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die welt aus der sicht eines dorfmenschen
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I’m fucking…

ingo | 29. Februar 2008

Eigentlich ist das ja ziemlich billig, einfach auf einer Nachrichtenseite zu klauen, aber erstens mache ich das nicht zum ersten mal und zweitens lohnt es sich, meiner Meinung nach diesmal. Und ich schwöre, dass ich nicht einfach den Text der SZ kopiere… den habe ich nämlich beim ersten bis dritten mal lesen nur schwierig verstanden…

Also: Eine der zahlreichen Late-Night-Shows in Amerika (von der ich noch nie etwas gehört habe) ist die “Jimmy Kimmel Late Night Show”. Diese war am Anfang so unbeliebt, dass kein Schwein in ihr auftreten wollte (außer B-Promis, bei uns also Dschungelcampbewohner), nicht mal Matt Damon, der wohl sonst alles mitmacht (wie die SZ schreibt). Aus diesem Grund hat Jimmy Kimmel am Ende jeder Show gesagt “My apologies to Matt Damon, we ran out of time!”.

Matt Damon hat sich nun mit der Freundin von Jimmy Kimmel zusammen getan, der äußerst hübschen… verdammt-hübschen… leck-mich-am-Arsch-hübschen Sarah Silverman um sich mit dem Song “I’m fucking Matt Damon” an Jimmy Kimmel zu rächen. Seht das musikalisch ansprechende Video hier!

Der gute Jimmy wollte das nicht auf sich sitzen lassen und hat ein beispielloses Star-Aufgebot zusammen getrieben um das Video zu kontern. Daraus ist dann der Clip “I’m fucking Ben Affleck” entstanden. Dort spielen neben Ben zum Beispiel Brad Pitt (bekannt aus der Alice-Werbung), Cameron Diaz, Robin Williams usw… mit. Hier das Video [Anm.d.Red.: Hier erklärt Jimmy auch nochmal kurz und prägnant die Geschichte]:

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Etwas nervig ist, dass die ganzen “fuckings” weggepiept werden und man das Publikum im Hintergrund immer wieder lachen und klatschen hört, aber trotzdem sind beide Videos absolut sehenswert. Ich wusste gar nicht, dass Matt Damon so viel Humor hat… ab sofort finde ich den auch gut und mag all seine Filme, ausnahmslos!

In Deutschland klingt es übrigens so, so, so oder auch so wenn man so viele Stars auf einem Haufen singen lässt. Und diese Versuche waren ernst gemeint… (diese Song-Ausahl ist extra für den alten Sack… Bulldo! – und DAS ist ganz extra für dich!)

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Fitness Protection Program

ingo | 28. Februar 2008

Ganz stolz kam ich aus Australien wieder, weil ich dort ganze 5 Kilo an überflüssiger Körpermasse verloren hatte. Zwar habe ich bei der Landung in down under nicht den erhofften Surfer-Körper zugeteilt bekommen, aber immerhin habe ich durch Eigeninitiative, einen längeren täglichen Fußmarsch zu Arbeitsplatz und zur Uni, asiatisches Essen und Känguruh-Fleisch selber an meinem Übergewicht gearbeitet.

Leider habe ich die 5 Kilos mittlerweile wiedergefunden. Oder die 5 Kilos haben mich wiedergefunden, wie auch immer. Waren zumindest nicht gut versteckt, sondern hielten sich in Maoam-Packungen, Eis und Gummibärchen-Tüten sowie Gyros-Tellern auf. Und noch viel schlimmer ist, dass die ihren Freunden erzählt haben, bei mir würde eine derbe Party am Start sein. Also haben sich nicht nur die 5 Kilos wieder bei mir eingenistet, sondern auch noch ein paar Kumpels.

Zumindest scheine ich jetzt nicht mehr ausschließlich nach vorne zu wachsen, sondern auch zur Seite, bravo! Aber damit ist jetzt Schluss! Und diesmal werde ich nicht mehr nur Gewicht verlieren, ich werde es vertreiben! Ich habe mich selber auf Zucker-Entzug gesetzt und Salat ist seit dieser Woche wieder als eigenständige Mahlzeit anerkannt, Visum als Mittagessen und Abendessen erteilt!

