Die B-Seite des vorigen Vinyleintrags

Wie fange ich ein Posting möglichst kreativ an, bei dem es schon wieder um Boden geht?

„Kennt ihr eigentlich die B-Seite von Helene Fischer Hit Atemlos? Der heißt Bodenlos und klingt exakt wie Atemlos: Bodenlos durch die Nacht, immer wieder…“ Das wäre eine Möglichkeit… Entschuldigung… Möschlichkeit. Alternativ könnte ich auch das Video vom Wohl, der Petunie, dem Unwahrscheinlichkeitsantrieb und dem Grund hier posten. Das hatte ich aber an anderer Stelle schon einmal getan. Zwar kann man nie genug ANhalter und Galaxis haben, aber ich bin ja nicht das Sommerprogramm der Öffentlich Rechtlichen und schicke hier eine Wiederholung nach der nächsten durch…

Nein, ich schreibe einfach meta-mäßig über Einleitungen, nutze das dann tatsächlich als Einleitung und gehe dann – schlecht übergeleitet zum Bodenthema unseres Hausbaus über. „Meta-Delling“ (Copyright) nennt sich das, muss noch einen Wikipedia-Entrag dazu schreiben…

Wir haben uns relativ grob dazu entschieden den Vinyl-Boden zu kleben, nicht selbstklebend sondern… öhm… fremdklebend… also so wie man Fliesen auch klebt. Also relativ grob. Wir haben uns sogar schon so ziemlich für ein Bodendesign entschieden (A55MV0200). Hier mal ein bis zwei Bilder, wie viele Testböden wir daheim hatten und welcher Boden der Gewinner ist (ihr könnt die Kreise zum Vergrößern anklicken):

Sehr schön übrigens, dass man bei Online-Händlern Muster bestellten kann. Denn natürlich sehen die Böden auf dem Monitor nur sehr entfernt so aus, wie sie tatsächlich ausseh… ich formuliere mir hier eine Grütze zusammen. Ihr müsst euch das ungefähr so vorstellen wie bei McDonalds. Die Burger-Models auf den Bildern sehen auch nur sehr entfernt so aus, wie das, was am Ende in der Schachtel liegt. Oder anders: Das Bild vom Boden im Netz sieht dem realen Boden etwa so ähnlich wie Michael Jackson seinem Vater ähnlich sah – im Jahr 2003. Irgendwie so…

Aber ich wollte über die Muster schreiben. Die kann man sich für relativ kleines Geld bestellen und dann bekommt man bei fasst allen Anbietern (Ausnahme in unserem Fall Bodenfuchs24), kleine Testmuster der eigentlichen Planken (siehe Bild). Das ist schon blöd, weil man sich umso schlechter vorstellen kann, wie der Boden dann insgesamt ausschaut. In Läden dagegen bekommt man interessanter Weise auch gerne mal gar keine Muster mit – nicht einmal für Geld. Teilweise bekommt man aber mal eine Planke geliehen – das hilft ein wenig.

Nachdem wir uns dann also für einen Boden entschieden hatten, haben wir übermütig ein wenig rumgescherzt, dass wir ja auch den Badezimmerboden mit Vinyl statt Fliesen auskleiden könnten. Und bämm! AUs dem harmlosen Witz wurde plötzlich purer Ernst!!!!! Wir haben uns jetzt mal ein paar Vinylfliesen in Steinoptik als Muster nach Hause bestellt. Im LAden haben wir aber dann gestern doch gesehen, dass das mit Fliesenoptik und Vinyl nicht sooo dolle ausschaut. Dann doch eher Holzoptik-Vinyl im Bad.

Etwas neues haben wir auch noch gelernt. Neben selbstklebendem Vinyl, Dryback-Klebe-Vinyl und Click-Vinyl gibt es auch noch „selbstliegendes Vinyl“. Ja, das nennt sich so. Ich lkönnte vielleicht ein paar sehr alberne Geschichten zu „selbstliegend“ und „fremdliegend“ erzählen – aber das spar ich mir für meine Fantasie auf [Traumsequenz des Autors, bitte kurz warten]. Selbstliegendes Vinyl wird wohl nur mit einer sehr dünnen Klebeschicht am Boiden befestigt, aufgrund seiner Schwere, bleibt es aber gut haften. Preislich fängt das aber wohl so bei 40,- Euro an. Den Boden müsste man aber genauso vorbereiten wie bei den anderen Klebevarianten.

Jo, also die Bodenentscheidung steht fast fest, wobei ich eigentlich total gerne V-Fugen gehabt hätte, wodurch der Boden ein bisschen holz-dieliger ausschauen würde. Das geht aber bei Klebe-Vinyl natürlich nicht… doof.

[Der Autor ist gerade stolz wie Oskar (knick-knack Bulldo) auf die Überschrift, die ihm gerade noch so eingefallen ist und springt jetzt vor Freude in einen Pool voll mit Vinylböden]

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