Geschäftsidee
ingo | 29. Oktober 2008Meine Unterschrift ist “krakelig” sagt Miss Awesome. Damit könnte Sie durchaus recht haben, habe ich mir gedacht und habe deswegen heute morgen ca. 7.000mal mit meinem guten Namen unterschrieben. Da ich ja weiß, dass überall Schriftexperten sitzen, die meine Unterschrift analysieren und dadurch rausfinden, was für sexuelle Neigungen ich habe, Erbkrankheiten in mir ruhen und was ich überhaupt für ein töfter Typ bin, sollte man dieses Thema nicht unterschätzen. Die Untrschrift ist quasi das Charakter-Google für den Schriftexperten!
Wie gesagt, ich habe heute morgen meinen Namen recht häufig geschrieben. Erst Vornamen und Nachnamen zusammen. Dabei fiel mir aber auf, dass ich meist für den Nachnamen keine Energie mehr hab, wenn ich meinen Vornamen hingezaubert hab und dann sah der Nachname aus wie… hässlich. Hab mich dann also entschieden, Vornamen und Nachnamen getrennt zu schreiben und dann später mittels Hexerei (lies: Bildbearbeitung) wieder zusammen zu fügen. So kann ich den schönsten Vornamen mit dem schönsten Nachnamen kombinieren [Anm.d.Red.: Mit dieser Methode hätte vielleicht auch der Name "Erwin Schrott" verhindert werden können]. Mit “schön” meine ich natürlich nicht einen schöneren Namen als meinen, sondern die Schrift!
Lange Rede, wenig Outcome: Trotzdem hässlich bzw. krakelig. Vielleicht sollte ich einen erfolgreichen Supertypen mit schöner Handschrift fragen, ob er mir meinen Namen schreibt? Was macht Bill Gates eigentlich gerade? Ach ja, das hier und das hier.
Wobei… ich hab da gerade eine brillante Geschäftsidee: Einen Unterschriften-Dienst! Da unterschreiben Prominente im Ruhestand für Menschen mit hässlicher Handschrift! Ich bin praktisch schon reich und erfolgreich! Wem soll ich also etwas unterschreiben?
A candidate we can masturbate to
ingo | 27. Oktober 2008Juden sollten Obama wählen
ingo | 23. Oktober 2008Sarah Silverman ruft über die Website www.thegreatschlep.com alle jungen Juden dazu auf, ihre jüdischen Verwandten in Florida (falls vorhanden) davon zu überzeugen, dass Barack Obama der bessere amerikanische Präsident ist. Dazu nennt sie knallharte Argumente, z.B. dass der Name “Barack” hebräisch ist und übersetzt “Blitz” heißt. “John” bedeute dagegen eher etwas wie “Toilette”… oder so ähnlich. Und Farbige und Juden hätten auch einiges gemeinsam, die Liebe zu Trainingsanzügen beispielsweise.
Nehmt euch vier Minuten und schaut mal rein, spaßig ists!
Zeitreisen
ingo | 22. Oktober 2008Heute schlug auf meinen Arbeits-Email-Account eine “interessante” (fehlgeleitete) Mail auf. Und die lass sich so:
Hallo Frau Dr. XXXX,
ich wollte dies mit Ihnen heute besprechen. Wir können uns morgen darüber unterhalten.
…
Aha.
Qualitätsexperte
ingo | 20. Oktober 2008Erst echauffiert sich Marcel Reich-Ramicki über die Qualität im deutschen Fernsehen und dann gibt er der Qualitätszeitung schlechthin, BILD (!!!!!!), exklusive Empfehlungen welche Sendungen wir in dieser Woche schauen sollten um nicht geistig zu verblöden. Kommt das nur mir so vor, oder passt da irgendetwas nicht so ganz zusammen?
Der Palin-Papagei
ingo | 17. Oktober 2008Das Kind ist mehr als eins
ingo | 16. Oktober 2008Gestern habe ich – nichts Böses ahnend – in der Bahn nach Düsseldorf gesessen und mich über den leeren Wagen gefreut. Hach schön! Gut, es hat nach Urin gestunken… aber zumindest recht leer. Also nochmal: Hach schön!