Bei Aldi gab es heute dann noch eine Jogging-Hose und atmungsaktive T-Shirts für kleine Euros und einen Mann mit zu dickem Rettungsring! Die Rocky-Trainingsmusik ist auch bereits auf das Walkman-Handy geladen und morgen früh beginnt somit dann offiziell das “Fitness Protection Program”! Gut… im Prinzip gibt es da ja nix zu beschützen, sondern erstmal herzustellen, aaaber ich fand den Titel einfach toll, weil er sich so schön vom “Witness Protection Program” ableitet… aber egal, darauf kommt es nicht an!

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Schlechter

ingo | 25. Februar 2008

Gestern habe ich das erste mal in meinem Leben chinesisches TV geschaut, via Internet. Ich wollte das Spiel Bayern gegen den HSV sehen. Lieber zuerst mal zum Drukmherum: Man kann sagen, dass chinesische Werbung wirklich anders ist. Nicht schlecht, aber anders. Also schlechter als das Gros der Werbung im deutschen Programm ist ja auch schwierig… ich denke da gibt es weltweit ein Niveau. Es wird jedenfalls sehr viel gesungen.

Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Das war schlechter als die schlechteste Werbung. Ist aber (zu) häufig so bei sog. Spitzenspielen in der Bundesliga. Ganz nett waren die chinesischen Kommentatoren, die – ungelogen – bei jedem Ballkontakt von Lucio gelacht haben, genauso bei jeder der dreisten Schwalben. Es gab also viel zu Lachen. Außerdem haben die Herren in der Hlabzeitpause wohl das Spiel diskutiert und allerhand auf einen Zettel gemalt der vor ihnen lag. Der wurde allerdings nicht gezeigt…

Tja, und da es darüber eigentlich gar nichts interessantes zu schreiben gibt, ist auch das ein schlechter Blogeintrag. Naja, es war ja gerade erst die Oscar-Nacht: And the Oscar for the worst Blogentry goes to…

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Killerspiel-Puppe

ingo | 24. Februar 2008

Kennt ihr noch den roten Elmo aus der Sesamstraße? Der hat es jetzt in die amerikanischen Nachrichtensendungen geschafft.

Natürlich gibt es Elmo-Merchandise für Kinder, so zum Beispiel eine sprechende Elmo-Puppe von Fisher-Price, die “Elmo-knows-your-name”-Puppe. Diese programmiert man mit einem Namen und dann baut Elmo darum Sätze.

Nun hat eine Elmo-Puppe aus Amerika wohl einen ganz besonderen Satz im Repertoire. Der beginnt mit “Kill” und endet mit dem Namen. Im vorliegenden Beispiel “Kill James”. Nun, ich weiß nicht was der zweijährige James mit der Puppe angestellt hat, dass sie so reagiert, aber ich bin mir sicher, der kleine, harmlos ausschauende James hat es faustdick hinter den Ohren! Kein Stofftier würde solch einen bösen Satz ohne Grund sagen. Stofftiere sind nämlich grundsätzlich gut! Böser James! Aber seht ihm selbst in die Augen, diesem… diesem… Kind!

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Die mutigen Eltern haben Elmo jetzt vor James brutalen Fängen auf dem Schrank in Sicherheit gebracht. Aber der fiese James versucht anscheinend trotzdem den Schrank zu hoch zu klettern, um Elmo weiter zu quälen . Bei seinen Eltern begründet er das damit, dass dieser Elmo sein Lieblingsspielzeug sei. Pffff! James, wir wissen genau was du vor hast, du betreibst doch ein Stofftier-Guantanamo! [Anm.d.Red: Hmm... vielleicht ist James ja doch unschuldig... und schuld ist... DER HAMSTER!]

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Total verdrossen

ingo | 23. Februar 2008

Was jetzt gerade in Hessen und wegen Hessen im Politik-Zirkus passiert, ist mal wieder ein ganz eindeutiges Beispiel, wie Politikverdrossenheit entsteht. Dort geht es nämlich nicht mehr um Hessen und die Hessen, dort geht es einzig und allein um Macht. Da wird mit Koalitionsbruch gedroht, der eine fordert dies, der andere fordert das. Kindergarten!

Und warum das alles? Weil die Linke in das Parlament eingezogen ist [Anm.d.Red.: Gregor Gysi lacht sich zurecht den Hintern weg]. Mit dieser Partei darf man ja grundsätzlich nicht koalieren, warum ist mir schleierhaft, ist aber anscheinend so. Dabei vergessen die Politiker, dass wir in einer Demokratie leben und sich einige des Demos eben für die Linkspartei ausgesprochen haben und somit auch ein recht auf Mitsprache haben – auch wenn das “nur” bedeutet als legitimes Mitglied eines Parlamentes anerkannt zu werden und eine Koalition somit – meiner Meinung nach – auf gar keinen Fall von vornherein ausgeschlossen sein darf. Klar, schon doof für die SPD, dass der dumme Oskar bei der Linken mitmischt- auch doof, dass die Linke den SPDlern vielleicht ein paar Stimmen abgräbt, aber darum darf es doch gar nicht gehen!

