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die welt aus der sicht eines dorfmenschen
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Gott seine Faust

ingo | 30. April 2009

RTL produziert eine neue Serie mit dem Namen “Lasko”. Klingt nach Krimi, dachte ich. Wenn man sich aber den ganzen Titel anschaut, bekommt man einen anderen Eindruck, der lautet nämlich “Lasko – die Faust Gottes”. Es handelt von einem Mönch der die Welt mit Martial Arts befrieden will. Die Pressemeldung von RTL kündigt ein

Action-Märchen, das es in vergleichbarer Form in der deutschen Fernsehlandschaft noch nicht gegeben hat

an. Ui! Die Fälle reichen wohl von terroristischen Flugzeugentführungen bis zu serbischen Kriegsverbrechern die seinen Sohn entführen. Moment! Sohn!?! Mönch!??!?! Action-Märchen!?!?!? Eiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!

Nun, ich beruhige mich und rate jetzt einfach mal ins Blaue: Lasko war einst ein glücklich verheirateter Mann mit einem glücklichen Sohn, bis seine Frau einem terroristischen Anschlag zum Opfer fiel. Lasko war schwer getroffen, innerlich zerrüttet und fand schließlich sein Heil im Glaubenan den Allmächtigen. Seelisch am Ende, wurde er Mitglied im Orden der “Fäustlinge”. Derweil kümmerte er sich weiter liebevoll um seinen Sohn, den er auf ein Internat schickte, während er von seinen neuen Mönchfreunden in asiatischen Kampfkünsten ausgebildet wurde und dadurch seine geistige und körperliche Stärke zurückgewann. Fortan setzte er seine Kräfte für die Mönche ein, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen und fahndete dabei auch nach den Mördern seiner Frau. Er versprach mit voller Wucht zurückzuschlagen, mit der Faust Gottes.So wird er getrieben von seinem Herz und dem Glauben an Gerechtigkeit.

Die Show wird von Action Concept entwickelt, das sind die, die auch “Alarm für Cobra11″ produzieren und nunja… die Drehbücher sind einfach – nichtsdestotrotz aber erfolgreich [Anm.d.Red.: Warum? Ja warum nur!??!?]. Mal sehen, wie die Geschichte dann endgültig ausschauen wird. Aber eins steht fest, der Titel “Lasko – Die Faust Gottes” ist so ziemlich der bescheurtste Serientitel den ich jemals gehört habe.

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die gelben Klebedinger

ingo | 29. April 2009

Wenn ihr im Büro mal Langeweile haben solltet, könnt ihr doch mit Post-its spielen. Die Jungs, die damals Cola mit Mentos hochgejagt haben, zeigen hier, wie man mit den Klebedingern Spaß haben kann:

Wie der Erfinder der Post-its reagiert hat? Guckt ihr hier. Ist aber nicht allzu spektakulär. Er freut sich halt.

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was soll man dazu noch sagen!?

ingo | 28. April 2009

zensursula_seite_01Zensursula hat dem öffentlich-recxhtlichen RadioEins ein Interview gegeben. Die sieben Minuten kann man sich hier runterladen und auch genau hier anhören.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Ich habe aber mal ein Highlight rausgegriffen:

[...] rund 80% die ganze normale User des Internets sind.  [...] Wen kenne ich (die Hörer) der Sperren im Internet umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20%, die sind zum Teil schwer Pädokriminelle, die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Lauf der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft. [...]

20%! Und davon ein  Teil. Ein Teil von 20% seien “schwer Pädokriminelle”, das klingt ja irgendwie schon nach viel. Und genau das ist der Punkt, “es klingt”. Natürlich könnten es (hoffentlich) ja auch 0,00000000001% dieser 20% sein oder 19,999999%. Und da 20% nun schon nach viel klingt, legitimiert das das zweifelhafte Gesetz natürlich noch viel eher. “Ui, 20% aller Internetuser können Sperren knacken und bewegen sich teilweise in eigenartigen Sphären des Netztes.”, könnte/soll man denken. Ach Mensch, wer hat eigentlich “bösartige Verdummung” ins Aufgabenprofil eines Politikers geschrieben?

