So mancher Einwurf führt zu Auswurf

Beim Rhein-Kreis Neuss kann man generell „Belehrungen buchen“. Ui! Das klingt ja… versaut. „Eine Belehrung möchte ich bitte buchen! Ich war nämlich richtig richtig ungezogen, rrrrrr!“ In meinem Fall ging es heute aber um eine ziemlich schnöde Belehrung des Gesundheitsamtes damit man in der Lebensmittel verarbeiteten Industrie, Gastronomie o.ä. arbeiten darf, also nix mit Peitsche, Ketten Latex und Leder. Ich dachte jedenfalls, ich könnte wer weiß was schreiben, weil es bestimmt auf eine eigenartige Weise witzig oder bemerkenswert wird. Viel gab die Veranstaltung allerdings nicht her, kruzzeitg war es dann aber doch irgendwie eklig.

Zwei Gesprächsfetzen waren sehr brrrrrrrr. Insgesamt finde ich es ja schon eklig über Stuhlgang, Durchfall und der gleichen zu sprechen [Anm.d.Red.: und schreiben ist auch nicht gerade erquickend, stelle ich just fest], aber die Kommentare aus dem Publikum waren das Sahnehäubchen. Zum ersten Kommentar:

Instruktorin: „Hepatitis-A bekommt man u.a. durch den Verzehr von…?“

Dame aus dem Publikum brüllt: „Speichel!!!!!!“

Ja… der Verzehr von Speichel… Verzehr! Ich will nicht wissen, was es da morgens aufs Brot gibt. Schmalz und Spei… bah! [Anm.d.Red.: Ich finde „Schmalz“ ist ein echt ekliges Wort, bah!] Weiter zum zweiten Kommentar:

Instruktorin: „Sobald der Stuhl breiig wird, darf ich …“

Dame aus dem Publikum unterbricht: „Dann dürft isch ja nie widder wirke!“

An dieser Stelle möchte ich mich bei der Unbekannten für diese Bonus-Info bedanken.

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