Die Freude währte leider nur bis Neuss. Dort stieg nämlich eine Horde wild gewordener Schüler samt edukativem Aufsichtspersonal ein. Zunächst wurde die Bahn schon mit lautem Gegröhle empfangen, so bekam ich schon einen Eindruck (lies: Angst) von dem was ich erwartete, bevor ich die präpubertären Zwerge überhaupt sehen konnte. In der Bahn war es dann ähnlich. Alle mit Trolleys [Anm.d.Red.: Pah! Trolleys, zu meiner Grundschulzeit waren Rollen noch gar nicht erfunden! Zumindest nicht in Kombi mit Koffern, da wurden die Reisetaschen noch geschleppt und sich die krumme Haltung redlich erarbeitet] bepackt berollt und mit lauten, schrillen Schrei-Organen ausgestattet. Der komplette Waggon war dann jedenfalls voll mit Schreihälsen und… mir. Da hilft auch die lauteste Mucke auf den Kopfhörern nix. Übrigens hat der Lärm sogar den Uringestank verdrängt oder vertrieben, wie man will.
Jedenfalls glaube ich, dass in den Kindern jeweils noch mindestens ein weiteres Kind drin steckt. Ansonsten könnten die doch gar nicht so vielschichtig so viel Läm auf einmal produzieren! Oder Kinder werden mit eingebautem Echo “ausgeliefert”, das kann natürlich auch sein. Hmmm… klingt doch beides recht plausibel. Kann da vielleicht mal jemand nachschauen?
sooo ein Rohr
ingo | 14. Oktober 2008Ich starte den Eintrag mit einer Notiz an mich selber: “Fisherman’s Friend”-Pastillen aus Frauenhandtaschen schmecken nach Parfum. Bah!
In den letzten beiden Wochen habe ich plötzlich wieder Post von meinem Job-Such-Assistenten von monster.de bekommen. Warum “plötzlich” weiß ich auch nicht. Der war vermutlich ein paar Woch… Monate auf Urlaub. Aber der hat ja auch viel zu tun, dieser Such-Assi. Allerdings scheint er sich auf Reisen die Glatze ein wenig angebrannt zu haben. Also: Man kann bei monster.de Suchparameter definieren, aufgrund dieser bekommt man dann wöchentlich einen Newsletter mit passenden Stellenausschreibungen geschickt. Hier eine Auswahl von Angeboten aus den letzten zwei Wochen auf mein Suchprofil (Medienbranche, Event, Werbeagentur so ein blabla hab ich eingestellt):
- Facharzt für innere Medizin oder Facharzt für Geriatrie
- Industrieelektroniker
- Leiter Competence Center Automotive
- Kraftfahrzeugmechaniker
- Schrottbrenner (!!!!)
- Pipeline Experte (!!!!!!)
- Projektleiter Glasfassadenbau
Der Beruf des Schrottbrenners war mir allerdings neu. Und ich hatte auch noch nie darüber nachgedacht, dass es auch Pipeline-Experten gibt! Ich vermute, so ein P-Experte steht mit grünen Gummistiefeln, einer dicken Brille, Pfeife, Blaumann und Karo-Hemd irgendwo mitten in Sibirien, über eine russische Öl-Pipeline gebeugt, neben ihm Wladimir Putin und sagt sowas wie:
“Ja isch sach mal, datt Ding hat nen Loch, wah! So kütt datt, datt hier datt janze Jedöns.. Dingens… Jenau: Öl… hier so rum am sickern is! Lurens, isch hann da ‘ne Nummer von ‘nem Schrottbrenner, den rufste dann gleich morjen mal an, hörste misch, Wladi? Jenau! Datt ist der Rainer, der kann watt. Da wirste der fackelt dir fein datt Röhrchen weg und dann besorg isch dir nen Neues, is datt nen Vorschlach? Primma! Wo is’ denn dem Rainer nu’ seine Nummer – wad’ens… da isse! Nu schreib halt ma uff: ….”
Nix los hier…
ingo | 13. Oktober 2008Liebe aufmerksame Leser dieses Blogs, ich bin in einem Blog-Kreativitätsloch, mal wieder. Es ist erschreckend, wie wenig Berichtenswertes ich gerade für diesen Blog erlebe.
Gut, ich könnte natürlich über die Unzulänglichkeiten von Sarah Palin schreiben, aber ihre Aussagen sind in sich selber ja schon so unqualifiziert, was soll ich da noch groß schreiben? Nur so viel: Ziemlich kapitaler Fehler, den das Wahlkampfteam von McCain mit ihrer Nominierung gemacht hat. In den ersten Tagen schien es eine brillante Idee, dann kamen die Interviews und zuletzt der Untersuchungsausschuss. Wie gesagt, das gibt es an anderer Stelle (siehe Youtube) schon zu Hauf, deswegen dazu von mir erstmal nichts weiteres.
