ingoversales

die welt aus der sicht eines dorfmenschen

Tag: Alice

Mobilfunk mit Migrationshintergrund

Ich hatte ja bereits öfter (hier, hier, hier) etwas zur Firma Alice geschrieben – und es war eigentlich selten etwas Gutes. Diesmal bin ich „nur“ mittelbar betroffen (yippie) aber dafür Annika umso unmittelbarer.

Die war nämlich so leichtsinnig, bei Alice für ihr neues Telefon eine Micro-Sim-Karte zu bestellen. Das ist ein Vorgang der normalerweise selbst bei Billigst-Anbietern sehr problemfrei und unbürokratisch abläuft. Normalerweise kann man nämlich im Laden selber seine große, alte SIM gegen die neue, kleine eintauschen. Bei Alice theoretisch auch, in einer o2-Filiale.

Praktisch geht das aber nur, wenn man den Mobilfunkvertrag wirklich auch bei o2 gemacht hat (Alice ist ja mittlerweile o2). Wenn man aber bei Alice den Vetrag gemacht hat, dann hat man nun halt einfach Pech. Das ist so ein bisschen wie vor vielen Jahren, als man noch fast erschossen wurde, wenn man nicht in seiner „eigenen“ Sparkassenfiliale Kontoauszüge ziehen wollte oder eine Überweisung machen wollte. Extrem Kundenunfreundlich nenne ich das. Wenn mir als Kunde mitgeteilt wird, dass ich jetzt quasi zu o2 „gehöre“, ich dann aber auf die entsprechenden rudimentärsten Services nicht zugreifen kann, weil ich einen Alice-Migrations-Hintergrund habe, fühle ich mich veräppelt und als Kunde zweiter Wahl.

Aber die Geschichte hört hier nicht auf. Hallo? Wir reden hier von Alice! Zunächst mal musste Annika dann natürlich (teuer) bei Alice anrufen und dort die kleine SIM beantragen. 20,- Euro will Alice dafür haben. Ich hasse immer diese pauschalen Fantasiekosten. Mir kann sicherlich niemand wirklich glaubhaft erklären – geschweige denn belegen – dass der Tausch einer SIM-Karte bei Alice, Alice selber eine ähnliche Summe kostet. Und komm mir keiner mit einer Bearbeitungs-/Service-Gebühr,20,- € Bearbeitungsgebühr würde sich bei so einem Cent-Artikel nicht mal eine Behörde trauen. Vor allem deshalb nicht, weil… na? Wer bekommt die Karte auch telefonisch umsonst? Genau, o2-Kunden! Und mal ganz davon abgesehen, dass soweit ich weiß, alle anderen Provider das generell kostenfrei machen. Ich weiß das mit Sicherheit von ALDITalk und von der Telekom. Aber Annika ist ein Verhandlungsfuchs – wir haben ja auch bereits viele Beschwerden, die wir bei Alice in die Verhandlungswaagschale werfen können – sie sollte die Karte schlussendlich doch kostenfrei zugesendet bekommen.

Alles gut? Ähm nö. Die Karte kam nämlich tagelang nicht an. Nun ist Alice generell nicht so superschnell, wenn es um das Versenden auf dem Postweg geht. Auf Nachfrage, ob die Karte schon versendet wurde, stellte sich dann heraus, dass sie an eine alte Adresse versendet wurde – obwohl Annika den Service-Mitarbeitern ihre aktuelle Adresse genannt hat, was an sich ja schon überflüssig sein sollte. Jedenfalls sollte dann eine neue an die richtige Adresse gechickt werden. Ganz nebenbei wunderte sich der Service-Knecht noch ausgiebig, weiso die Karte denn umsonst zugestellt würde. Dabei hätte er sich so gefreut, den Adress-Fauxpas damit gutmachen zu können, dass die Umstellung nun doch nix kostet. Und nun fällt der Vorhang dieser Geschichte und alles wird gut… ähm nö, noch immer nö!