Alles ganz egal, ich kenne das Programm der Linken nicht im Detail, festzuhalten bleibt, dass es keine verfassungswidrige Partei ist. Hier geht es aber darum, dass sich die Herren und Damen Politiker endlich mal den Arsch für das aufreißen, für das sie gewählt wurden. Und gewählt wurden Sie nicht um zu diskutieren wer mit wem Hessen regieren darf, sondern um Hessen zu regieren! Aber irgendwie… hach… ist doch immer das Gleiche. Ab in den Sack und mit dem Knüppel drauf, trifft definitv den Richtigen! Ich bin irgendwie politikverdrossen…

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Imageproblem

ingo | 21. Februar 2008

Als ich noch im Wohnheim in Düsseldorf gewohnt habe, gab es häufiger mal Reiberein mit dem Hausmeister. Dieser mochte Studenten nicht wirklich, fühlte sich von denen häufig von oben herab behandelt. Nun… ich kann das mittlerweile nachvollziehen.

Nach meiner Arbeit am Tagungsband des DFPK verstehe ich nämlich was er meint. Es gibt tatsächlich den ein oder anderen Studenten (o.ä.) der Menschen die sich für ihn/sie freiwillig den Arsch aufreißen, wie einen niederen Handlanger behandelt. Es ist mir ein Rätsel, wie man so einen Grad der Unverschämtheit entwickeln kann, wie er dem ganzen Team teilweise “ins Gesicht sprang”. Das macht mich ganz ehrlich sehr traurig

Ich hoffe, ich habe mich dem Hausmeister gegenüber nicht ansatzweise ähnlich verhalten. Moral von der Geschicht: Sein Handeln ab und zu mal zu hinterfragen kann nie schaden – auch (und erst recht) wenn man Student ist und somit zur vermeintlichen Bildungsoberschicht (oder wie man das auch immer nennen mag) gehört…

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Dummdreist

ingo | 19. Februar 2008

Was sich Herr Zumwinkel geleistet hat war ja an sich schon falsch! Aber wenn er natürlich vorher im Mitarbeitermagazin der Post auch noch schreibt “Führungskräfte sind Vorbilder” und “Sie sind der Schlüssel zum Erfolg, Sie sind die Top-Führungskräfte, die Vorbilder”, dann ist das entweder ein Zeichen von unendlicher Dreistigkeit oder unendlicher Dummheit! Wahrscheinlich auch beides zusammen. Was geht eigentlich im Kopf von Herrn Zumwinkel vor, während er seinen Beitrag schreibt?! Eigentlich müsste bei diesem Thema der Schmerz des schlechten Gewissens doch so stark sein, dass ihm die Rübe vom Körper platzt.

Das schlimme an der Sache ist ja, dass Herr Zumwinkel sowas von weich landen wird, dass er sich mit Sicherheit immernoch mit purem Gold den verlogenen Hintern abwischen könnte. Ich fände es ja toll, wenn er jetzt auch den Arsch in der Hose hätte und all die Asche, die ihm nach Rückzahlung der Steuern, Strafzahlungen und was auch immer, bleibt, spendet und mal schön ganz von unten wieder anfängt und Briefe austrägt!