Übrigens macht man sich bei einem “unkomplizierten, zufälligen Besuch” auf einer Stoppschild-Seite nicht strafbar, so Zensursula. Aha. Und wie beweise ich das nun wieder? Und da sind wir beim Text von Jens Scholz. Der User hat nämlich die Beweispflicht.

Und ganz nebenbei, ist dieses Thema ein Paradebeispiel dafür, wie man politische Themen moralisch so stark auflädt, dass ein Widerspruch mindestens nach Aufschrei, wenn nicht gar nach Steinigung ruft. Ganz ganz schlimm.

Der Autor des Blogs “Spreeblick” wurde vom Magazin “neues” von 3sat interviewt und sehr anschaulich schöne Argumente und Bedenken vorgebracht. Schaut euch das mal an, dauert ca. 5 Minuten und ist recht aufschlussreich, wie ich finde. Falls das Interview bei Youtube gesperrt werden sollte, klickt einfach hier.

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[...]ich finde es einfach unfassbar das so ein Gesetz an allem Widerspruch vorbei einfach durchgebracht werden kann. Und das sorgt mich. [...] und vielleicht sagen einige “brauch mich nicht interessieren, geht ja nur ums Internet”. Aber weiß ich, ob das bei anderen Dingen, von denen ich vielleicht keine Ahnung hab, genauso funktioniert? [...]

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find ich richtig blöd

ingo | 27. April 2009

Heute hat der FC Bayern München seinen Trainer Jürgen Klinsmann entlassen. Das finde ich sehr schade. Sehr sehr schade. Klaro, man kann natürlich darüber diskutieren, ob man ihm hätte mehr Zeit geben sollen oder ob sein Konzept grundsätzlich nicht funktioniert. Egal. Als Interminstrainer kommt jetzt Jupp Heynckes an Bord. Das ist ungefähr so, als würde man Helmut Kohl Helmut Schmidt Bismarck wieder zum Kanzler wählen, weil… ja weil was eigentlich!?

Die Entlassung ist sicherlich auch ein Beleg dafür, dass steter Tropfen den Stein höhlt. Seit Beginn der Saison wetterte die Springer-Presse gegen Klinsmann, z.B. weil er wohl nicht ganz so gerne für private Geschichten zur Verfügung steht – wie unverschämt. Wer weiss, ob dieser ausgeübte Druck zur Entschiedung der Bayern Chefetage beigetragen hat…

Außerdem zeigt die Abneigung vieler Fans gegen Klinsmann oder zum Beispiel das gesamte Konzept von Fußballclub aus Hoffenheim, wie unsagbar konservativ und stillständig der deutsche Fußball ist. Neue Ideen? Brrr, Angst, weg damit! Lieber alles so lassen wie es ist, das tut am wenigsten weh.

Ich gelobe hiermit feierlich, dass ich sofort Fan des nächsten deutschen Fußballclubs werde, bei dem Jürgen Klinsmann Trainer wird. Selbst wenn es Cottbus ist… oder Kaiserslautern. Brrr… Ich werde Trikots, Wimpel, Fahnen, Schals, Bettwäsche usw. kaufen, versprochen!

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geliehene Gedanken – unzensiert

ingo | 26. April 2009

zensursula_seite_01Ich habe dem Gesetzesentwurf von Ursula von der Leyen zur Bekämpfung von Kinderpornographie bisher nur wenig bis gar keine Aufmerksamkeit geschenkt und war dementsprechend gleichgültig bis tendenziell befürwortend. Nachdem aber in zahlreichen Blogs (recht aufgeregt) zu diesem Thema kommentiert und erklärt wird, hab ich mich doch mal schlau gemacht und einen sehr informativen Text vom 25.04.2009 von Jens Scholz gefunden. Als Folge meiner Recherche bin ich nun nicht mehr gleichgültig oder tendenziell befürwortend sondern kategorisch ablehnend!

