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Alice/DC und der Liveticker

ingo | 29. Juni 2009

So! Jetzt! Wir haben Internet, endlich! Alice hat es geschafft die Techniker der T-Com zu bestechen, zu bedrohen, zu was-ach-immern, damit endlich einer dieser possierlichen Tierchen bei uns die Leitung freischaltet. 16.000er DSL. Ich habe kurz überlegt das Internet komplett auf meinem Rechnr zu speichern. Kann ja nicht länger als 10 Minuten dauern, bei der Bandbreite. Alternativ habe ich mir selber vorgeschlagen, vor Freude zu tanzen. Habe am Ende dann doch beides gelassen und einfach kurz innerlich orgasmiert. Toll!

bionicarmDann war ich in der vergangenen Woche auch noch in Amsterdam beim Konzert von AC/DC. Dabei waren Bulldo der Berat(s)er(r), Luke der Australier [Anm.d.Red. an die Filmenthusiasten: nicht "Quigley der Australier", sondern Luke] und (Disco)-Stu der Schotte. Luke hat übrigens etwas sehr Cooles. Er hat einen “mechanical arm”. Nachdem er sich beim Aussie-Rules-Football spielen in der deutschen Liga den Ellbogen vernichtet hat, hat man an ihm diese neueste medizinische Technik angewandt. Ich bin mir noch nicht sicher, ob er oder AC/DC das Highlight des Abends waren… Nagut, für mich war es AC/DC, aber für die, die Lukes bionischen Arm so noch nicht kannten?! Achja, der Arm macht übrigens bei Bewegung nicht “SchwaggaSchwaggaSchwagga”, hat aber am ersten Tag gequietscht. Links das Beweisbild… und ja, das Konstrukt ist in die Knochen im Arm gebohrt. Übrigens war ein Gespräch zwischen einem Engländer und Luke recht amüsant. Engländer: “Did it happen while you were wankin’off?” Luke: “Yeah. I slipped.”

Zurück zu AC/DC. Die Jungs sind top! Einfach gigantisch. Interessant war, dass Bulldo furios ausrastete als das Konzert startete, einem Holländer mit Irokesenfrisur und einem quer durch die Nase gerammten Nagel mehr oder weniger freiwillig um den Hals fiel und ab Lied drei das Konzert in fast stoischer Ruhe ge-noss und es mit den Worten “man bin ich fertig” be-schloss. Immerhin hatte er uns mit seiner Anfangseuphorie weiter nach vorne gebracht, also räumlich/geographisch.

Ich würde hier gerne Videos posten, die ich mit meinem Handy gemacht habe aber… ach mein Handy. Die sehen alle hässlich aus und klingen noch schlimmer. Also lasse ich das und verweise auf Youtube. Hier einmal Thunderstruck aus Amsterdam (von ganz weit vorne, Ton ist schlimm, aber trotzdem einfach mal anschauen) und dann noch das grandios stimmungsvolle Solo vom unverwechselbaren Angus.

— Schnitt // Themawechsel!—

Jetzt habe ich nämlich noch eine Empfehlung an alle die Fußball mögen und gern lachen – achja und Fußball dabei nicht ganz so konservativ ernst nehmen. Neiiiin, kein Video der tollsten verschossenen Elfmeter oder kuriostesten Eigentore. Es gibt beim Online-Auftritt des 11Freunde-Fußball-Magazins einen etwas anderen Liveticker. Der zeichnet sich durch ganz großartigen Humor aus und damit ihr einen kleinen Eindruck gewinnt, zitiere ich hier einfach mal ein paar Stellen aus dem Ticker zum Finale des Confederations-Cup am Sonntag zwischen den USA und Brasilien. Hach, was habe ich gelacht! Mehr Spaß macht der Ticker (ich lese ihn auch immer nur im Nachhinein) allerdings, wenn man ihn von vorn bis hinten liest. Klickst du hier.

16.  Minute
Man hätte diesen Spielverlauf so nicht erwartet. Doch letztendlich muss man sich auch fragen, was die Brasilianer ausrichten sollen, gegen die Auswahl eines Landes, dessen Präsident eine Fliege mit nur einem Handstreich erlegen kann.

18. Minute

Wir halten fest: USA = Obama, Brasilien = Fliege.

25.

