Tauchen, Essen, Porsche

Ich melde mich mitten aus dem dritten Tag auf Curacao. Gestern und heute haben wir unsere ersten insg. vier Tauchgänge gemacht – quasi gezwungenermaßen, da wir uns am ersten Tag beiden einen feinen Sonnenbrand um den Hals herum zugelegt haben, mit dem wir nicht lang in die Sonne wollen. Gut, dass wir auf der Terrasse Schatten haben… ach und Meerblick. Hatte ich damit schon angegeben?

Gestern Abend waren wir bei einem Barbeque von Einheimischen an der Küste. Es gab „Lionfish“ in Alu auf offenem Feuer. Dazu Kartoffeln und Gemüse – und ein paar lecker Bierchen. Klar, dass wir zu diesem Anlass auch einen Deutschen getroffen haben. WObei man fairerweise sagen muss, dass hier eigentlich fast nur Urlauber aus Holland zu sein scheinen. Kann mal jemand nachsehen, ob überhaupt gerade noch jemand in Holland ist?

Seit heute sind wir zudem auch mobil und haben unseren eigenen Porsche, getrant als grünen Honda Sirion. Ein Auto scheint auf der Insel doch sehr wichtig. Zunächst mal, liegen die schönen Strände ein Stück weit entfernt und auch die Sehenswürdigkeiten wie Straussen- und Aloe-Vera-Farm, der Christoffel-Park, die Hato-Höhlen usw. sind nicht gerade vor der Haustür. Dazu kommt, dass es ab etwa 19.00 Uhr recht flink dunkel wird und man ab 20.00 Uhr das Gefühl hat, es wäre bereits 23.00 Uhr.

Diesbezüglich hat man uns auch eindringlich erzählt, dass im Dunklen zu Fuss von A nach B zu gehen, gar keine gute Idee ist, es sei denn man möchte sich über die hiesige Bewaffnung der Bevölkerung informieren. Ich meine, ich hätte irgendwo im Netz mal gelesen, dass Kriminalität hier nicht so das große Thema ist, nun sie ist aber wohl dennoch recht präsent. Das sieht man auch daran, dass eigentlich alle Geschäfte Security-Dienste beschäftigen und an Häusern die Fenster und Türen vergittert sind. Aber ich will hier auch nicht schwarz-malen.

Zurück aber noch einmal kurz zum Faktor Helligkeit. Ein Urlaub hier ist sicherlich nichts für Langschläfer – es sei denn er ist Strandliebhaber und hat ein Hotel mit Strand gewählt. Dann kann man ja aus dem Bett gleich in den Sand fallen und einige Stunden dort verbringen, aber ansonsten ist ja bereits der halbe Tag mit Wachwerden „verschwendet“, groß losfahren und sich etwas anschauen wird dann schwierig.

 Als Rausschmeisser für diesen Eintrag noch etwas über die Menschen hier. Die Angestellten von Supermärkten und anderen Läden oder auch dem Autoverleih Budget (im Avila-Hotel) sind gerade eben nicht unfreundlich – wie wir festgestellt haben. So richtig begeistert sind sie von Touristen nicht – habe ich das Gefühl. Aber wir sind ja gerade auch erst drei Tage hier und außerdem lasse ich mir davon meine Urlaubsfreude auch nicht vertreiben!

Neue Bilder kann ich leider keine hochladen. Wir haben zwar heute Unterwasser fotografiert aber die Bilder nur auf CD bekommen. Die bekomme ich nicht auf mein Netbook und auch nicht ins Internet.

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