Wenn’s mal wieder länger dauert…

Seit zwei Monaten nicht mehr zu unserem Haus at the corner of a street (TM). Dann will ich doch mal wieder…

Grund für die allgemeine Stille im Blog und insb. zum Thema Haus ist ganz einfach der Stress derzeit. Da ist sinisio, dann ist da noch das Startup Weekend im kommenden Jahr, „interessante“ Erfahrungen und Gespräche im Umfeld des Arbeitsplatzes und finally: The Mansion!

Die ganzen „das ist doch immer so“ und „ein Bau wird immer Blaa teurer, hab ich doch vorher schon gesagt“-Rufer dürfen entweder den Schnabel halten oder hier das Lesen beenden, denn am Bau läuft es halt gerade nicht ganz so wie man sich das wünscht. Beispielsweise ist leider der Estrich noch nicht ganz so trocken, wie er sein müsste, weswegen jetzt Luftenteuchter im Haus stehen und ordentlich Lärm produzieren. Deswegen kann leider der Oberboden nicht verlegt werden und in der Folge die Küche noch nicht aufgebaut werden. Aber immerhin haben wir mittlerweile Badezimmer – Fliesen verlegen ist bei der vorherrschenden Feuchtigkeit möglich. Und seit gestern wissen wir auch, dass für die gebeizte Buchentreppe auch keine idealen klimatischen Bedingungen vorherrschen – die ist daher unaufgebaut wieder gen Werk gefahren und nimmt dafür sogar noch extra-Geld. Und alle so: Yeah!

Dafür haben wir aber mittlerweile kein Gerüst mehr und die GWG, NEW und wer noch alles an den Zuleitungen ins Haus beteiligt war, hat einen vorbildlichen Job gemacht und uns in Windeseile Strom ins Haus gelegt. Der Elektriker war da gegen leider nicht ganz so kompetent. Er hat den Stromkasten an der falschen Stelle angebracht, weswegen die Wasserzuleitung nicht an der für sie vorgesehenen Stelle ins Haus verlegt werden konnte – ärgerlich sowas. Darüber hinaus ist es extrem schwer, ihn zeitnah an die Baustelle zu bekommen. Das ist schon sehr sehr nervig. Immerhin haben wir alle Leitungen und Dosen soweit liegen und sogar im Garten schon die Außenbeleuchtung hängen.

Was wir auch sehr zeitaufwendig lernen durften ist, dass Mitarbeiter in Baufachhandeln sich auch nicht zwingend sooo gut auskennen. Eigentlich wollten wir nur Flachkanäle, Eckig-auf-rund-Eckstück kaufen, aber das weitete sich aus zu zahlreichen Besuchen im selben Markt mit wiederkehrend falscher Beratung. Das braucht man generell eigentlich am allerwengisten, weil man sich ja doch auf die Leute verlassen muss. EIne gewisse Unverschämtheit und 27maliges Nachfragen zum immer wieder selben Thema ist wohl leider doch viel zu häufig angebracht. Das ist änhlich wie bei der Elektrikerfirma, man würde sich ein bisschen Mitdenken der Dienstleister wünschen, voraussetzen darf man es nur leider allzu oft nicht.

Die Raffstores sind mittlerweile angebracht und müssen nur noch eingestellt werden, glaube ich. Mal sehen, wann das passieren kann. Auf den Bildern oben, solltet ihr die schon erkennen können. Und unsere finale Eingangstür ist eingebaut und wird hoffentlich von den Bauarbeitern pfleglich behandelt.

Was ist noch… achja! So langsam tut sich auch um das Haus etwas. Wir haben jetzt zumindest einen verdichteten Boden im Eingangsbereich und im Terassenbereich. Im Keller habe ich ein bisschen gefliest und bereits Wände gestrichen und die Wärmepumpe kann so langsam auch angeschlossen werden. Insbesondere die kann dann nämlich durch die Inbetriebnahme der Fußbodenheizung, die Entfeuchtung unterstützen.

Sämtliche Arbeiten für Treppe, Oberboden, Küche und Zimmertüren haben sich jetzt in das kommende Jahr verschoben. Das ist ein bisschen ärgerlich, weil kurz auf knapp, aber ändern kann man das jetzt eh nicht mehr. Da fällt mir ein… wir brauchen noch so ein Dinegns, wo wir die Mülleimer reinstellen können.