Da Jens Scholz ausdrücklich darauf hinweist, dass man diesen Beitrag verlinken und sogar copy/pasten darf, möchte ich hiermit das Wort an Herrn Scholz übergeben:

Warum es um Zensur geht
Da reiben sich gerade so viele die Hände, daß man eigendlich ein beständiges Rauschen hören müsste. Die Idee, das Thema Kinderpornografie als Popanz vorzuschicken, um das nun geplante Internet-Zensursystem einzuführen war aber auch wirklich eine richtig gute. Hat das ja zuvor mit den Themen Terrorismus und Internet-Kriminalität nicht wirklich hingehauen, kann man hier spitzenmäßig mit dem Holzhammer wedeln und Kritiker einfachst diffamieren, indem man die eigentliche Kritik ignoriert und ihnen vorwirft, sie wollten die Verbreitung von Kinderpornografie schützen. Wie schnell schon der Vorwurf zum beruflichen und gesellschaftlichen Tod führen kann, zeigte man nur wenige Wochen zuvor ja schonmal anschaulich am Exempel Tauss (der übrigens natürlich nicht im Netz “erwischt” wurde, sondern über Handykontakte und DVDs per Post).
Aber ich schweife schon wieder – wie es durch die Wahl dieses Themas ja auch gewünscht ist – ab.
Denn das Problem, das die Kritiker haben, ist ja natürlich nicht, daß man den Zugang zu Kinderpornografie sperren will, sondern das Sperrinstrumentarium, das man dazu baut. Schaut man sich das an, merkt man schnell: Es geht nicht um Kinderpornos und wie man dagegen vorgeht. Ging es nie.
Es geht um die Installation eines generellen technischen Systems und die generelle Art und Weise, wie es betrieben wird: Es geht darum, daß eine waschechte, diesen Namen zu Recht tragende, Zensur ermöglicht wird. Auch wenn die zunächst gesperrten Websites tatsächlich nur Kinderpornografie beinhalten (was die Liste eigentlich extrem kurz halten müsste) wäre sowohl die Technik, die Verwaltung und sogar die Psychologie installiert, um sofort eine effektive Zensur betreiben zu können.

Technik
Die Provider sollen ihre Nameserver so umbauen, daß Webseiten, die das BKA aussucht und ihnen nennt, nicht erreichbar sind und dem Nutzer bei Aufruf stattdessen eine Sperrseite angezeigt wird. Gleichzeitig soll das BKA jederzeit abrufen könne, welche Nutzer auf Webseiten aus dieser Liste zugreifen wollten und stattdessen auf die Sperrseite geleitet wurden.
Ein normaler Internetnutzer, der seinen Nameserver nicht auf einen freien DNS-Server umstellt, sieht bestimmte Seiten nicht und erhält die Mitteilung, er wolle sich gerade Kinderpornografie ansehen. Ob das stimmt, weiß er nicht und nachprüfen darf er das auch nicht, da ja schon die Suche nach Kinderpornografie strafbar ist. Der Nutzer muss sich in diesem Moment weiterhin im Klaren sein, daß er gerade etwas getan hat, was das BKA als illegal ansieht und als Grund ansehen kann, gegen ihn vorzugehen.
Die allein schon technisch verursachten Risiken für jeden Internetnutzer sind immens, noch dazu, weil man damit auch noch eine perfide Beweisumkehr eingebaut hat: Sie müssen künftig ihre Unschuld beweisen, z.B. daß sie “versehentlich” die gesperrte Seite angesteuert haben. Viel Spaß beim Versuch, Richtern TinyUrls, iFrames, Rootkitangriffe, Hidden Scripting und so weiter zu erklären, wenn Sie überhaupt wissen, was das ist.
Die Lösung zunächst: Den Nameserver umstellen, um sich dieser Gefahr vollständig zu entziehen. Geht schnell und kann jeder.
Die Technik ist allerdings interessanterweise das kleinste Problem in dieser ganzen Geschichte. Es gibt Staaten, die in ihren Zensurbemühungen schon wesentlich weiter sind. Die Menschen dort können dennoch sowohl anonym als auch unzensiert das Internet benutzen. Das Internet ist von Nerds gebaut worden. Ein Staat kann da so viel fordern wie er will, er wird das Netz auf technischer Ebene never ever kontrollieren können.

