Ronaldo bringt es auf den Punkt

Ähem… sie liebt Cristiano Ronaldo… wollen wir wirklich wissen, was sie an Männern liebt!?!? Nun… nein. Aber vielleicht ist es trotzdem wichtig! Ich werde nun also Satz für Satz im Artikel (für alle, die der Text nicht interessiert, hinter dem Link verbirgt sich natürlich auch eine Bilderstrecke von Irina) der lesen und ihn hier – quasi live – kommentieren.

bild.de startet direkt mit einem Knüller, denn die Redaktion kennt Ronaldos Anmachspruch „Me, you, fuck, fuck“. Hmmm… man kann ihm eine gewisse direkte Art nicht absprechen. Er kommt ohne Umschweife zum relevanten Punkt und macht keine großen Versprechungen bzgl. eines morgendlichen Frühstücks oder so… Aber, wir wollten ja eigentlich wissen was „die schöne Russin“ an Männern liebt. Halten wir also als erstes mal fest: Direktheit oder zumindest mal sprachgewandte Menschen. Ronaldo ist ja Portugiese und seine Punchline englisch! Er hat ja ein paar Jahre in Manchester gespielt, da schnappt man doch sicherlich so einiges an Vokabeln auf. Und das da oben ist fast ein Satz. Leider Gottes, erschöpft sich hier auch fast  schon das, was bild.de uns versprochen hat, nämlich knallharte Fakten, was die Mutter von Ronaldos Kind so an Männern liebt. Dem Magazin GQ verrät sie nämlich – und das ist wirklich wirklich alles um das es in diesem Stück Wortsammlung geht -, dass ein echter Mann einen Lamborghini Aventador fahren muss. bild.de weiß auch direkt den Preis: 300.000 €. Gut… dann, joa. Ich hatte mir da jetzt mehr von dem Artikel versprochen…

Aber so ganz ohne Lernerfolg möchte ich euch auch nicht gehen lassen. der Babbelfisch übersetzt „Me, you, fuck, fuck“ mit „Ich, Sie, bumsen, bumsen“, was ja mal ein extreeeeeeeeem geiler Anmachspruch wäre! Wer damit eine Frau anspricht bekommt von mir ein Eis! Und wer damit auch noch Erfolg hat… ist genug belohnt.

Er ist ein Modell und er sieht… aus

Mir juckt es ja in den Fingern, etwas über den CSU-Blender schreiben, aber ich habe mich dazu ja vor Monaten ja schon genug geäussert. Neues hätte ich eh nicht beizutragen. Also kommen wir nun, zu etwas völlig Anderem!

Es geht mal wieder um meine Wohnungssuche. Mittlerweile habe ich die ein oder andere nette Wohnung schon besichtigt (zwei) aber auch das ein oder andere Loch (vier – fünf). Bei einer kann ich es fairerweise nicht beurteilen, die Besichtigung war abends und es gab kein Licht. Dafür gab es (verlegte) Schienen direkt vor dem Fenster, das hat dann auch schon gereicht. Und die vorbeifahrenden Bahnen haben zumindest ein wenig Licht in die eigenartig geschnittene Wohnung gebracht. Achja, das war natürlich eine Maklerwohnung… wofür war noch gleich die Provision? Für’n Hintern, genau.

Ich habe mich auch bereits über mangelnde,schlechte, unnötige Bilder in den Immobilien-Anzeigen der Makler geäußert. Nun musste ich aber auch lernen, was es bedeutet, wenn der Fotograf offensichtlich fähig ist oder einen guten Tag hatte. Am Freitag hab ich eine Wohnung besichtigt, die auf den Bilder okay, im wahren Leben gruselig war. Und wer zur Hölle, verlegt ernsthaft Laminat im Badezimmer? Wer kommt auf so Ideen?

Bleiben wir aber bei den Fotos. Hier unten seht ihr einen Screenshot eines Angebots auf Immobilienscout24. Ich hatte das schon bei Facebook gepostet, aber hier ist es unvergänglicher. Aber da es ja (fälschlicher Weise) heißt, das Internet vergesse nichts, habe ich den Namen, die Telefonnummer und die Adresse der Wohnung ausgegraut. Sollte aber jemand ernsthaft Interesse an der Wohnung oder dem Herren haben, sende ich gerne den Link von Immobilienscout24 vorbei. Wobei… so ein bisschen Eigeninitiative täte bei gesteigertem Interesse ja auch nicht schlecht.

Was möchte uns der Herr im Bild nun sagen? Eine Besprechung  im sozialen Kunstsachverständigen-Netzwerk Facebook, kam zu unterschiedlichen Ergebnissen. Andi sprach von einem wahren Gewinnertyp, Christina vermutete es wäre der zukünftige Mitbewohner. Marcel hingegen meinte, er sei dem  Mann von Cortal Consors aus der TV-Werbung seeehr ähnlich. Ralf dagegen unterstellte, der gute Mann wolle nur zeigen, dass er „ne geile Sau“ ist. In eine ähnliche Richtung kommentierte Frau, als sie meinte, er sei so heiß, dass er die Heizung in der Wohnung sei. Aha… Indra und Cordula dagegen halten sich nicht lange mit dem visuellen Schmankerl auf, sondern bemängeln eher die Rechenkünste des Proleten, denn (nicht im Bild) 40 Euro Kaltmiete plus 85 Euro Nebenkosten ergeben bei diesem Herrn 485,- Euro.

Leider hab ich im theoretischen Teil des Kunstunterrichts außer Smileys essen eigentlich mal gar nix gemacht und ganz insbesondere Herrn Battke nicht zugehört. Deswegen fällt mir nur auf, dass seine Fingerspitzen in die beiden oberen Ecken des Bildes deuten und der goldene Schnitt seinen linken Zeigefinger streift. Oder so… Und was das zu bedeuten haben könnte, weiß ich natürlich auch nicht. Vielleicht sehe ich hier ein großes zeitgenössisches Kunstwerk, erkenne es aber nicht. Seht ihr liebe Kinder, man kann doch alles in der Schule irgendwann gebrauchen!