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Lustige Politiker

ingo | 18. Februar 2008

John McCain macht im Rennen um das Weiße Haus so aus der Ferne den wirklich unsympathischsten Eindruck, oder? Klar, er bewegt sich ein wenig “steif” wegen seiner Kriegsverletzungen (Achtung, Prototyp des Heldenvideo-Genres!!!), das trägt mir Sicherheit zumindest nicht zu einer agilen Außendarstellung bei. Wahrscheinlich hat ihm auch diese Wette in seiner Jugend sehr geschadet (unbedingt Link anklicken). Außerdem ist er mit Abstand der älteste Kandidat und dann auch noch (dramaturgische Pause) Republikaner, bah! Nun war ich aber doch ziemlich überrascht, als ich einige sehr witzige Videos mit ihm im Netz gefunden habe. Und diese “Hey John ist irgendwie ein cooler Opa”-Erfahrung möchte ich gerne mit euch teilen. Also schaut und vor allem hört hier:
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Tja… freiwillig komische Politiker, das ist in Amerika möglich. Leider wohl nicht bei uns. Dafür regt sich der Deutsche einfach zu sehr über jeden Scheiß auf, sei er auch noch so unwichtig. Man stelle sich nur mal die Überschriften vor, würde ein Kanzlerkandidat beispielsweise sowas ähnliches (Hillary stellt ihre Top-Ten-Versprechen vor, wenn sie Präsidentin wird) machen. “Nimmt XXX die Lage der Nation ernst?”, “Wollen wir von einem Spaßvogel regiert werden?” – Irgendwie so dürften die Zeitungen am nächsten Tag vermutlich titeln. Es war ja schon ein Weltuntergang als Kanzler Schröder anno 1998 bei “Wetten Dass” aufegetreten ist.

Aber wäre es nicht toll, wenn Angela Merkel im nächsten Wahlkampf z.B. Heino singen würde? Mit Sonnenbrille? Oder XXX (hier bitte Kanzler-Kandidaten der SPD eintragen) würde Annett Louisan singen!? “Ich will doch nur regier’n… hmhmhm… ich tu doch nichts…” Kurt Beck wäre in der Rolle als Annett im Video doch toll… Wenn er sich sexy unter dem Laken aalt oder vor dem Bett hockt, da werden die wählenden Frauen der Nation nicht widerstehen können!

Wir Deutsche, nehmen einfach auch die lapidarsten Dinge viel zu ernst, schade eigentlich… Spaß und Ernst müssen sich ja nicht zwingend widersprechen.

[Anm.d.Red.: Die Idee "Ich will doch nur Regier'n" ist mir gerade eben spontan beim Schreiben eingefallen. Ich erhebe Copyright, Trademark usw...! Sollte es diese Idee schon gegeben haben, wusste ich davon nix, das erkläre ich auch eidesstattlich! Das gleiche gilt für die Überschriften der Zeitungen weiter oben] 

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Film-Nostalgie

ingo | 16. Februar 2008

Ich bin heute über dieses Lied gestolpert: Jerry Reed – Eastbound and Down. Ist ein klassischer Country-Song würde ich mal behaupten. Jedenfalls wusste ich direkt, dass ich den Song doch aus meiner Jugend kenne, wo ich erst recht keine Country-Musik gehört habe. Aber TV habe ich geschaut! Und der Song ist der Soundtrack dieses ganz tollen Films mit Burt Reynolds. Sagt euch Sheriff Buford T. Justice noch etwas [Anm.d.Red.: "I'm gonna barbeque your ass in molasses!!!" und der letzte Satz hat es in sich!]? Hört und seht selbst!

Und als ich da so vor mich hin nostaligierte, viel mir ein, dass Burt Reynolds ja auch in den sehr lustigen “Cannonball Run”-Filmen mitgespielt hat. In Deutschland auch bekannt unter “Auf dem Highway ist die Hölle los”. Gut, kann man so nennen… in den 80ern… oder auf RTL… egal! Hier das Intro des ersten teils mit der großartigen Musik von Ray Stevens. Und wer die Musik nicht mag, der sollte doch zumindest den Motorensound geniessen können!

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Kleiner Auszug der mitwrikenden Schauspieler: Burt Reynolds, Roger Moore, Dean Martin, Sammy Davis Jr., Farrah Fawcett, Jackie Chan…

Wenn mir übrigens jemand sagen kann, wo ich diesen Song her bekomme, werde ich ihn mit Weihrauch und… Zeug beschenken! Das ist nämlich das tolle an Musicload und Co., da gibt es eigentlich nur aktuellen Chart-Schrott! Danke für nichts!

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Only in Kenia… see Gernot Erler

ingo | 15. Februar 2008

Das Internet-Angebot der SZ spuckt heute diesen Artikel aus! Eigentlich reicht da aber auch schon der Einleitungssatz des Artikels um zu schmunzeln oder sich zu fragen, ob das nun wirklich eine gute Idee ist. Dort heisst es:

SPD-Politiker Gernot Erler soll den Kenianern erklären, wie die Große Koalition funktioniert – und was mit Willen zum Konses erreicht werden kann.