Verwaltung
Hier liegen die springende Punkte, die das Ganze zum Zensurinstrument machen:

  1. Die gesperrten Inhalte stehen auf einer Liste, die das BKA direkt und ohne Prüfungsinstanz erstellt und die die Provider möglichst ohne sie anzuschauen zu installieren haben. Es entscheidet kein Richter über den Inhalt, es überprüft keine unabhängige Institution über die Rechtmäßigkeit, es gibt keine Regelung, wie Adressen überhaupt wieder von der Liste gelöscht werden könnten. Die Polizei, die Verbrecher verfolgt, bestimmt, welcher Wunsch nach welcher Information ein Verbrechen ist. Vorab zu definieren, was ein Verbrechen ist und hinterher darüber zu entscheiden, ob ein Verbrechen begangen wurde ist aber nicht Aufgabe der Polizei.
  2. Die Liste ist geheim. So lange diese Liste nicht in die Öffentlichkeit gerät kann alles drinstehen und nichts davon muss gerechtfertigt werden. Wer das in Frage stellt wird zum Verdächtigen. Wie Zensur in Reinform eben funktioniert.
  3. Der Gesetzentwurf ist schwammig genug, daß das BKA im Prinzip alles in die Liste setzen kann. Da im Web jeder Inhalt nur einen Klick weiter vom letzten entfernt ist und das Gesetz möchte, daß auch “mittelbare” Seiten gesperrt werden können, kann somit de facto auch jede Seite gesperrt werden.
  4. Das System soll die direkte Verfolgung von Zugriffen erlauben. es wird nicht nur gesperrt, sondern es kann auch nachgeschaut werden, wer sich die gesperrten Seiten ansehen will. Dies kann dann Anlass für verdeckte Überwachungen, Hausdurchsuchungen und andere existenzbedrohende Vorgänge sein.
  5. Die Staatsanwälte dieses Landes üben ja seit einiger Zeit kräftig an der Vorverurteilungsfront, indem Sie inzwischen gerne mal Pressemitteilungen über eingeleitete Verfahren rausgeben und die Presse direkt zu möglichst spektakulär und öffentlichkeitswirksam inszenierten Verhaftungen mitnehmen (Zumwinkel, Tauss, Frau B.).

Psychologie
Womit wir schon beim gewünschten Effekt von Zensur sind: Die Einführung der Schere im Kopf. Die wirksame Selbstzensur, weil man nicht weiß, was eventuell passiert, wenn man zu laut und deutlich Kritik äußert. Die Geheimhaltung der Sperrliste und ihre völlige Unverbindlichkeit durch das Fehlen jeglicher Kontolle ist ein bewußt eingesetzes Instrument, um Verunsicherung zu erzeugen.
Ein anderes ist die Verknüpfung mit dem Thema Kinderpornografie, womit wir wieder am Beginn dieses Artikels wären. Man weiß ja inzwischen, daß auch nur der leiseste Ruch, man könnte eventuell irgendwas mit Kindesmissbrauch und Pädophilen zu tun haben, die Existenz vernichten kann, selbst wenn hinterher rauskommt, daß tatsächlich nichts an den Vorwürfen dran war. Wie nahezu generell nichts rauskommt. Das ist ein so extrem starkes und wirksames Druckmittel, was natürlich beispielsweise ein Herr Gorny sofort erkennt, weil sein Versuch, diese Schere im Kopf einzuführen (durch den Versuch, Filesharing als schreckliches Verbrechen zu diskriminieren), wirkungslos blieb und er sich nun an den besser funktionierenden Trigger dranhängt (indem er Urheberrechtsverletzung mit Kindesmissbrauch gleichsetzt).
Die Justizministerin gibt dann noch Tipps in die richtigen Richtungen, die natürlich prompt reagieren. Überhaupt, das mal ganz nebenbei, finde ich es immer wieder seltsam, daß Frau Zypries immer wieder als Warnerin vermittelt wird. Dabei war – so sagt sie zumindest – sie es, die den Gesetzentwurf gegenüber dem Vorabvertrag von Frau von der Leyen verschärfen ließ und dieser nun schon den Zugriff auf Stopp-Seiten verfolgen lassen will.