Eben schrob mich Annika ziemlich wütend (ich hab das mal in ihre Email reingelesen) an, dass plötzlich ihr Telefon gesperrt ist. Alice hat ihr wohl die alte SIM gesperrt, nachdem sie die neue SIM zum zweiten mal angefordert hat. Alice erklärt das so, dass das immer so ist, wenn eine neue, kleine SIM beantragt wird, wird eben die alte gesperrt. Kurz mal innehalten: Wie bescheuert wäre denn diese Regelung!? Ergibt es nicht mehr Sinn, wenn die alte erst dann deaktiviert wird, wenn die neue in Betrieb genommen wird (macht man doch bei Frauen auch so… #hust)? Weiter im Text. Der Hinweis an die Dame vom Service, dass beim Versand an die falsche Adresse, die alte Karte ja auch nicht abgeschaltet wurde, quittierte sie mit einem patzigen „dann hab ich mir das wohl ausgedacht!“. Da muss ich noch zu sagen: Das passt, denn bei meinen Kontakten mit Alice bin ich regelmäßig auf eine signifikant höhere Anzahl unverschämter Kundenbetreuer gestoßen, als auf welche, die ihre Berufsbezeichnung verdienen.

Langes Schreiben, kurze Konsequenz (endlich): Tschüss Alice?! Hallo… Telekom!? Oder möchte sich ein anderer Provider uns annehmen? Bewerbungen bitte über das Kontaktformular.

 

### UPDATE 23.02.2013 ######

Nachdem ich am vergangenen Donnerstag mit einer Alice/o2-Mitarbeiterin telefoniert hatte, sollte nun also alles klar sein. Die Karte komme SPÄTESTENS am Samstag an, sie sei schon versendet. Und: Wenn eine Karte einmal gesperrt wurde (wohlgemerkt: manuell), dann ist das wirklich nicht mehr rückgängig zu machen. Ich frage mich, wer sowas ernsthaft glaubt… Wobei es schon ein cooles Feature wäre, wenn die KArte ferngesteuert zum schmelzen/explorieren o.ä. gebracht würde. Aber man würde uns entweder: 5,- Euro für den Aufwand gut schreiben oder wir könnten uns noch schriftlich beschweren. Letzteres geht bei Alice/o2 ausschließlich postalisch – hat bestimmt logistische Gründe. Vermutlich war keine email-Adresse mehr frei (mal ganz ehrlich unter uns: das ist doch Schikane, hier will man Kunden doch offensichtlich für dumm verkaufen). Übrigens ist es „oder“  und nicht „und“ denn sobald man die großzügigen 5,- Euro (hust) annimmt, wird eine Beschwerde automatisch abgelehnt.

Jedenfalls ist heute Samstag, der Postbote hat seine Pflicht getan aber im Briefkasten war nix. Gar nix! Hallo Alice/o2, die 80er haben angerufen, sie wollen ihre lahme Beamten-Post zurück! Irgendwie finden wir das nicht nur ärgerlich, sondern unverschämt. Gibt es intern bei Alice/o2 ein Incentive für die meisten verarschten/verärgerten Kunden? Dann möchte ich unseren Call-Center-Agents gerne zum Montas-Sieg gratulieren!

 

 

Talk to the hand…

Es ist zum Haare Raufen oder zum Weinen oder einfach nur zum Verzweifeln. Diese Telefon- und Internetprovider sind einfach nur ein Graus. Ab in den Sack, draufschlagen und man trifft sicherlich den richtigen. Insbesondere, wenn man Alice trifft.

Ich hatte mein Leid hier ja schon mehrfach geklagt. Erst bekommen wir Monatelang eine 6.000er-Leitung statt der bezahlten 16.000.  Als wir das korrigieren lassen wollen, dreht man uns dem Upload hoch und den Download runter und dann muss ich mir auch noch erklären lassen, dass das in genau der Form logisch zusammenhängt. Ich zweifle das an und der A*** aus der Alice-Hotline legt auf. Zwar ist die folgende Kundenbetreuerin freundlicher aber das rettet auch nix mehr so wirklich.

Und hier ein kleiner Einschub: Wir bekommen Alice ohne Vertragslaufzeit. Wir hätten es gerne auf eine 50.000er-Leitung aufgeblasen. Das geht aber nicht!!!1 Dafür müsste man den Vertrag kündigen und einen neuen machen. Inklusive Geräte einsenden, wochenlang kein Internet und Telefon. Häääää!??!?! Es ist ja nicht so, dass der Tarif dadurch billiger wird, ich will Alice mehr Geld geben!!! Ach… das hatten wir hier auch schon einmal, glaub ich… Am Ende ging es dann ja doch über viel zureden und stundenlanges Warten in der Hotline.