Aha, da hat Kofi Annan ja eine tolle Idee gehabt! Das ist ungefähr so, als schickt man Ralf Schumacher zu Formel 1-Anfängern und lässt ihn darüber referieren wie man in der Formel 1 Rennen gewinnt oder man lässt Horst Köppel auf einem Trainerlehrgang erklären, wie man Meister-Trainer wird. Oder noch viel besser: Man lässt George Bush die Demokratie erklären!

“Wille zum Konsens” … bin ich der Einzige, der besonders den in der großen Koalition nur extrem selten verspürt? Und ich finde auch die Formluierung “Große Koalition funktioniert” ein wenig gewagt, es sei denn man meint damit Stillstand … der durch permanente Uneinigkeiten entsteht!

Im Artikel heisst es zu Erler auch noch:

“[...] anfangs wussten nicht einmal die beiden kenianischen Delegationen, wer dieser Deutsche ist.”

Das wird ihm wahrscheinlich nicht nur in Kenia passieren.

[Anm.d.Red.: Ja, ich bin mir über die fatale Lage in Kenia bewusst und mir ist ebenso klar, dass das Land dringend Hilfe benötigt und Kofi Annan bestimmt kein Dummer ist!]

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Plaudertasche bei der Post

ingo | 14. Februar 2008

Immer wenn ich ein Paket erwarte und natürlich bei jedem Klingeln hoffnungsfroh die Türe öffne, steht ein Vertreter der “Wir sammeln Geld für…” vor der Tür (Heute war es der Zirkus)! Da plaudert doch einer bei der Post, das kann doch kein Zufall mehr sein!

Ich brauche einen Spion, entweder bei der Post oder an der Haustür!

*UPDATE 1: ca. 12:30 Uhr* Es hat schon wieder geklingelt! Diesmal war es eine Nachbarin, die mir ein Paket vorbei gebracht hat?!?!?

*UPDATE 2: ca. 14:00 Uhr* Der Postmann hat zweimal geklingelt. Einmal um mir zu sagen, dass er gleich mit einem großen Paket kommt. Und beim zweiten Mal mit dem Paket. Aha…

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Billi-Willi

ingo | 13. Februar 2008

Bei der WM 1998 in Amerika hielt Bill Clinton die Eröffnungsrede. Dies Spektakel habe ich mir damals bei und mit Bulldo gemeinsam angeschaut. Angekündigt wurde der damalige Präsident mit „Blablablub… William Clinton!“, worauf ich mich zu Bulldo drehte und sagte: „Wie William? Ich dachte der heißt Bill?!“ Der Allwissende meinte daraufhin recht entrüstet und lachend (wie man halt mit knapp 20 entrüstet sein kann): „Bill ist die Kurzform für William! Was hast du denn gedacht? Für Billiam?!“

Tjaaaa und warum fällt mir das gerade heute wieder ein? Ich habe eine Folge von „My Name is Earl“ gesehen und am Ende sagt Randy zu Earl „I never understood why Bill is the short form for William. I think it should be for Billiam!“ Ja und das sehe ich aber mal ganz genauso! So und jetzt kommst du, Wulldo!

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Jobben für Obama

ingo | 12. Februar 2008

Man könnte sagen, ich bin voll ins Web 2.0 eingetaucht! Ohne zu wissen, dass es Web 2.0 ist, wenn ich einer Community beitrete, bin ich vor einiger Zeit Xing, damals noch OpenBC beigetreten. Das fand ich zunächst total spannend, weil man alle möglichen Schulkameraden wiedergefunden hat. Allerdings ist diese “Business-Community” eher eine Wichtigtuer-Community, wenn ich das richtig beobachte. Ich find es immer ganz amüsant, wenn Leute da ihre Bewerbungsfotos einstellen. Wenn ich das jetzt nicht schreiben, sondern jemandem erzählen würde, würde er direkt sagen: “Ich kenne Leute die da schon Jobangebote bekommen haben!” Ja klar, Steiff-Teddys sind später auch mal total wertvoll, die Ruhr-Uni Bochum hat die höchste Selbstmordrate deutscher Unis, man darf Spinat nicht zweimal erhitzen, in Mikrowellen wird das Essen verstrahlt… blablabla. Mag ja im Einzelfall sogar sein (also die Jobangebotsgeschichte, die Beispiele sind Humbug!), aber komischerweise bekommen diese Jobangebote meist Frauen… von Männern… knick-knack! [Anm.d.Red.: Das sagt weniger etwas über die Qualifikation der Frauen, als über die Triebgesteuertheit der Männer aus...]