Um die Frage zu beantworten, warum und wann es in einer Gesellschaft überhaupt dazu kommen kann, daß ein Teil davon meint, einen solchen Eingriff vornehmen zu müssen und der andere Teil (zu dem ich u.a. mich zähle) darin ein so massives Unrecht sieht, das es zu bekämpfen gilt, kann man sich bitte den Artikel “Kampf der Kulturen” drüben bei netzpolitik.org durchlesen.

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Potz Blitz!

ingo | 22. April 2009

Als ich gestern aus dem Ort Dorf Kaff gen Köln herausgefahren bin, bin ich geblitzt worden – vermute ich. Das geschah als ich nach der Orts-Ausgangs-Ampel auf leckere 70km/h beschleunigt habe. Gut, da war also noch 50km/h vorgeschrieben, aber hey, das 70km/h Schild war (ohne Übertreibung) vielleicht 100 Meter entfernt. Und man will ja so ein 70er Schild auch nicht warten lassen. Wenn ich bei dem Schild ankomme, will ich ja auch schon die angebotenen 70 km/h fahren. Alles andere wäre doch auch unhöflich. Nachher denkt sich das Schild noch “also wenn bei mir eh keiner 70 fährt, kann ich ja auch gehen!”. Und das wollen wir doch wohl nicht, oder? Was bringt es denn bitte dem Schild, wenn die Leute erst nachdem sie es passiert haben 70 fahren? Nöscht! Ich vermute mal, das Schild möchte auch mal in den windigen Genuss der vorbeiziehenden 70er verspüren. Das es das Schild leicht nach hinten beugt um es dann wieder voller Wonne und Elastizität vorwärts wippen zu lassen. Hach… ich wäre auch gern ein Schild!

Ich denke, ich werde also Einspruch erheben, wenn dieses orange Blinken aus dem silbernen Ford heraus wirklich eine Geschwindigkeitskontrollkamera war. Meine Begründung ist doch wohl auch stichhaltig! Oder nicht?

Tjahaaa für sowas hat man dann wohl eine Rechtschutzverischerung. Welcher Anwalt würde mich da nicht gern vertreten, um seiner Vita einen Sieg vor Gericht hinzuzufügen!?

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geblitzt, Verkehr
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Philipp tanzt den Triller

ingo | 21. April 2009

Anscheinend ist Dete Dee! Soost mit seinen “Popstars” auf Pro7 nicht mehr richtig ausgelastet. Es heißt, er wäre zuletzt in einem indonesischen Gefängnis zu Besuch gewesen und hat dort gemeinsam mit Michael Jackson einen kleinen Tanz eingeübt. Es heißt übrigens, dass der Mischaellll selber mitspielt und der Herr… die Dame in der Jeans mit dem rosa… Oberteil ist. Jetzt könnte man natürlich schnell brüllen, “der sieht doh gar nicht aus wie dem Jackson sein Mischaelll!”, aber seien wir doch mal ehrlich, sieht der Mischaelll noch aus wie der Mischaell? Eben!

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Als der Mischaellll dann wieder heim geflogen war, hat Dee! mit den Sträflingen noch ein paar andere Videos eingeübt.: Bebot, Do the Hustle, Jump, Can’t touch this, I need a hero, Radio Gaga.