Wo war ich? Genau, bessere Leitung. Also die war beantragt, konnte aber erst drei Wochen später im Mai geliefert werden – aha. Zwei Tage vor Freischaltung, kam die Mitteilung, dass dieser Vorgang sich um einen Monat verzögert. Angeblich, weil nicht genug Bandbreite zur Verfügung steht unserer Ecke von Düsseldorf – aha zum Zweiten. Jetzt sollte die Leitung gestern endlich freigeschaltet werden. Erstaunlicherweise kam der neue Router rechtzeitig (nachdem ich ihn vorsichtshalber noch einmal angefordert hatte, denn die Auslieferung war eigentlich storniert worden…), die Abschaltung des 16.000er Internets und Telefon war auch pünktlich (irgendwann zwischen 8.00 Uhr und 16.00 Uhr). Und das Anschalten? Mööööööppp!!! Natüüüürlich nicht! Nein, das hat natürlich nicht geklappt, bis zu diesem Mittwoch-Nachmittag nicht.

Meine Fragen:

  1. Warum kann bei Telefon- und Internetprovidern nicht einfach mal auf Anhieb etwas funktionieren?
  2. Wer stellt die oft so unfreundlichen bis unverschämten Leute für die Call-Center ein? Gibt es da keine kompetenten Personaler?

Am allermeisten stört mich aber, dass man sich total hilflos fühlt. Niemand ist für einen Fehler zuständig.

  • Der Upload ist hoch, der Download runter? „Och, für den Upload ist Alice gar nicht zuständig.“
  • Sie haben kein Signal? „Ja daran ist die Telekom schuld, da können wir auch nix machen.“
  • Der Service ist schlecht? „Das tut uns natürlich leid, ich hoffe das passiert nicht mehr.
  • Der Techniker ist einfach nicht gekommen? „Ja, wir beauftragen die Telekom, die beauftragt einen Subunternehmer…

Auch sehr lustig bei Alice ist die SMS-Meldung „Der Techniker hat Sie nicht angetroffen (ich war den ganzen tag daheim). Bitte rufen Sie bei der Kundenhotline an (sehr kostenpflichtig).“ Überhaupt… kostenpflichtige Rufnummern bei Telefonanbietern? Geht’s noch!?

Nur wohin soll man mit der Wut? Niemand ist zuständig, niemand kennt sich aus. Für die Provider ist das perfekt. Klar, man kann an den Vorstand oder wen auch immer böse Briefe schreiben. Dann bekommt man vielleicht eine Entschuldigung und einen Frei-Monat. Aber bringt einen das wirklich weiter? Jeder Umzug wird so zum Geduldsspiel, bis man Telefon oder Internet hat, vergehen Tage bis Wochen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das sein muss.

Man hat eigentlich immer nur die Wahl des kleineren Übels. Und dabei möchte ich doch einfach nur einen kompetenten, kundenfreundlichen, zuverlässigen Provider. Das geht in anderen  Branchen doch auch…

Und ich wusste es vorher, ätsch!

Hachjaaaa, meine Pappenheimer bei Alice, oder o2 oder Telefonica oder wie auch immer dieses eigenartige Unternehmen nun heißt.

Ich habe mein Leid mit dieser Firma ja schon häufiger geklagt, aber ich werde ja diesbezüglich nicht müde. Also: Ursprünglich hatte ich im April 50.000er DSL bestellt. Eine Umstellung kann da aber nicht so einfach passieren. Nein, das geht erst zum nächsten Monat. Das hat uns zwar niemand gesagt, aber gut… man muss halt mal eben die Hotline anrufen und fragen wo das Produkt denn bleibt, die erklären einem sowas dann.

Als unsere Bestellung dann kurz vor Freischaltung (zwei Tage) verschoben wurde, war ich schon ein wenig grantig. Angeblich sind hier in der Gegend sooo viele Familien, die gerne das schnellste aller schnellen Internets hätten, dass die Bandbreite nicht für alle reicht. Ich war kurz davor, einen alternativen Anbieter zu suchen, da bekamen wir die Info, dass nun am 05.06. der Tag der Tage ist. Juppie, dachte ich und war – weil schon einiges erlebt – gespannt ob das gut geht.