Später bin ich, auf Empfehlungen von Karin, StudiVZ beigetreten. Das war damals noch von Serverausfällen geprägt und noch recht klein. Hat also auch eine Weile gedauert, bis ich dort “Freunde” gefunden habe. Aber es hat dagegen nicht lange gedauert, bis StudiVZ das – sich total wichtig nehmende – Xing überholt hat. Beim studentischen Netzwerk geht es auch mehr um Party-Bilder und Spaß. Insgesamt viel entspannter als Xing, trotzdem natürlich auch eine Art Singlebörse (zumindest verstehen viele Kerle das wohl so), was nicht zuletzt an der Funktion “gruscheln” liegt. Die ist total mysteriös und keiner weiss so genau was es ist, wahrscheinlich eine Mischung aus grüßen und kuscheln, uiuiuiuiui!

Seit Australien bin ich auch Mitglied bei “Facebook“, die kreative Grundlage von StudiVZ, oder sagen wir es, wie es ist: StudiVZ ist die Kopie von Facebook. Komisch, dass StudiVZ also nicht in chinesischer Sprache angeboten wird. Facebook hat sich im Gegensatz zu StudiVZ stark verändert, ist extrem individualisierbar und bietet von Nutzern gebaute Zusatzprogramme, die sich auf einer Skala von “Total unnötiger Quark” bis “Total unnötiger Quark aber spaßig” bewegen. StudiVZ ist dagegen typisch deutsch und scheut jegliche Art der Veränderung! Zurück zu Facebook: Ich habe zum Beispiel an einem Movie-Quiz teilgenommen um herauszufinden, welcher Charakter der “Friends” ich bin. Ich hatte schon Angst ich “werde” Ross und gehofft ich “werde” Joey. Nun “bin” ich Chandler Bing, damit kann ich sehr gut leben! Ach und außerdem beantwortet Mr.T in meinem Profil gerne wichtige Fragen mit “Get some Nuts!” und auf meinem Profilbild sehe ich Rambo extrem ähnlich.

Aber gestern, gestern da sah ich mich vor einem gewaltigen Schritt! Ich habe diesen spannenden Artikel auf Spiegel.de gelesen. Es geht um die Nutzung des Web durch die Präsidentschaftskandidatenkandidaten. Und man muss sagen, Obama macht das wirklich ganz hervorragend. Das fällt ihm natürlich auch leichter als irgendwem anders, weil er rein vom äußerlichen her um einiges näher an der Generation dran scheint, die das Internet am meisten nutzt. Es sieht einfach albern aus, wenn sich Hillary oder von mir aus auch unsere Angela als total hippe Web 2.0-Tante hinstellt. Das ist einfach nicht glaubwürdig.

Zurück zu meinem gewaltigen Schritt. In dem oben verlinkten Artikel habe ich gelesen, dass Obama schon über 460.000 Kumpels in Facebook hat! Boah! Man kann dank Web 2.0 jetzt Freund von einem Präsidentschaftskandidatenkandidaten werden!? Und ist vielleicht bald Kumpel vom Präsidenten der USA? Vielleicht kann mit dem ja eine Brieffreundschaft anfangen, mal nen Bierchen trinken usw… Ich hab also bei Facebook direkt nach Barack Obama gesucht und ihn auch gefunden. Leider bin ich nicht sein Freund geworden… ich bin nur Supporter… aber immerhin ist es ein Anfang!
Ach und noch ein kleiner Wink an all die total überzeugten Xing-Nutzer und Zahler (es gibt sogar Leute die da monatlich Geld zahlen!!!!): Ich hab schon von Leuten gehört, denen hat Obama doch glatt den Posten als Wahlkampfmanager angeboten, weil er deren Profil bei Facebook total aussagekräftig und interessant fand! Das Leben kann sooo einfach sein, wahnsinn!