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Ich entschuldige mich, dass dieses Blog gerade ein wenig sehr ver-youtube-d ist…

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Philippenen, Sträflinge, Tanzen
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Wer weiß?! – und wer will es überhaupt wissen!?

ingo | 20. April 2009

Sooo, Barack Steinmeier hatte also seinen ersten großen Auftritt mit Wahlprogramm, Blumen, Klatschmarathon usw. Toll. Und alles sah irgendwie aus wie bei Obama, was irgendwie zu erwarten war. Aber ganz ehrlich, gefällt mir die Bühne auf der unser Außenminister stand sogar. Schick gemacht. Menschen im Hintergrund wenn er am Podium gefilmt wird, das sieht so vertraut aus.

Und natürlich musste das Volk der Dichter und Denker auch irgendwie “Yes we can” abgewandelt unterbringen. Hier hält nun also ein Anhänger ein Plakat mit “Yes, he can Kanzler” hoch. Super kreativ, super Brüller! Vielen Dank dafür. Setzen, sechs!

yhc

Also, can he? Ich kann es – ganz ehrlich – nicht wirklich beurteilen, aber mein Gefühl sagt mir: Nö! Aber ich vermute (ganz kühn), dass wird sowieso für mindestens vier weitere Jahre (s)ein Geheimnis bleiben. Klar, es kann viel passieren aber ich wüsste nicht, wie Frank Walter Obama, der bei allem was er tut mindestens so blass ist wie seine Haare, 2009 Kanzler werden kann. Und nur weil man meint etwas zu können, heißt das ja noch lange nicht, dass man den Beweis dafür antreten darf. Wer es besser kann? Muss ich einen deutschen Politiker nennen? Keinen Plan… Ob ich F.W. Steinmeier wähle? Gott bewahre, ich wähle streng postmaterialistisch!

Und dann noch dieser Slogan der SPD: “Anpacken. Für unser Land.”, ehrlich!?! Das soll der Wahlspruch sein? Hach, das ist so ein… verdammt lahmer Slogan. Aber was weiß ich schon, vielleicht funktioniert er ja. Ich hätte eben einen Claim mit mehr Wir-Gefühl “gewünscht”, das würde sich auch besser in die obamarisierte Strategie eingliedern. Mal gucken was die anderen Parteien in den kommenden Wochen und Monaten noch an obamarisierten Ideen bringen.

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Obama, SPD, Steinmeier
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irgendwi nix los hier…

ingo | 19. April 2009

Nix ist hier los, aber mal wirklich gar gar nix. Braucht man dafür noch mehr Belege als diesen? Sogar die Strom-Masten sind gelangweilt!

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Rückrufaktion

ingo | 17. April 2009

Tja, jetzt ist es soweit, die USA haben eine Rückrufaktion für ihre Dollars gestartet. Glaubt ihr nicht? Klingt verrückt? Aber ich hab es doch im Fernsehen gesehen! Jaja! Guckt ihr hier:


Treasury Department Issues Emergency Recall Of All US Dollars

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Dollar
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Bildungshumor

ingo | 16. April 2009

Ich weiß nicht, wo diese ganzen witzigen Videos bei www.collegehumor.com herkommen, aber das hier ist wirklich wieder ein ganz ganz tolles. Insbesondere für Martin. Mit ihm habe ich damals den Originaltitel von uuhh… von… na der “river-of-Dreams”-Typ…. sehr gerne und in Dauerschleife gehört. Also dann, Augen und Ohren auf, “We didn’t start the flame war”:

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Schön beschrieben dieses eigenartige Web2.0 mit diesen verrückten, oft recht anonymisierten, interaktiven Möglichkeiten.