Und das wäre es eben nicht! Denn noch ist kein neuer Router hier angekommen, den man aber zwingend benötigt.  Allerdings gibt es ja ein online-Tool von o-Alice-Fonica-2, bei dem man den Bestellstatus nachsehen kann. Das steht ja auch in sämtlicher Korrespondenz drinne. Allerdings funktioniert das bei unserem aktuellen Bestellstatus nicht. Ahhhhh-hä!?! Dann halt in sauren Gebühren-Apfel beißen und telefonisch Auskunft verlangen über die – tadaaaaa – automatische Bestellstatusabfrage. Wie einfach, ich muss nicht einmal mit einem Menschen reden. Müsste, denn auch diese ist aus demselben „Grund“ nicht verfügbar. Wenigstens wird man dann zu einem richtigen Menschen durchgestellt, der dann sowas sagt wie:

„Oh, gut das Sie anrufen. Wir haben nämlich – als der Auftrag verschoben wurde [Anm.d.Red.: wohlgemerkt verschoben von o-Alice-Fonica-2] – die Auslieferung des Routers storniert. Aber ich habe die jetzt wieder aktiviert!“

Das ist dann (vielleicht) ja noch einmal gut gegangen. Ich glaube, ich hab jetzt auch verstanden, wie der o-Alice-Fonica-2-Kundenservice funktioniert. Der funktioniert einfach überwiegend so schlecht, dass man anfängt selber mitzudenken und sich dann wie ein Pony freut, dass jetzt alles – dank der eigenen Intitiative – funktioniert. Geschicktes Modell…

Jetzt bin ich nur gespannt, ob am 05.06. (zwischen 08.00 und 16.00 Uhr) wirklich alles glatt geht und wir vorher den versprochenen Router bereits hier haben. Sollte dies nicht funktioniert haben, werde ich – ob meiner Internetsucht – wild schreiend und Arme um mich werfend durch Düsseldorf rennen! Analog!

heile Welt

Es ist für euch, die gemeinen Leser vermutlich eher uninteressant, aber für mir liegt es auf dem Herzen an dieser Stelle einmal sky zu loben. sky ist dieser eher unfreundlich (u.a. weil zu teuer) daherkommende Pay-TV-Sender von Rupert Murdoch, der uns die Fußball-Bundesliga, Championsleague usw. in die Wohnzimmer bringt.

Seit dieser Saison besitze ich auch (wieder) sky, in der alten Wohnung noch über den klassischen Kabelanschluss, aber in der neuen Wohnung stand nur die Satelitten-Schüssel zur Verfügung, leider nur mit analogem Signal. Das bedeutete für mich, dass ich erstmal auf sky verzichten musste, bis Mitte April der Sat-Empfang auf Digital wechselte und ich… weiter auf sky verzichten musste. Was genau der technische Hintergrund dessen ist, habe ich bisher noch nicht verstanden, wohl aber, dass beim Umbau der Anlage die preisgünstigste Variante gewählt wurde, die nicht einmal die HD-Kanäle der öffentlich-rechtlichen Sender beinhaltet. Toll…

Nun habe ich mich diesbezüglich mit dem Kundenservice von sky auseinandergesetzt. Zuletzt schrob ich denen eine Email und habe dort das ganze Dilemma erklärt. Resultat: Ein sky-Mitarbeiter rief mich an (!!!!) und bot mir an, eine neue Anlage auf das Dach pinnen zu lassen, das Kabel zu verlegen und den Receiver anzuschließen für insg. etwa. 249,- Euro. Und dazu bekomme ich jetzt für sechs Monate skyGo (mit dem kann ich auf iPad, iPhone und im Web sky empfangen) kostenlos, statt für fünf Euro extra.

Sowas bin ich ja mal gar nicht mehr gewohnt – insb. nach meiner letzten sehr negativen Erfahrung mit Alice bzw. mittlerweile o2 bzw. Telefonica. Da ging ja auch erst nach zähem Ringen irgendwas in eine kundenfreundliche Richtung. So kundenfreundlich, dass wir die Bestätigung für die einmalige Änderung unseres Vertrages im Schnitt einmal pro Woche zugesendet bekommen. Hoffentlich bekommen wir das neue Modem zumindest einmal rechtzeitig zugesendet…

Hach… toll! Jetzt brauchen wir nur noch die Genehmigung des Hausverwalters, eine neue Sat-Anlage nur für uns auf das Mehrfamilienhaus schrauben zu dürfen und die Kabel verlegen zu dürfen. Geht die heile Welt so weiter?