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Klinsmann-Buch

ingo | 11. Februar 2008

Ich bin nun wirklich nicht die größte Leseratte. Natürlich MUSS ich für mein Studium recht viel lesen. Das tut häufig weh, aber darüber hinaus lese ich halt eher selten [Anm.d.Red.: Lesen würde bestimmt auch meine orthographischen Fähigkeiten und den Wortschatz fördern... ist also quasi Fortbildung für dieses Blog-Projekt]! Nun habe ich ja um Weihnachten herum “Hartmut und ich” verschlungen. Ein ganz ganz tolles Buch von Oliver Uschmann ist das. Ich hatte schon gedacht, ein Damm wäre gebrochen und ab sofort verschlinge ich wöchentlich ein nicht-studium-bezogenes Buch. Ich habe mir sofort “Vollidiot” bestellt, weil ich den Film recht spaßig fand (und Pocher Olli war da auch gar nicht sooo schlecht, sondern hat mir gut gefallen). Außerdem habe ich mir noch das Nachfolgebuch von “Hartmut und ich” gekauft, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit den beiden Hauptdarstellern weiter geht. Jetzt weiß gerade gar nicht wie das Buch heißt… und das macht auch nichts! Beide Bücher finde ich sterbenslangweilig. “Vollidiot” zieht sich immens in die Länge. Da hat der Film viel bessere Pointen gesetzt und das Buch an der langatmigsten Stellen gekonnt gekürzt. Zu “Voll beschäftigt” (so hieß der Nachfolger von “Hartmut und ich”) gibt es nur eins zu sagen: “Maßlose Enttäuschung”! Der erste Roman von Uschmann mutete noch an, wie ein realer Bericht aus dem WG-Leben. Der zweite Band kommt dagegen so erfunden daher, dass es wirklich keinen Spaß mehr macht auch nur eine Seite zu lesen. Es geht um eine “De-qualifizierungsagentur” die Hartmut betreibt um Akademikern Jobs zu beschaffen. Total bescheuert!

Das ist natürlich doof, ungefähr so, als will man seiner Freundin Fußball schmackhaft machen und zeigt ihr Spiele der Nationalmannschaft aus der Ära Vogts, Ribbeck oder Völler. “Hartmut und ich” war quasi der Klinsmann der Bücher, “Voll beschäftigt” und “Vollidiot” sind da eher Vogts, Ribbeck und Völler zusammen… ach ich habe Skibbe vergessen!

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Kandidaten-Kandidatur-Tour

ingo | 8. Februar 2008

Skandal in Amerika! Nicht, dass Mitt Romney seine Kandidatur für die Kandidatur als republikanischer Präsidentschaftskandidat zurück gezogen hat, auch nicht dass George Bush immer noch Präsident ist, NEIN! Es gibt einen viel größeren Skandal! “Obama-Girl” hat nicht gewählt! Ja genau! Obama-Girl! Jetzt fragt ihr euch bestimmt “Who the fu** ist denn nu die Alte?! Sie ist ein – nicht unattraktives – lecker-Mädschen, dass sich in diesem Video singend und nicht winterlich bekleidet “outet” total in Obama verknallt zu sein und ihn UNBEDINGT bei der Wahl zum demokratischen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im November wählen zu wollen. Seht selbst:

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Am vergangenen Super-Tuesday hätte sie also eigentlich zur Urne für die Wahl ihres kandidierenden Lieblings-Kandidaten gehen müssen, um ihm dabei zu helfen, zum Kandidaten der Demokraten für die Präsidentschaftskandidatur aufgestellt zu werden. Ist sie aber nicht! Schock! Sie gab an, sie wäre zu krank gewesen, was sie wiederum aber nicht davon abhielt sich abends auf einer Party rumzutreiben, was Bilder wohl beweisen. Vielleicht hat sie sich aber auch die Wahlhand (Copyright, Trademark, usw…) verletzt, als sie “Guiliani-Girl” mit Kissen geschlachtet hat [Anm.d.Red.: Gibt es ein Verb für Kissenschlacht?] Trotzdem: So kann Obama natürlich nicht gewinnen! Wenn nämlich der gewinnen würde, bei dem die meisten Fans auf einer Party auftauchen, wäre wahrscheinlich Scooter Bundeskanzler!

Ich bin aber mal gespannt ob und wer in Deutschland der nächste Angela-Boy wird und welches Lied er singt! Vielleicht hat ja Erwin Schrott Zeit? Und wer singt für… für… wer könnte eigentlich Kanzler-Kandidat der SPD werden? Die SPD sollte vielleicht versuchen Christian Wulff eingemeinden! Muss man ihm ja nicht sagen, Sack drüber draufhauen und erst nach dem Wahlsieg aufwecken! [Anm.d.Red.: ich bin fasziniert, was ich alles für Tricks in meinem Studium der politischen Kommunikation gelernt hab. Man lernt halt doch fürs Leben!]

