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die welt aus der sicht eines dorfmenschen

wir sind umgezogen

Seit dem 24.01. sind wir nun in der Geburtsstadt von Horst Schlämmer wohnhaft… endlich. Es war am Ende dann doch ein ganz schöner Ritt, mit vielen, knapp hintereinander getakteten Handwerkerbesuchen im Haus. Gott sei dank hat das funktioniert.

Der Umzug selber war dann nicht mehr so schlimm. Dank einiger tatkräftiger Helfer und einem sehr großen Umzugswagen ging das alles recht problemlos und schnell von statten. Leider aber auch nicht ohne Verletzten. Mein ehemaliger Super-Mitbewohner hat sich zusammen mit einem anderen Freund bereit erklärt unsere Katze einzufangen – das war uns vorher leider nicht gelungen. Funny ist halt doch sehr sehr ängstlich und hochheben lassen will sie sich schon gar nicht – und nwir beide sind unfähig sie durch ein Zimmer zu jagen, während sie das Gefühl hat, dass sie um ihr Leben bangen muss. Bei eroflgreichen Fangversuch hat Funny leider zugebissen, die Folgen waren ein tag im Krankenhaus und ein eingewickelter Arm/Hand. Ein umso größeres Danke daher an den Katzenfänger!

Aber schluss mit Katzen – es geht ums Haus! Es ist im Prinzip (bis auf die Außenanlagen) fertig. Im Großen und Ganzen gibt es nur noch ein paar Kleinigkeiten zu tun. Da wäre zunächst das leidige Thema Internet. Wir haben mittlerweile tatsächlich eine „Umzugsbegleiterin“ bei der Telekom, die wir sogar anrufen können! Leider haben wir aber daheim noch kein Internet/Telefon. Die „Dokumentation“ des Netzanschlusses ist wohl noch immer nicht bei der Telekom vollzogen, weswegen auch kein Techniker rausgeschickt wird. Hatte ich das schon mal geschrieben? Das bedeutet, dass wir weiterhin warten müssen. Vor allem warten wir auch nach dem Besuch des Technikers weiter, nämlich darauf, dass uns das Telefon freigeschaltet wird. Erst wenn das geschehen ist, kann die Telekom sehen, welche DSL-Geschwindigkeit bei uns machbar ist. Es werden maximal 16.000 Dingens sein, was leider für einen Viel-Streamer wie mich sehr sehr wenig ist. Der Super-Gau wäre dann, wenn diese Geschwindigkeit nicht über Kabel sondern nur über Funk verfügbar ist, dann ist das Volumen sogar noch auf 10GB begrenzt. Tschüss Streaming… Jaja, es gibt auch noch:

  • Internet via Satelitt mit max. 20.000er „Leitung“ und die teilt man sich mit 10 anderen Haushalten in der Region mit entsprechenden Folgen für die Bandbreite und bescheidenen Latenzen (Goodby Online-Gaming, sprich FIFA 2015)
  • Internet via LTE, schlechte Latenzen, Volumenbegrenzung

Nur wenn tatsächlich DSL 16.000 verfügbar ist, kann ich offentlich über einen Hybrid-Anschluss LTE dazunehmen und die Bandbreite auf 32.000 erhöhen. First-World-Problems.

Genug der Zahlen! Was fehlt im Haus noch? Die Treppe muss noch ein wenig nachjustiert werden, die Badheizkörper fehlen noch, drei Fliesen müssen noch verklebt werden, ein paar Vorhänge fehlen, in den Bädern hängen noch keine Spiegel, der Kamin hat noch keinen Zuluftkanal und wir haben uns noch nicht für eine Deckenbeleuchtung im Wohnzimmer entschieden. Sowas halt.

Zahlreiche andere Arbeiten haben wir in den vergangenen Wochen selber durchgeführt mit grandioser Hilfe insb. unserer Eltern. Lampen haben wir an die Decken „geschweißt“, Fußleisten angebracht, tapeziert, gestrichen… Dazu kommen ganz ganz viele Mini-Baustellen, die aber doch mehr Zeit kosten, als man sich wünscht, insb. wenn man handwerklich so wenig begabt ist wie ich.

Was nun noch immer nicht richtig funktioniert ist leider der TV-Empfang. Die Pro7-Sat1-Gruppe kriegen wir nur aus Österreich (?!) und Sky funktioniert noch gar nicht. Leider redet sich unser Elektriker so ein bisschen damit raus, dass er kein Fernsehtechniker ist und er natürlich auch generell nix vfür die Geräte kann, die wir an die Dosen anschließen – das ist mindestens unbefriedigend. Die Schüssel sei aber laut Messung korrekt ausgerichtet blablabla…

Derzeit warten wir noch auf unseren Esstisch, der kommt in einer Woche und dann müssen wir schon wieder losziehen und passende Stühle aussuchen – nachdem wir den Tisch auf eine Höhe von 77cm haben kürzen lassen, das hatte ich hier ja schon einmal thematisiert. Überhaupt diese ganzen Besuche in Möbelläden und Baumärkten… ich werde sie nicht vermissen.

Man sollte übrigens schon ein recht stattliches Sümmchen für all den Kleinkram einkalkulieren, den man im Haus so braucht. Das fängt bei der Beleuchtung an und beinhaltet auch Dinge wie neue Töpfe und Pfannen (weil man einen neuen Herd bekommt) und endet – von mir aus – beim Briefkasten oder Klingelschild. Das alles summiert sich unangenehm auf. Da macht das Aussuchen und Einkaufen noch viel weniger Spaß.

Ich werde mal schauen, ob ich in den kommenden Tagen mal meine Gedanken sortiere und eine Retrospektive zum ganzen Bauvorhaben schreibe. Derzeit bin ich dazu aber zu erschöpft. Es ist doch ganz schön anstregend Bauherr zu sein.

1 Comment

  1. 1. Herzlichen Glückwunsch und Chapeau! zu allem, was Du und Deine Annika bis jetzt geschafft haben!
    2. Die Böden im Keller sind doch prima. Wo bist Du denn dann also bitte ein unbegabter Handwerker? Bitte nicht das eigene Licht unter den Schemel stellen!
    3. Viel Erfolg beim Restprogramm! Ich bin aber 100% sicher, dass ihr das auch noch schafft!

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