Äppe oder Flut

Zu den Unworten meines Lebens gesellt sich seit Neuestem auch „App“ dazu… oder Äpp oder Epp oder wie auch immer. Somit hat „FlipFlop“ endlich ein Schwesterchen in meiner unehrenvollen Liste bekommen.

Ich kann den Hype um die Dinger auch nich so recht verstehen. Zunächst mal: Ist das nur ein Medienhype, oder stehen die Leute auch wirklich auf die „Äpps“?

Dazu wüsste ich mal ganz gerne, wieviele Leute in Deutschland überhaupt ein Iphone besitzen und sich für die deutschsprachigen Programme interessieren. Sooo viele können das doch eigentlich gar nicht sein, dass es relevant ist, für diese gefühlte Minizielgruppe Applikationen zu basteln. Kommt mir ein bisschen so vor, wie vor ein paar Jahren das „Phänomen“ Second Life. Auch so ein Medienhype, den nicht wirklich viele Menschen mehr als einmal genutzt haben. Aber da wurden ja auch Botschaften eröffnet, Shops installiert und ich glaub Calli Calmund hat da auch mal eine Party gefeiert… bescheuert! Gut, die Applikationen haben vermutlich sinnvollere Funktionen für den Alltag als das zweite Leben.

Ach und noch etwas: Ich würde vermuten, dass die Leute, die sich ein Iphone leisten können, gebildet genug sind, keine BILD-App zu kaufen. Dieses Schundblatt muss man doch nicht auf sein Iphone beamen oder? Und ich hoffe darüber hinaus, dass die Spiegel-Online-App, das meiner Meinung nach inhaltlich fast schon BILD-Online eingeholt hat (die Texte sind nur länger), hoffentlich auch nur seeeehr wenige Nutzer finden wird. Vielleicht tut sich dann in der Redaktion mal etwas.

Bin mal gespannt, wie der App-Hype abgeht, wenn erst das Ipad auf dem Markt ist. Ipädäpps…. örgs!

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