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der kleine Schrotti

ingo | 5. Februar 2008

Beziehungsfähig scheint, im Gegensatz zum Italiener (siehe gestern), Schrott zu sein! Auf jeden Fall ist Schrott fähig Nachkommen zu zeugen. Also ich meine jetzt nicht Opel, wo (gefühlt) jeder neue Corsa noch größerer Schrott ist, als der Vorgänger. Ich meine den Uruguayer Bassbariton Erwin Schrott der der Netrebko einen Braten in die Röhre geschoben hat! Ich berichtete ja bereits hier, dass die Netrebko den Schrott liebt. Nun gibt es wohl bald Nachwuchs. Leider fällt mir für den Akt der Zeugung kein schrottiges Wortspiel ein, außer einen Halbsatz aus dem FAZ-Online-Artikel zu kopieren “Mit Schrott stand sie mehrfach gemeinsam auf der Bühne”. Anscheinend “stand” Schrott auch häufiger in ihrem Schlafzimmer…

Gut dass Schrott nicht “Kuchen” heißt: “Mit Kuchen stand sie mehrfach gemeinsam auf der Bühne”… danke Anna. Oder er hieße “Heiserkeit”: “Mit Heiserkeit stand sie mehrfach auf der Bühne”… oder “Schinkenschnitzel”: “Mit Schinkenschnitzel stand sie mehrfach auf der Bühne”…  Ich muss mich selber gerade daran erinnern dass der Herr “Schrott” heißt, was soll da noch bekloppter klingen!?

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Pizza mit 61 Belägen

ingo | 4. Februar 2008

Inklusive der “fast-noch-aktuellen” Regierung Prodi erlebten die Italiener seit 1945 61 verschiedene Regierungen. 61!!! in 63 Jahren! Man könnte meinen der Italiener an sich wäre beziehungsunfähig! Nun soll es wohl nach Prodi – der immerhin auch schon fast ein Jahr (ui! Respekt) im Amt ist – wieder Berlusconi richten. Der hat ja auch bereits Erfahrung mit dem Job, so war er 1994 bereits 7 Monate im Amt und auch von 2001 bis 2006 mit dem Regierungsauftrag gesegnet. Und die relevanten, italienischen Medien kontrolliert er ja eh zum Großteil, das ist eigentlich perfekt! Ob er ein Segen für Italien oder Europa, die Welt oder auch die – von BILD neulich entdeckten – Mars-Männchen ist, bezweifle ich jetzt einfach mal. Wobei es die marsianische Steinformation wahrscheinlich noch am wenigsten interessiert. Sogar Britney ist vor lauter Verzweiflung schon in ihr neues gummiertes Zimmer eingezogen! [Anm.d.Red.: Vielleicht nicht zwingend deswegen, aber ich dachte diese Meldung ließe sich hier schön verarbeiten, indem ich die in den Kontext... ach egal, es ist Karneval da darf man alles!]

Aber die Tatsache, dass Berlusconi nun wahrscheinlich schon wieder Staatsoberhaupt wird, müsste doch für Roland Koch eine traumhafte Nachricht sein! Wenn er denn nun (hoffentlich) seinen Posten als hessischer Ministerpräsidenten niederlegen muss, [Anm. d. Red.: Gibt es dafür irgendwo eine Petition? Darf ich Geld spenden? Wird jemand benötigt, der ihn mit einem kräftigen Tritt in seine "Munition" aus dem Büro befördert? Ich hab Zeit!] könnte er ja einfach hoffen, dass die hessische Regierung total floppt und bald doch Neuwahlen anstehen wie er wie der Phoenix aus der U-Bahn… oder noch besser, Rolle emigriert nach Italien! Da wäre er sehr gut aufgehoben, eine echte Alternative für Berlusconi und in diesem Fall bestimmt sogar die bessere! Vielleicht könnte er auch ein paar Kumpels mitnehmen, so wie Markus Blö… Söder, Günther Beckstein, Oskar Lafontaine, Peer Steinbrück… Also Roland, lern italienisch, gründe die “Lega Tedesci” und ab nach Rom! Italien braucht dich!

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Berlusconi, Italien, Roland Koch
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unpersönlich

ingo | 1. Februar 2008

StudiVZ hat sich ende letzten Jahres einiges an Ärger eingehandelt, weil die so AGB geändert wurden, dass die Betreiber personalisierte Werbebanner implementieren können. Nun, das System scheint nicht so recht zu funktionieren, oder warum wird mir ein Banner für das “Platinnetz” angezeigt!?!? Das ist noch 20… 21 Jahre weit weg!!!!! Und überhaupt, was ist das für ein bescheuerter Name? Platinnetz!

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