Überholmanöver

Ich hatte ja letztens schon geschrieben, dass sich die Musik von Rocky leider nicht wirklich für mein Fitness Protection Program eignet. Nun habe ich meine Playlist umgestellt, nur Eye of the Tiger von Survivor ist geblieben. Das höre ich mir ja normalerweise auch immer vor wichtigen Terminen an. Darüber hinaus enthält sie nun aber auch noch:

Jennifer Lopez – Let’s get loud: Das habe ich zu meinen Fitnessstudio-Zeiten immer gern gehört und dabei 100kg Stahlbeton gehoben. Am liebsten inkl. Video dabei im TV gesehen, weil ich meine, man könnte ihr in einer Szene unter den Rock.. Gürtel schauen. Uiuiuiui!

RJD2 – 1976: Fetzig aber nicht wirklich so der Bringer für um zu rennen.. bzw trampeln… (das Video lohnt sich besonders für Rollerblader)

Ray Stevens – Cannonball: Ja hallo!!! Seit ich das habe, muss ich das zu allem was ich mache hören! Wirklich ALLEM!

Martin Sexton – Diner: Etwas ruhiger, „fancy“ könnte ich schreiben, anders kann ich es nicht beschreiben. Eignet sich besonders für den Abschnitt den ich schnaufend im Gehen „tue“. (Das Video ist aus Scrubs mit großartigsten Tanzszenen, extra für Bulldo, für ein paar Special-Moves)

Jamiroquai – Seven Days in sunny June: Japp, ist schon okay. Aber jetzt nicht zwingend ein Sport-Lied, dafür aber ein tolles von Jamiroquai (da könnte mal wieder ein schönes Album kommen, das letzte gute liegt schon viel zu lang zurück)

Sasha – This is my time: Dabei muss ich immer an Fußball denken, das kann beim Sport nur zuträglich sein, wenn man schon keinen Ball dabei hat.

Wir sind Helden – Nur ein Wort: Gefühlte Anarchie bzw. eher Kommunismus in der Playlist kann beim Laufen auch nicht schaden. Wenn ich laufe kann ich mit Kapitalismus nix anfangen. Außerdem hat das Lied einen recht schnellen Rythmus und ein formidables Video!

Untermalt wird die Musik übrigens stets von meinen Dampflok-Geräuschen „SchuSchu SchuSchu … PfüüüPffüüü“. Interessanter Weise schauen mich Leute, die mich während meines Workouts treffen immer sehr mitleidig an. Sie grüßen zwar, schauen dann aber flugs weg, so nach dem Motto „verschwende deine Kraft nicht um zurück zu grüßen, schau lieber, dass du es wieder heim schaffst“. Nicht mal Hunde rennen mir hinterher. Allerdings hatte mich letztens einer beim Kacken überholt. Also der Hund hat gekackt… ich bin „gelaufen“.

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