Alice/DC und der Liveticker

So! Jetzt! Wir haben Internet, endlich! Alice hat es geschafft die Techniker der T-Com zu bestechen, zu bedrohen, zu was-ach-immern, damit endlich einer dieser possierlichen Tierchen bei uns die Leitung freischaltet. 16.000er DSL. Ich habe kurz überlegt das Internet komplett auf meinem Rechnr zu speichern. Kann ja nicht länger als 10 Minuten dauern, bei der Bandbreite. Alternativ habe ich mir selber vorgeschlagen, vor Freude zu tanzen. Habe am Ende dann doch beides gelassen und einfach kurz innerlich orgasmiert. Toll!

bionicarmDann war ich in der vergangenen Woche auch noch in Amsterdam beim Konzert von AC/DC. Dabei waren Bulldo der Berat(s)er(r), Luke der Australier [Anm.d.Red. an die Filmenthusiasten: nicht „Quigley der Australier“, sondern Luke] und (Disco)-Stu der Schotte. Luke hat übrigens etwas sehr Cooles. Er hat einen „mechanical arm“. Nachdem er sich beim Aussie-Rules-Football spielen in der deutschen Liga den Ellbogen vernichtet hat, hat man an ihm diese neueste medizinische Technik angewandt. Ich bin mir noch nicht sicher, ob er oder AC/DC das Highlight des Abends waren… Nagut, für mich war es AC/DC, aber für die, die Lukes bionischen Arm so noch nicht kannten?! Achja, der Arm macht übrigens bei Bewegung nicht „SchwaggaSchwaggaSchwagga“, hat aber am ersten Tag gequietscht. Links das Beweisbild… und ja, das Konstrukt ist in die Knochen im Arm gebohrt. Übrigens war ein Gespräch zwischen einem Engländer und Luke recht amüsant. Engländer: „Did it happen while you were wankin’off?“ Luke: „Yeah. I slipped.“

Zurück zu AC/DC. Die Jungs sind top! Einfach gigantisch. Interessant war, dass Bulldo furios ausrastete als das Konzert startete, einem Holländer mit Irokesenfrisur und einem quer durch die Nase gerammten Nagel mehr oder weniger freiwillig um den Hals fiel und ab Lied drei das Konzert in fast stoischer Ruhe ge-noss und es mit den Worten „man bin ich fertig“ be-schloss. Immerhin hatte er uns mit seiner Anfangseuphorie weiter nach vorne gebracht, also räumlich/geographisch.

Ich würde hier gerne Videos posten, die ich mit meinem Handy gemacht habe aber… ach mein Handy. Die sehen alle hässlich aus und klingen noch schlimmer. Also lasse ich das und verweise auf Youtube. Hier einmal Thunderstruck aus Amsterdam (von ganz weit vorne, Ton ist schlimm, aber trotzdem einfach mal anschauen) und dann noch das grandios stimmungsvolle Solo vom unverwechselbaren Angus.

— Schnitt // Themawechsel!—

Jetzt habe ich nämlich noch eine Empfehlung an alle die Fußball mögen und gern lachen – achja und Fußball dabei nicht ganz so konservativ ernst nehmen. Neiiiin, kein Video der tollsten verschossenen Elfmeter oder kuriostesten Eigentore. Es gibt beim Online-Auftritt des 11Freunde-Fußball-Magazins einen etwas anderen Liveticker. Der zeichnet sich durch ganz großartigen Humor aus und damit ihr einen kleinen Eindruck gewinnt, zitiere ich hier einfach mal ein paar Stellen aus dem Ticker zum Finale des Confederations-Cup am Sonntag zwischen den USA und Brasilien. Hach, was habe ich gelacht! Mehr Spaß macht der Ticker (ich lese ihn auch immer nur im Nachhinein) allerdings, wenn man ihn von vorn bis hinten liest. Klickst du hier.

16.  Minute
Man hätte diesen Spielverlauf so nicht erwartet. Doch letztendlich muss man sich auch fragen, was die Brasilianer ausrichten sollen, gegen die Auswahl eines Landes, dessen Präsident eine Fliege mit nur einem Handstreich erlegen kann.

18. Minute

Wir halten fest: USA = Obama, Brasilien = Fliege.

25.