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collegehumor, Internet
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Muskatnussssss, ‘err Müller!!!!!

ingo | 15. April 2009

Ich wollte nur kurz mal in meinen Lieblingsblogs vorbeischauen, da habe ich mich plötzlich in ellenlangen Linkschleifen wiedergefunden und bin schließlich beim Blog von Klaus-Jürgen Deuser gelandet. Das ist der Mann, der die Comedybühne “Nightwash” erfunden hat… zumindest hat er es moderiert. Ach, gibt es das igentlich noch? Und moderiert er es noch? Wie dem auch sei, der Blog ist eine Empfehlung insbesondere für Bulldo. Wenn ich mich recht erinnere, findet er den Deuser nämlich ganz toll. Komischerweise findet er auch bei SPon die Rubrik “SPAM” lustig… Ich denke hingegen, dass die Rubrik mit dem Titel genau richtig benannt ist. Zunehmend frage ich mich auch, ob sich der redaktionelle Teil dieser Rubrik anpasst… oder doch umgekehrt? Beides keine gute Entwicklung… Ach und an die Medienexperten: Wann wird aus einem “Leitmedium” eigentlich ein “Leidmedium” [Anm.d.Red.: Tolles WOrtspiel... "Leid" beziehe uch auf den Gemütszustand der Leser, zumindest leide ich zunehmend, wenn ich SPon lese...]?

Nach disem grandiosen Wortspiel aber wieder zurück zum Blog von KJ Deuser. Dieser hatte dort ein fantastisches Video verlinkt, das mach ich ihm einfach mal nach. 36 Sekunde Louis de Funes in seiner Rolle als Garcon ‘itler. Warum werden diese Filme eigentlich nicht mehr wiederholt? “Fantômas” oder “Louis de Funes und seine ausserirdischen Kohlköpfe”,  wo Louis den furzenden Bauern spielt und von diesen Tönen angelockt, dann schließlich ein Alien in seinem Garten landet… das waren noch tolle Filme!

YouTube Preview Image

Und hier noch eine tolle Szene des Franzosen… Nein… Doch… Hoooooo!

—

PS. Sieht ‘err Müller nicht ein bisschen aus wie Franjo Pooth!?

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Da war ich platt

ingo | 13. April 2009

Heute habe ich meine Oma im Krankenhaus besucht – ganz schön robust, die Gute. Jedenfalls hatten wir über das Thema Ostern gesprochen und ich dachte, das wäre ein guter Anlass folgendes zu berichten:

Ich: “Ich bin am Samstagnacht mit dem Auto in und um Neuss herum gefahren und hab total viele Hasen in den Vorgärten rumhoppeln sehen. Ist doch lustig, dass das gerade Ostern…”

Meine Mutter: “Ich sehe auch schon sein einiger Zeit total viele plattgefahren am Straßenrand liegen. Viel mehr geworden in letzter Zeit, hab ich das Gefühl.”

Ich: “…”

Meine Mutter: “Heute Abend gibt es übrigens Kaninchen!”

Oma: ” Wildes oder Stallhaltung?”

Ich: “…”

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Hasen, Mutter, Oma, Ostern
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Frohe Ostern

ingo | 10. April 2009

Wenn man Ostern und Weihnachten Krieg im Fernsehen zeigen darf, dann darf man es gefälligst auch virtuell am heimischen PC. 2 Killer-Spiel-Tage an einem Wochenende. So mag ich Ostern…

ostern

Achso, sowas muss man ja heutzutage wohl schreiben: Ich habe NICHT vor, das Virtuelle in das Reale zu übertragen.

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die Technik kennt nur gute Laune

ingo | 5. April 2009

Was sagt es eigentlich über Nokia aus, wenn mein Handy mit T9 die Worte “doof”, “nörgeln”, “meckern” oder “gelaunt” nicht kennt? Das kann ganz schön frustrierend sein, wenn man per SMS seinen Gefühlszustand kundtun will und man dem Gerät erst jedes Wort beibringen muss. Tut man dann nämlich nicht, weil man ja eh schon genervt ist. Und selbst das kann man dann niemandem mitteilen, weil das Handy die Wörter ja nicht kennt. Ein Teufelskreis!

