Blaue Stufen

Sooo, zurück bin ich aus den Blue Mountains. Schön war es und mindestens doppelt so anstregend. Die Aussicht über die Blue Mountains ist fantastisch. Wald Wald Wald und Hügel, außen rum dann Klippen. So wirklich Berge sind das nämlich nicht, wie der Name versprechen will. Wenn man in die Waldlandschaft eintaucht, macht man dies über Treppen mit unzähligen Stufen. „Unzählig“ bedeutet in diesem Fall um die 1.000. Das ist verdammt viel, vor allem muss man die ja auch später wieder hoch. Oder man lässt sich einen Hubschrauber kommen – das setzt allerdings schwere Verletzungen voraus oder die perfekte Simulation einer solchen.

Zu sehen gibt es im Wald dann… so ziemlich alles was man erwartet. Nichts wirklich wahnsinnig außergewöhnliches, viele Ameisen, keine Känguruhs oder Koalas oder ähnliches. Das war schon ein wenig enttäuschend, macht aber nix, hab ich ja alles schon gesehen! Dafür ist der Wald an sich phasenweise erschreckend schön. Aber dann sind da wieder die Stufen…

Grundsätzlich sollte man die Blue Mountains auf jeden Fall mal anschauen. Ob man das auch von „innen“ machen muss – und vor allem mit der Intensität von insg. 15 Stunden Fußmarsch oder Treppenklettern – weiß ich noch nicht so recht. Spaßig war es auf jeden Fall, was vor allem am sehr lustigen „Guide“ und an der Gruppe lag.

Aus dem Haus in Sydney gibt es auch Neues. Nach meiner Rückkehr sind wieder alle Betten belegt und es ist KEIN Deutscher eingezogen, prima. Es sind wohl zwei Finninen und eine „Andere“ – deren Nationalität ich nicht kenne – die im Bett nebenan schläft. Alle drei habe ich noch nicht gesehen, aber ich bin optimistisch, dass sich das in den nächsten Tagen, vielleicht sogar Stunden, ändert.

Die kommende Woche ist dann überraschender Weise mal wieder von zu viel Uni-Arbeit geprägt. Ziemlich dämlich, wie ich ja schon mal erwähnte.

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