Einmal ohne alles

Ich war leider selber schon einmal ein paar wenige Monate ohne so wirklich fixen Arbeitgeber und einen Antrag auf Hartz 4 durfte ich ja auch schon einmal stellen und kurzzeitig genießen [Anm.d.Red.: Ich muss hier natürlich vorsichtig sein, was ich schreibe, weil pot. zukünftige Arbeitgeber hier natürlich und selbstverfreilich alles gegen mich verwenden können/werden/tun/machen aber nicht sollen].  Wohin Arbeitslosigkeit führen kann – und ich betone kann –  beschreibt „creezy“ in einem Blogeintrag sehr eindringlich und für mich nachempfindbar.

Sie schreibt davon, wie sie plötzlich ohne Wohnung und irgendwelches Hab und Gut auf der Straße saß, nachdem ihr alles gepfändet und die Wohnung geräumt wurde. Natürlich steckt auch eine gehörige Menge Schmalz in der Geschichte aber der ist ab und zu sicherlich auch mal angebracht bzw. lässt er sich nicht vermeiden. Wer also hinter dem Link einen objektiven Artikel erwartet, sollte vom Klicken lieber absehen.

Vielleicht ist es für den einen oder Anderen ja ganz interessant und gewinnbringend einmal einen kleinen Einblick in die (Gefühls-)Welt eines Arbeitslosen zu erlangen – insbesondere wenn man davon persönlich sehr weit entfernt ist. Vielleicht kann man dann besser verstehen, warum man immer wieder Geschichten von Arbeitslosen hört, die sich komplett hängen lassen. Und vielleicht sagt man dann auch nicht mehr, beim Anblick des ein oder anderen ungepflegten Passanten „Also so würde ich mich ja niemals hängen lassen.“.

 

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