namentliche Danksagung

Zuerst einmal möchte ich mich bei meinen Eltern für meinen Namen bedanken. Habt Dank! – Oh Gott, ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen werde… Nicht weil ich meinen Namen nicht mag, sondern er ist nun mal mein Name und nun nicht sooo besonders. Und besonders wäre ja auch eh wieder nicht gut, es sei denn da würde ein Prominenten-Status dranhängen, der mit ordentlich Asche verbunden wäre. Dann wäre vielleicht auch „Wilson Gonzales“ okay!

Aber wieder zurück zur Danksagung. Ich dachte lange Jahre, dass mein Name nun nicht sooo optimal ist. Im Kindergarten wollte ich heißen wie andere Kinder, aber da hieß kein Kind Ingo – fand ich doof! In der Grundschule und im Gymnasium wurde mein Name dann ziemlich verunstaltet. Ich will jetzt allerdings keine Beispiele geben, sonst lebt das noch wieder auf… Dabei hatten meine Letern meinen Namen ausgesucht, weil er kurz ist und sich eben nicht so leicht versauen lässt, wie sie dachten.

Aaaaber! Meine Eltern haben mir einen tollen Namen für das englisch-sprachige Ausland gegeben, wie ich hier immer wieder feststelle. Es scheint nämlich so, dass die meisten Australier Probleme mit meinem Vornamen haben [Anm.d.Red. Mit dem Nachnamen allerdings nochmehr, aber man duzt sich ja hier]. Aber wenn ich (auf englisch natürlich!!!) sage „Ingo, das ist einfach nur In und Go zusammen!“, sind sofort alle Probleme geklärt. Diese Eselsbrücke kommt auch so gut an, dass jetzt so ziemlich jeder in den Seminaren meinen Vornamen kennt! Leider kenne ich die Vornamen der Anderen nicht… bisschen doof. Aber gut, die haben halt alle keine coolen Eltern gehabt, die coole Ideen für ihre Namen hatten! Wer bitte soll sich den“Steve“ merken können?! Pffffff!

Achja – by the way – ich habe nächste Woche ein Gruppeninterview bei Honda [Anm.d.Red. Damit hab ich die zweite Bewerbungsphase erreicht und schon ein knallhartes Telefoninterview überstanden.] um für diesen total trendigen und hippen Automobilhersteller als Mitglied des Messepersonals zu arbeiten, bei der diesjährigen Motorshow. Ich halte euch also auf dem Laufenden, ob ich bald zu einer Messe-Hostess umoperiert werden muss. Was da als erstes korrigiert werden muss, weiß ich ja seit dem hier. Dann würde ich meine Eltern bitten, schnell einen weiblichen Vornamen parat zu haben. Kriterien wie dieser auszusehen hat, erschließt ihr euch bitte aus diesem Blogeintrag.

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[Anm.d.Red.: Ach noch ein Aufruf an alle, die mit mir skypen wollen: Geht doch einfach auch mal online! Ich möchte ungerne mit Jedem verbindliche Termine zum skypen ausmachen. Ich bin (zu deutscher Zeit) meist am späten Morgen, mittags oder am frühen Nachmittag online! – Damit meine ich AUCH die, bei denen ich mich hier gerade bedankt hab!]

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