TOOOOOOOOOOOOOOR! Fußball ist in den USA Volkssport Nummer 1! Wir haben es immer gesagt! Wer ist Joe Montana? Wer ist Michael Jordan? Wer ist Joe DiMaggio? Landon Donovan ist der größte Sportler, den Amerika je hervorgebracht hat! Nach einem Konter in Lichtgeschwindigkeit erzielt der beim FC Bayern systematisch unterschätzte Dreamboy das 2:0. Uli Hoeneß peitscht sich aus, Klinsi singt vor Freude »Heal the World« und tanzt um die eigene Achse. Immer und immer weiter.

53.

Die Brasilianer hingegen spielen, als hätten sie von Lucios Mutterkuchen genascht.

68.

Vielleicht laufen die Spieler aber auch nur so schnell wie Dieter Baumann nach dem Zähneputzen, weil es so erbärmlich kalt ist in Johannesburg. 2 Grad meldet Kachelmann-Epigone Herrmann, um dann weiter zusammenhanglose Wortkonstrukte in das Spielgeschehen zu werfen.

84.
TOR! 3:2 für die Brasilianer. Eckball, Raketenkopfball des Bayern-Gnus [Anm.d.Red.: Lucio].

Das Spiel ging übrigens – nach einer 2:0 Führung für die USA – 3:2 für Brasilien aus, die sich damit eine mehr oder weniger wertlose Trophäe in ihre Glasvitrine stellen dürfen. Sehr amüsant ist übrigens auch der Liveticker des DFB-Pokal-Finals 2009 Bremen gegen Leverkusen.

gefrustete Gechäftsidee

Heute war der zweite Termin, an dem der Techniker für Internet- und Telefonfreischaltung hier erscheinen sollte. Nix wars, als hätte ich es geahnt. Der nächste Termin ist der 25.06., aber ob da dann endlich jemand vorbeikommt steht wohl in den Sternen.

In diesem Zuge bin ich auf eine tolle Geschäftsidee gestossen. Das „Frust-Haus“. Wenn man so richtig stinke-sauer ist und einfach nicht weiß, was man mit seinem Zorn anfangen soll oder gegen wen man ihn richten soll, dann bucht man eine Session im „Frust-Haus“. In disem „Frust-Haus“ gibt es – wie auch im „Lust-Haus“ – verschiedene Themenzimmer. Zum Beispiel das Thema „Wohnzimmer“. Gut, das ist einfach, der Raum ist eingerichtet wie ein Wohnzimmer. Der Gefrustete bekommt dann seine „Weapons of Choice“ von Hammer bis zur Kettensäge und darf das Zimmer dann vollkommen vernichten. So könnte es auch ein Zimmer mit Büroatmosphäre geben, für den gefrusteten Arbeitnehmer oder ein Hotelzimmer für Möchtegern-Rockstars die eben aufgrund des „möchtegerns“ total gefrustet sind. Man könnte vielleicht in einem Raum auch das Innenleben des Bundestages nachbilden, zumindest das Sprecherpult… und und und.

Eine Viertelstunde kostet dann, je nach Waffe zwischen 5 und 15 Euros usw…  Die Möbel müssen ja auch nicht die Schönsten sein, die holt man sich beim Sperrmüll oder ähnlichn Geschichten ab. Als Ort braucht man eigentlich nur eine große Fabrikhalle in die Wände eingezogen werden müssen. Starke Wände, damit sie auch Fernseher und Ähnliches aushalten.

Wie sagt mein Lieblingsblogger Gunnar immer so schön? „Ich bin praktisch schon reich!“ Ja genau!

PS. Die hier präsentierte Idee gehört natürlich mir mir mir und nur mir allein. Genauso wie der Name „Frust-Haus“ in seinen unterschiedlichsten Schreibvariationen.

Hiob surft, Hiob telefoniert – nicht!

Die Nachrichten von den Katastrophen, die Hiob in kurzer Folge ereilen, werden ihm jeweils von einem seiner Knechte, dem einzigen Überlebenden der jeweiligen Katastrophe, überbracht. In Anlehnung an diese Ereignisse bezeichnen im heutigen Sprachgebrauch die Begriffe „Hiobsnachricht“ oder „Hiobsbotschaft“ eine schlimme Unglücksnachricht, wie den plötzlichen Tod eines Angehörigen oder engen Freundes. (Quelle: Wikipedia)

Bezüglich meines am 15.06. ausgerufenen Internet-Tag. Ich habe heute mehrere Forenbeiträge gelesen in denen es heißt, dass bei Alice-Kunden der „Freischaltungs“-Techniker auch gern bis zu fünf Mal (!!!!!) – trotz Termins – nicht erscheint. Ich bin mal auf den Freitag gespannt… sehr!!!! Insbesondere aufgrund der immensen Mobil-Telefonkosten.