TOOOOOOOOOOOOOOR! Fußball ist in den USA Volkssport Nummer 1! Wir haben es immer gesagt! Wer ist Joe Montana? Wer ist Michael Jordan? Wer ist Joe DiMaggio? Landon Donovan ist der größte Sportler, den Amerika je hervorgebracht hat! Nach einem Konter in Lichtgeschwindigkeit erzielt der beim FC Bayern systematisch unterschätzte Dreamboy das 2:0. Uli Hoeneß peitscht sich aus, Klinsi singt vor Freude »Heal the World« und tanzt um die eigene Achse. Immer und immer weiter.

53.

Die Brasilianer hingegen spielen, als hätten sie von Lucios Mutterkuchen genascht.

68.

Vielleicht laufen die Spieler aber auch nur so schnell wie Dieter Baumann nach dem Zähneputzen, weil es so erbärmlich kalt ist in Johannesburg. 2 Grad meldet Kachelmann-Epigone Herrmann, um dann weiter zusammenhanglose Wortkonstrukte in das Spielgeschehen zu werfen.

84.
TOR! 3:2 für die Brasilianer. Eckball, Raketenkopfball des Bayern-Gnus [Anm.d.Red.: Lucio].

Das Spiel ging übrigens – nach einer 2:0 Führung für die USA – 3:2 für Brasilien aus, die sich damit eine mehr oder weniger wertlose Trophäe in ihre Glasvitrine stellen dürfen. Sehr amüsant ist übrigens auch der Liveticker des DFB-Pokal-Finals 2009 Bremen gegen Leverkusen.

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11Freunde, ACDC, Alice, Amsterdam, fußball, Konzert, Liveticker
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gefrustete Gechäftsidee

ingo | 19. Juni 2009

Heute war der zweite Termin, an dem der Techniker für Internet- und Telefonfreischaltung hier erscheinen sollte. Nix wars, als hätte ich es geahnt. Der nächste Termin ist der 25.06., aber ob da dann endlich jemand vorbeikommt steht wohl in den Sternen.

In diesem Zuge bin ich auf eine tolle Geschäftsidee gestossen. Das “Frust-Haus”. Wenn man so richtig stinke-sauer ist und einfach nicht weiß, was man mit seinem Zorn anfangen soll oder gegen wen man ihn richten soll, dann bucht man eine Session im “Frust-Haus”. In disem “Frust-Haus” gibt es – wie auch im “Lust-Haus” – verschiedene Themenzimmer. Zum Beispiel das Thema “Wohnzimmer”. Gut, das ist einfach, der Raum ist eingerichtet wie ein Wohnzimmer. Der Gefrustete bekommt dann seine “Weapons of Choice” von Hammer bis zur Kettensäge und darf das Zimmer dann vollkommen vernichten. So könnte es auch ein Zimmer mit Büroatmosphäre geben, für den gefrusteten Arbeitnehmer oder ein Hotelzimmer für Möchtegern-Rockstars die eben aufgrund des “möchtegerns” total gefrustet sind. Man könnte vielleicht in einem Raum auch das Innenleben des Bundestages nachbilden, zumindest das Sprecherpult… und und und.

Eine Viertelstunde kostet dann, je nach Waffe zwischen 5 und 15 Euros usw…  Die Möbel müssen ja auch nicht die Schönsten sein, die holt man sich beim Sperrmüll oder ähnlichn Geschichten ab. Als Ort braucht man eigentlich nur eine große Fabrikhalle in die Wände eingezogen werden müssen. Starke Wände, damit sie auch Fernseher und Ähnliches aushalten.

Wie sagt mein Lieblingsblogger Gunnar immer so schön? “Ich bin praktisch schon reich!” Ja genau!

—

PS. Die hier präsentierte Idee gehört natürlich mir mir mir und nur mir allein. Genauso wie der Name “Frust-Haus” in seinen unterschiedlichsten Schreibvariationen.

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Hiob surft, Hiob telefoniert – nicht!

ingo | 17. Juni 2009

Die Nachrichten von den Katastrophen, die Hiob in kurzer Folge ereilen, werden ihm jeweils von einem seiner Knechte, dem einzigen Überlebenden der jeweiligen Katastrophe, überbracht. In Anlehnung an diese Ereignisse bezeichnen im heutigen Sprachgebrauch die Begriffe „Hiobsnachricht“ oder „Hiobsbotschaft“ eine schlimme Unglücksnachricht, wie den plötzlichen Tod eines Angehörigen oder engen Freundes. (Quelle: Wikipedia)

Bezüglich meines am 15.06. ausgerufenen Internet-Tag. Ich habe heute mehrere Forenbeiträge gelesen in denen es heißt, dass bei Alice-Kunden der “Freischaltungs”-Techniker auch gern bis zu fünf Mal (!!!!!) – trotz Termins – nicht erscheint. Ich bin mal auf den Freitag gespannt… sehr!!!! Insbesondere aufgrund der immensen Mobil-Telefonkosten.