[Ironie an] Da ja zahlreiche Fußball-begesierte diesen Blog lesen [Ironie aus], brauche ich wohl auch nur wenig über den Lispel-König Kevin Kuranyi schreiben, oder? Also dann wenig: Tschüss Kevin!
Marcel Reich Ranicki nimmt den Fernsehpreis nicht an, dann doch. Aha, gut. Jörg Haier verstirbt bei einem Autounfall: Meine Anteilnahme hält sich – ehrlich gesagt – in Grenzen.
Und was ist mit Anna und Erwin Schrott? Ich hab nix Neues gehört oder gelesen. Seht ihr? Nix los…
IMAP-Krieg
ingo | 8. Oktober 2008Da ich ja bald nicht mehr Student an der Düsseldorfer Universität sein werde, brauche ich bald mal eine neue Email-Adresse. Gut… ich hab ja schon die ein oder andere, aaaaber ich würde ja gerne mit der Zeit gehen und auf IMAP umsteigen. Witzigerweise gibt es doch tatsächlich Anbieter, die dafür Geld haben wollen. Lustig! Die fallen also schon mal unten durch. Bleiben noch AOL und Google. Brrrrrr, das böse böse Google! In meinem subjektiven direkten Vergleich schneiden die beiden ähnlich bescheiden ab. Die Web-Oberfläche taugt nämlich nöscht. Also prinzipiell ist sie schon okay, aber für mich als “Hardcore-User” mit ca. 3.000 Mails im Archiv sind sie nicht so toll. Aber ich will ja eh den Donnervogel nutzen, das Web-Frontend ist also erstmal sekundär.
Googlemail hatte ich auch schon einmal ausprobiert und leider hat das gar nicht funktioniert. Mit viel liebe habe ich das IMAP-Konto eingerichtet, im Donnervogel Ordner erstellt, die dann auch korrekt als Labels in der Web-Oberfläche aufgetaucht sind. Dann habe ich meine Mails in den Ordnern verteilt und alles war prima. Komischerweise irgendwann nicht mehr. Da waren sämtliche Emails wieder in einem einzigen Ordner. Der ganze Spaß passierte mir zweimal, warum das geschah konnte ich bisher nicht herausfinden. Vielleicht hatte ich Pech?
Mit AOL hatte ich noch keine Probleme, weil noch nicht wirklich ausprobiert. Jetzt stehen beide für ein paar Tage auf dem Prüfstand. Falls noch jemand einen anderen IMAP-Anbieter weiß oder eine Lösung für mein oben beschriebenes Problem weiß, freue ich mich über Tipps und Hinweise. Notfalls muss dann halt doch POP3 wieder herhalten…
brutal gezeltet
ingo | 5. Oktober 2008Da das Oktoberfest 2008 heute zuende geht, kann ich ja mal über meinen diesjährigen Besuch etwas schreiben. Dieses Jahr war ich das erste mal am Eröffnungstag des Oktoberfestes dort. Ziemlich mutig, weil extrem voll. Eine anderer Termin bot sich allerdings nicht an, da ich mich mit den Freunden getroffen habe, die ich in Australien im letzten Jahr kennen gelernt hatte. Davon mussten zwei leider zum Militärdienst und waren terminlich etwas eingeschränkt. Übrigens: Zu versuchen mit 18 Personen einen Tisch in einem Festzelt zu bekommen, grenzt an bescheuert. Hat aber geklappt! Das Ausgustiner-Zelt wird mir nun – nicht nur wegen dem tollen Bier – stets in guter Erinnerung bleiben.
Damit der Trip überhaupt finanzierbar war, musste eine preiswerte Unterkunft her und die war aus… Zelt. Japp, doppeltes Zeltwochenende. Samstag im Festzzelt und die Nächte über im Zeltzelt. Beide sind auch für Amateure leicht zu unterscheiden: Im Festzelt gibt es Tische, Bänke, Toiletten, Bier, Hähnchen und eine Bedienung. Im Zeltzelt gibt es eng, Schlafsack, Isomatte und kalt.