Ich verkünde: Heut ist Internet-Tag!

Heute ist mein ganz persönlicher Internet-Tag! Den werde ich ab sofort jedes Jahr am 15.06. feiern, weil er es sich wahrlich verdient hat.

Zunächst sollte heute der Techniker von Alice kommen, um das Internet freizuschalten. Ich korrigiere mich, es sollte ein Techniker der Telekom kommen, um das Internet von Alice freizuschalten. Die Telekom hat auf das Freischalten anscheinend noch Hoheitsrechte oder die diversen Internetanbieter können sich keine eigenen Techniker leisten. Jedenfalls sollte der gute Mann zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr erscheinen. Ein sehr präzise Zeitangabe… nun ja. Jedenfalls bekam ich um 14:43 Uhr eine SMS mit der Bitte bei Alice anzurufen. Aha… Der unfreundliche Kundenservice-Arsch (und nur diesen Titel verdient der Mann) teilte mir mit, dass der Techniker wohl eine Meldung an Alice gesendet hat, dass der Termin mit mir geplatzt sei. Einen Grund hat er wohl nicht mitgeteilt (oder der wird mir nicht mitgeteilt). Nun war ich den ganzen Tag zuhause, es kann also nicht sein, dass er geklingelt hat und niemand aufgemacht hat. Darüber hinaus hatte der Mann auch meine Handynummer, wie mir der Alice-Arsch sagte. Die hat er aber auch nicht genutzt, zumindest nicht, um mich zu kontaktieren. Ende der Geschichte: Der zweite Versuch findet am 19.06. statt. Das glaube ich erst, wenn der Typ in der Wohnung steht.

Das Schlimme ist, dass ich nun gar nicht weiß, auf wen ich meine Wut kanalisieren soll/kann/darf. Alice? Die Telekom? Den bescheuerten Techniker? Eine vernünftige Beschwerdestelle gibt es hierfür nämlich nicht. Weder bei Alice, noch bei der Telekom.

Nachdem mich dieses Ereignis also stinksauer zurücklässt, verursacht das kommende einfach nur unverständliches, sprachloses Kopfschütteln.

Ich besitze einen O2-Surfstick um die internet- und telefonlose Zeit einigermaßen zu überbrücken. Das klappte auch bis vergangenen Donnerstag prima, aber dann waren angeblich meine 5GB Traffic verbraucht und der Stick schaltet in eine prähistorische, halbe Analoggeschwindigkeit zurück. Es ist mir ein Rätsel, wie ich in den 2 Wochen die 5GB geknackt haben soll, aber gut. Wenn dem so ist – eigentlich sollten ja heute Alice und Brad Pitt bei mir einziehen… Erfahren habe ich das Durchbrechen der 5GB Schallmauer natürlich nicht durch die mitgelieferte Software, sondern durch einen durchaus freundlichen O2-Mitarbeiter über die kostenlose Hotline [Anm.d.Red.: Achja, liebe Alice: Kostenlose Hotline!!!! Würde dir auch gut stehen!]. Aber ich könne ja die sog. Dayflat buchen. Dabei habe ich einen Tag lang (bis max. 0.00 Uhr, auch wenn man um 23.59 Uhr bucht) 1GB Downloadvolumen zur Verfügung. Einfach eine SMS mit Start Dayflat an die entsprechende Nummer und zack… bekomme ich eine SMS, dass meine SMS nicht verarbeitet werden kann. Nochmal angerufen, diesmal ist eine nette Dame am Telefon. Fazit: Ich würde O2 ja gerne 3,50 Euro pro Tag für die Dayflat in den Rachen schmeißen, darf ich aber nicht, weil das erst dann möglich ist, wenn ein Monat seit Buchung des Internetpakets (in meinem Fall „L“) herum ist. Das wäre der 30.06. Davor kann ich mir maximal einen weiteren Surfstick zulegen, um wieder akzeptables Netz zu haben. Dass das vollkommener Murks ist, bei 69,99 Euro Anschaffungspreis ist natürlich klar.

So, ich gehe jetzt weinen. Lange. Mindestens bis Dienstag.

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