Völkerverständigung

Heute war der große Welcome-Tag an der UTS. Fast hätten ich un der C-Man das große Study-Abroad-Welcome verpasst, weil ich uns eine falsche Veranstaltung in den Kalender geschrieben habe. Aber egal, wir haben den Teil mit den „emotional problems“ verpasst. Aber wie bei allen Problemen geht man dann einfach zum Counselor der Uni.

Über den ganzen Campus verteilt waren zahlreiche Peers, in orange gekleidete Studenten die einem wahrlich fast jeden Wunsch von den Augen abgelesen haben. Allerdings hatte kein Peer Nasentropfen oder Taschentücher dabei. Ich habe mich nämlich direkt mal erkälte, allerdings IM Haus wie ich vermute. Mal sehen ob es morgen besser ist! Aber egal, die Uni.

Also diese Peers konnten einem wirklich so ziemlich JEDE Frage beantworten. Die waren alle herausragend freundlich (und teilweise auch aufgedreht – sehr ungewohnt). Die Freundlichkeit von einem der Peers hätte gereicht um Deutschland ein ganzes Jahr mit Freundlichkeit zu füllen. Im Anschluss an das große Study-Abroad-Welcome gab es dann noch ein BBQ, Wraps mit Wurst, Pute, Salat und… Cola! Dabei hat eine typische amerikanische Schrammel-Rock-Band (sowas wie Nickelback o.ä.) gespielt. Ja ich weiß, es müsste „australische Schrammel-Rock-Band“ heißen, klingt aber exakt gleich.

Aprospos Amerika: Der C-Man und ich saßen am Tisch mit zwei Amis einer Norwegerin, einer Holländerin usw. Die beiden (blonden) Mädels jedenfalls wurden sofort mit unglaublich viel Enthusiamus und Lautstärke von den Amis belagert. Ob das erfolgreich war oder nicht, weiß ich nicht, vorher haben wir uns verabschiedet. Jedenfalls weiß ich jetzt wie amerikanische Völkerverständigung bzw. die amerikanische Balz ausschaut. Ich frag mich also ernsthaft, wie sich dieses Volk bisher fortpflanzen konnte… naja, es soll nicht mein Problem sein.

Morgen ist wieder frei und am Mittwoch geht es dann mit den ersten „Wie-funktioniert-die-Uni“-Kursen weiter. Und ab nächster Woche starten dann die dicken Parties, heisst es. Ich bin gespannt!

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