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Ich verkünde: Heut ist Internet-Tag!

ingo | 15. Juni 2009

Heute ist mein ganz persönlicher Internet-Tag! Den werde ich ab sofort jedes Jahr am 15.06. feiern, weil er es sich wahrlich verdient hat.

Zunächst sollte heute der Techniker von Alice kommen, um das Internet freizuschalten. Ich korrigiere mich, es sollte ein Techniker der Telekom kommen, um das Internet von Alice freizuschalten. Die Telekom hat auf das Freischalten anscheinend noch Hoheitsrechte oder die diversen Internetanbieter können sich keine eigenen Techniker leisten. Jedenfalls sollte der gute Mann zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr erscheinen. Ein sehr präzise Zeitangabe… nun ja. Jedenfalls bekam ich um 14:43 Uhr eine SMS mit der Bitte bei Alice anzurufen. Aha… Der unfreundliche Kundenservice-Arsch (und nur diesen Titel verdient der Mann) teilte mir mit, dass der Techniker wohl eine Meldung an Alice gesendet hat, dass der Termin mit mir geplatzt sei. Einen Grund hat er wohl nicht mitgeteilt (oder der wird mir nicht mitgeteilt). Nun war ich den ganzen Tag zuhause, es kann also nicht sein, dass er geklingelt hat und niemand aufgemacht hat. Darüber hinaus hatte der Mann auch meine Handynummer, wie mir der Alice-Arsch sagte. Die hat er aber auch nicht genutzt, zumindest nicht, um mich zu kontaktieren. Ende der Geschichte: Der zweite Versuch findet am 19.06. statt. Das glaube ich erst, wenn der Typ in der Wohnung steht.

Das Schlimme ist, dass ich nun gar nicht weiß, auf wen ich meine Wut kanalisieren soll/kann/darf. Alice? Die Telekom? Den bescheuerten Techniker? Eine vernünftige Beschwerdestelle gibt es hierfür nämlich nicht. Weder bei Alice, noch bei der Telekom.

Nachdem mich dieses Ereignis also stinksauer zurücklässt, verursacht das kommende einfach nur unverständliches, sprachloses Kopfschütteln.

Ich besitze einen O2-Surfstick um die internet- und telefonlose Zeit einigermaßen zu überbrücken. Das klappte auch bis vergangenen Donnerstag prima, aber dann waren angeblich meine 5GB Traffic verbraucht und der Stick schaltet in eine prähistorische, halbe Analoggeschwindigkeit zurück. Es ist mir ein Rätsel, wie ich in den 2 Wochen die 5GB geknackt haben soll, aber gut. Wenn dem so ist – eigentlich sollten ja heute Alice und Brad Pitt bei mir einziehen… Erfahren habe ich das Durchbrechen der 5GB Schallmauer natürlich nicht durch die mitgelieferte Software, sondern durch einen durchaus freundlichen O2-Mitarbeiter über die kostenlose Hotline [Anm.d.Red.: Achja, liebe Alice: Kostenlose Hotline!!!! Würde dir auch gut stehen!]. Aber ich könne ja die sog. Dayflat buchen. Dabei habe ich einen Tag lang (bis max. 0.00 Uhr, auch wenn man um 23.59 Uhr bucht) 1GB Downloadvolumen zur Verfügung. Einfach eine SMS mit Start Dayflat an die entsprechende Nummer und zack… bekomme ich eine SMS, dass meine SMS nicht verarbeitet werden kann. Nochmal angerufen, diesmal ist eine nette Dame am Telefon. Fazit: Ich würde O2 ja gerne 3,50 Euro pro Tag für die Dayflat in den Rachen schmeißen, darf ich aber nicht, weil das erst dann möglich ist, wenn ein Monat seit Buchung des Internetpakets (in meinem Fall „L“) herum ist. Das wäre der 30.06. Davor kann ich mir maximal einen weiteren Surfstick zulegen, um wieder akzeptables Netz zu haben. Dass das vollkommener Murks ist, bei 69,99 Euro Anschaffungspreis ist natürlich klar.

So, ich gehe jetzt weinen. Lange. Mindestens bis Dienstag.

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