Das Zelten war für mich eine ganz neue Erfahrung, hatte ich vorher noch nie gemacht. Ich finde es nämlich nicht gerade angenehm auf Augenhöhe mit Insekten zu sein. Ich bevorzuge die Möglichkeit, Insektenleben mit meinem Fuß vertikal und von oben radikal verkürzen zu können. Ich war nicht beim Bund, deswegen muss ich Insekten und Zelte nicht toll finden, falls jetzt all die harten, bei der Bundeswehr gestählten Naturburschen entrüstet aufschreien sollten. Dafür hab ich aber auch so richtig gezeltet. Um das totale Zelterlebnis zu haben, hab ich mir erstmal das kleinste Zelt geschnappt. Nix mit Vorraum und so einem Schnickschnack. Das Zelt war kaum so groß, dass ich mich strecken konnte. Und die Tasche mit Klamotten musste natürlich draußen bei den Bären, Tigern und Waldmenschen bleiben. Darüber hinaus habe ich das Zelt auch nicht am Boden festgetackert, nix da! Wenn man über den Zeltplatz rollt, rollt man über den Zeltplatz – Männlich! Geteilt wurde das Zelt auch nicht mit einer vollbusigen Oktoberfestschönheit, sondern mit einem Finnen, einem männlichen Finnen! Einem männlichen, stahlharten Militärfinnen. Einem männlichen, stahlharten Militärfinnen, der so eiskalt ist, dass sich die Luft um ihn herum noch um weitere 10 Grad abkühlt. Und ich nehm es mal vorweg, ich habe mich trotzdem nicht erkältet!
Und weil ich nun so ein knallharter Camper sein wollte, habe ich doch glatt mein Handtuch zu Hause vergessen gelassen. Abgetrocknet habe ich mich stattdessen mit dem Schlaf-T-Shirt. Brutal! So muss Camping sein – fern von all den Vorzügen der Zivilisation, back to the basics! Der Steinzeit-Mensch hatte bestimmt auch kein extra Handtuch, nix da! Ich will gar nicht wissen, womit der sich überhaupt abgetrocknet hat. Der hat jedenfalls bestimmt nicht zu seinem Jägerskollegen “Brugga” gesagt: “Du Brugga, wir müssen eben noch einen weiteren Säbelzahntiger erlegen, ich brauch das Fell als Handtuch nachdem ich morgen im Fluss gebadet hab! Ach und vielleicht können wir auch noch ein paar Aloe-Vera-Pflanzen pflüken, meine Haut trocknet sonst so aus.” Und weil mir handtuchloses Zelten noch nicht genug war, hab ich mich auch noch die Zahnbürste vergessen daheim gelassen. Der Zeigefinger tut es eben halt auch! Ich erspare mir hier die weitere Geschichte über unsere Vorfahren. Aber ihr merkt schon, was für ein rohes, brutales und männliches Zelten das war!
Ich wäre jetzt also für weitere Zeltereien gerüstet, aber warum eigentlich? Ich finde, ich hab bewiesen, dass ich es kann! Was ich aber auch noch nie gemacht hab, war ein Club-Urlaub. Vielleicht sollte ich das als nächstes mal ausprobieren.
Bulldo in Schwarzgelb?
ingo | 2. Oktober 2008Trikots von Fußballmannschaften bestechen ja selten durch schönes Design. Gut, oft ist auch ein elendig hässliches Logo des Sponsors am Gesamtdebkael Schuld. So wie von “kik” oder von Evonik oder von… naja Firmen halt. Schicke Trikots dagegen sind häufig schlicht und ohne viel Farb-Tammtamm, so wie das von Real Madrid, das einfach nur weiß ist. Von oben bis unten weiß. Langweilig? Na im Vergleich zu den geschmacksverbrechen anderen Vereine ist schlcht schon schön. Nun ist mir aber ein Youtube-Video aus den 1980ern (?) untergekommen, in dem Trikotvorschläge gemacht werden, die allerdings eher durch extreme Farbigkeit “bestechen”. Und siehe da, die Dortmunder haben sich dort einen Vorschlag geklaut, der eigentlich für die Stuttgarter vorgesehen war. Und ich glaube der Herr, sieht Bulldo schon irgendwie ähnlich…
Toller Tanzschritt Bulldo! Wie auch immer, Geschmäcker ändern sich wohl… brrrrrrr. Ich muss jetzt erstmal 5 Minuten vor etwas Graues gucken.








