der Regisseur wohl gedacht, er probiert mal aus wie ein Hörspiel beim Publikum ankommt. Nun ja… bescheiden.

Wieso Hörspiel? Weil man außer schwarz und ab und zu mal einen Umriss eigentlich nichts erkennt. Klar, für die diversen Sichtmodi des Predators mag das zuträglich sein, ich selber hab aber keine. Dementsprechend bleibt schwarz sehr schwarz. Und wenn man bei Beginn der “richtigen” Action hofft, dass gleich bestimmt wieder eine Szene mit Licht (Tag) kommt, weil in den ersten zwanzig Minuten – des viel zu langen Hörspiels (1:41 Stunden) – etwa zwei Tage mit verschiedenen Helligkeitsstufen durchgespult werden, wird man jäh enttäuscht. Gut, “vielleicht macht ja jemand gleich das Licht an”, sagt man sich… Mööööp! Fehlanzeige. Der Predator hat nämlich auf der Hatz nach einem der Aliens das Atomkraftwerk lahm gelegt. Keinen Sinn für die Augen der Zuschauer, der Kollege…

Ganz am Ende ist dann doch noch mal Licht, da radiert im Morgengrauen ein ranghoher Armeefutzi das Mini-Dorf inklusive Bewohner, Predator und Aliens irgendwo im Niemandsland der USA zwischen Stars Hollow und Everwood mit einem Atomschlag von der Karte. Fazit: Zum Weghören.

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Aliens vs. Predator, Film, Kritik, Review
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