Gott seine Faust
ingo | 30. April 2009RTL produziert eine neue Serie mit dem Namen “Lasko”. Klingt nach Krimi, dachte ich. Wenn man sich aber den ganzen Titel anschaut, bekommt man einen anderen Eindruck, der lautet nämlich “Lasko – die Faust Gottes”. Es handelt von einem Mönch der die Welt mit Martial Arts befrieden will. Die Pressemeldung von RTL kündigt ein
Action-Märchen, das es in vergleichbarer Form in der deutschen Fernsehlandschaft noch nicht gegeben hat
an. Ui! Die Fälle reichen wohl von terroristischen Flugzeugentführungen bis zu serbischen Kriegsverbrechern die seinen Sohn entführen. Moment! Sohn!?! Mönch!??!?! Action-Märchen!?!?!? Eiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!
Nun, ich beruhige mich und rate jetzt einfach mal ins Blaue: Lasko war einst ein glücklich verheirateter Mann mit einem glücklichen Sohn, bis seine Frau einem terroristischen Anschlag zum Opfer fiel. Lasko war schwer getroffen, innerlich zerrüttet und fand schließlich sein Heil im Glaubenan den Allmächtigen. Seelisch am Ende, wurde er Mitglied im Orden der “Fäustlinge”. Derweil kümmerte er sich weiter liebevoll um seinen Sohn, den er auf ein Internat schickte, während er von seinen neuen Mönchfreunden in asiatischen Kampfkünsten ausgebildet wurde und dadurch seine geistige und körperliche Stärke zurückgewann. Fortan setzte er seine Kräfte für die Mönche ein, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen und fahndete dabei auch nach den Mördern seiner Frau. Er versprach mit voller Wucht zurückzuschlagen, mit der Faust Gottes.So wird er getrieben von seinem Herz und dem Glauben an Gerechtigkeit.
Die Show wird von Action Concept entwickelt, das sind die, die auch “Alarm für Cobra11″ produzieren und nunja… die Drehbücher sind einfach – nichtsdestotrotz aber erfolgreich [Anm.d.Red.: Warum? Ja warum nur!??!?]. Mal sehen, wie die Geschichte dann endgültig ausschauen wird. Aber eins steht fest, der Titel “Lasko – Die Faust Gottes” ist so ziemlich der bescheurtste Serientitel den ich jemals gehört habe.
Zensursula hat dem öffentlich-recxhtlichen RadioEins ein Interview gegeben. Die sieben Minuten kann man sich 