—

Kann man im allwissenden und allumfassenden und allgegenwärtigen Internet eigentlich irgendwo T9-Konfigurationen runterladen, die quasi alle Wörter kennen, die ein Mensch aussprechen kann? Ich hab nämlich keine Lust meinem Handy Vokabeln beizubringen. In spätestens zwei Jahren [Anm.d.Red.: Es sind jetzt nur noch 1 Jahr und drei Monate, dann bin ich diesen mobilen Supergau namens Nokia N95 8GB endlich los!. Juhu!] muss ich dem nächsten Handy den Kram ja dann schon wieder erklären. Scheiss Lernkurve, sag ich.

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N95 8GB, Nokia, schlechte Laune, T9
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Komm ich jetz’ in Fernseeeeh’n?

ingo | 4. April 2009

Man mag ja von Live Adeventrue Role Plays halten was man will (das sind die Dinger wo sich Menschen als Ritter, Zauberer und Okrs verkleiden und mit Gummischwertern in Wäldern rumlaufen um so zu tun als ob) und auch von den Leuten, die an diesen Events teilnehmen, aber besonders gewalthaltig sind diese Veranstaltungen betimmt nicht. Als ich jünger war, hab ich mir das eigentlich ganz spannend vorgestellt, als Ritter verkleidet durch den Wald zu laufen und gegen andere Ritter kämpfen… nun gut. Darüber bin ich hinweg, aber das liegt vermutlich daran, dass mir TV und Computer meine Fantasie geraubt haben.Wir haben früher auch auf dem Schulhof “Fechten” gespielt. Die Unterarme und Faust waren die “Waffe” und wer “erstochen” wurde, durfte sich eine bestimmte Zeit lang nicht bewegen. Muss sehr sehr albern ausgesehen haben. Irgendwann haben wir dann zu Fußball gewechselt… mit Ball übrigens, ohne Faust.

Frau Elisabeth Hoppe vom Jugendamt in Dortmund nimmt jetzt den Amoklauf von Winnenden zum Anlass das LARP in Dortmund zu verbieten. Man müsse “den Schwertkampf nochmal unter die Lupe nehmen”. Stimmt natürlich, ich hab schon lange Angst, dass bald ein Jugendlicher mit einem Gummischwert Amok läuft… oder mit einem “Lightning Bolt”:

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Jedenfalls wird Frau Hoppe beim nächsten Karneval vermutlich auch Cowboy-Kostüme verbieten… zumindest für Kinder. Die könnten dann ja in Ihrer Rolle aufgehen und mit anderen Cowboy und Indianer spielen. Und da gibt es Schusswaffen die Peng machen!

Stefan Niggemeier überschreibt Beiträge in seinem Blog, wenn Journalisten ganz ganz ganz verrückte und dumme Fehler machen, gerne mit “Geht sterben”. Soweit will ich jetzt nicht gehen, aber das hier drückt meine Verständnislosigkeit am besten aus: Kopf -> Tisch // Kopf -> Tisch // Kopf -> Tisch

Ich hoffe für das Jugendamt Dortmund und vor allem die Jugendlichen dort, dass das Handeln von Frau Hoppe nicht generell von blindem Aktionismus und Mediengeilheit geprägt ist.

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Amok, LARP
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Royalisiert

ingo | 3. April 2009

Die meisten von euch werden die “Geographie” meines Anwesens kennen. Auf der ersten Etage habe ich ein Badezimmer, ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer und das Arbeitszimmer (wenn man das denn so nennen mag). Da meiner Freundin das Bett im Schlafzimmer nicht ganz so sehr genehm ist – was durchaus nachvollziehbar ist – wurde dieser Tage aus dem Wohnzimmer das Schlafzimmer. Auch nicht ganz, es ist dank der Schlafcouch Wohn- und Schlafzimmer zugleich. Das Badezimmer ist immer noch Badezimmer, das Arbeitszimmer immer noch der Raum mit Schreibtisch, aber das Ex-Schlafzimmer ist jetzt – obacht! – mein Ankleidezimmer!!!! Hoho! Wie royal! Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Hermelin, die Krone und ein gewaltiges, güldenes Zepter.

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