Only in Kenia… see Gernot Erler

Das Internet-Angebot der SZ spuckt heute diesen Artikel aus! Eigentlich reicht da aber auch schon der Einleitungssatz des Artikels um zu schmunzeln oder sich zu fragen, ob das nun wirklich eine gute Idee ist. Dort heisst es:

SPD-Politiker Gernot Erler soll den Kenianern erklären, wie die Große Koalition funktioniert – und was mit Willen zum Konses erreicht werden kann.

Aha, da hat Kofi Annan ja eine tolle Idee gehabt! Das ist ungefähr so, als schickt man Ralf Schumacher zu Formel 1-Anfängern und lässt ihn darüber referieren wie man in der Formel 1 Rennen gewinnt oder man lässt Horst Köppel auf einem Trainerlehrgang erklären, wie man Meister-Trainer wird. Oder noch viel besser: Man lässt George Bush die Demokratie erklären!

„Wille zum Konsens“ … bin ich der Einzige, der besonders den in der großen Koalition nur extrem selten verspürt? Und ich finde auch die Formluierung „Große Koalition funktioniert“ ein wenig gewagt, es sei denn man meint damit Stillstand … der durch permanente Uneinigkeiten entsteht!

Im Artikel heisst es zu Erler auch noch:

„[…] anfangs wussten nicht einmal die beiden kenianischen Delegationen, wer dieser Deutsche ist.“

Das wird ihm wahrscheinlich nicht nur in Kenia passieren.

[Anm.d.Red.: Ja, ich bin mir über die fatale Lage in Kenia bewusst und mir ist ebenso klar, dass das Land dringend Hilfe benötigt und Kofi Annan bestimmt kein Dummer ist!]

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