ingoversales

die welt aus der sicht eines dorfmenschen
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auf dem Weg zu Kerner

ingo | 31. August 2007

Gerade eben habe ich ja noch einen Haufen Geld für meine erlesene Meinung erhalten und zack, geht es quasi genauso weiter – als wäre ein Stein ins Rollen gekommen. Diesmal erhalte ich allerdings kein Geld sondern Publizität. Dafür muss ich aber auch keine Meinung erfin… vertreten bzw. haben, sondern einfach einen Schwank aus meinem Leben erzählen. Und ich denke ihr wisst, wie gern und häufig ich das tue!

Eine Angestellte der Uni hat mich nämlich angeschrieben, dass sie interessiert wäre ein Interview mit mir zu machen, sofern meine Lebensgeschichte “special” genug wäre. Bescheiden wie ich nun mal bin, hab ich natürlich geantwortet, dass ich das natürlich nicht selber bewerten kann und ihr einige Infos geschickt; wie ich an den Thermopylen mit 299 Kumpels gegen die Perser gekämpft habe, wie ich das Rad erfand und die Spülmaschine, den Geldautomat und die Apfeltasche… ihr wisst schon, bescheiden halt. Sie fand mein Leben jedenfalls spannend genug und deshalb wird sie mich übernächste Woche im Rahmen des “Student Spotlight” der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der UTS, interviewen. Veröffentlicht wird das ganze dann hier [Anm.d.Red.: Man beachte bitte die Frisur des Herrn in der Mitte].

Wenn mein Interview online geht, werde ich euch natürlich sofort informieren – mit aller Bescheidenheit. Ach und wenn jemand von euch namentlich erwähnt werden will, weil er sich zum Beispiel bei der Schlacht an den Thermopylen an meiner Seite befand [Anm.d.Red.: Ich kann mir ja nicht alles merken], dann möge er sich bitte bei mir melden – meine Kontodaten übermittle ich dann per Mail.

Jetzt werde ich mir mal ein Angebot für Autogrammkarten einholen. Ich denke über ein Bild nach, wo ich lustig mit einem erdball-gleichen Ball jongliere… oder vielleicht einfach einen Koala halte? Was meint ihr?

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Meinung ist Geld

ingo | 29. August 2007

Meinen Blog hätte ich ja fast vergessen! Dann will ich wohl mal wieder etwas schreiben. Mal überlegen, was so passiert ist in den letzten Tagen…

Also ich habe jetzt Näheres über die Sydney Motorshow erfahren, bei der ich ja für die beste Automarke des Universums im Oktober arbeiten darf – Honda. Für das ganztägige Training bei Honda im Vorfeld der Messe muss ich: schwarze Lederschuhe, eine schwarze Stoffhose, eine Krawatte und ein weißes Hemd kaufen [Anm.d.Red.: Nur für den einen Trainingstag, auf der Messe trage ich die rot-weiße Honda-Uniform.], weil ich solch Klamottage natürlich nicht mitgebracht hab. Ach und viel schlimmer: Ich muss mich glatt rasieren!!!! Ahh!!! Gut, das könnte ich am Trainingstag machen, ABER: dann ist mein Gesicht recht ungleichmäßig braun gefärbt. Da muss ich also wohl schon vorher mal ran… Ich fühle mich prostituiert!

Das einfachste Geld meines Lebens habe ich heute verdient. Das ist sogar einfacher gewesen, als bei den Eltern um Geld für die Bravo zu betteln! Ich habe an einer Marktforschungs-Gruppendiskussion teilgenommen. Ein Marktforscher wollte im Auftrag der UTS (meine Uni) feststellen, was die Stärken und Schwächen der Lehranstalt sind. 1,5 Stunden in der Gruppe reden, 80 Dollar abkassieren, sich den Arsch wegfreuen! Und das nur für meine Meinung. Bisher habe ich die allen Menschen einfach ungefragt auf den Bauch gebunden. Aber ab sofort… ab sofort, da gibt es die nur noch für Geld! Jawoll! Also, wer will als Erstes?

Bilder gibt es übrigens im Moment keine, weil ich nichts “außerewöhnliches” fotografiert bzw. besucht hab. Aber ich sammle mal ein paar ordinäre Sydney-Fotos zusammen und stelle die online. Achja, ein paar Fotos von Mitbewohnern und der Wohnung gibt es dann auch bald zu bewundern! Und vorraussichtlich Mite September werde ich die Blue Mountains besuchen. Da werde ich dann defintiv Bilder machen.

Ich frage mich übrigens zur Zeit, wer der “m-man” ist, der gerne meine Beiträge kommentiert! Ist es M. aus B. an der W.? Oder M. aus K. am R.? Oder vielleicht sogar M. aus Norwegen? Oder jeder ein bisschen?

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MauMau & Fußball

ingo | 27. August 2007

Ein sonniges Wochenende ist vorbei! Allerdings war es eher bewölkt, was die Abendgestaltung angeht. Die Parties waren jetzt nun nicht sooo der Knaller. Am Freitag waren wir auf einer Hausparty bei jemandem den ich nicht kannte und auch noch nicht kenne. Eingeladen worden bin ich von jemandem der den Veranstalter der Party ebenfalls nicht kennt… und so weiter. Egal! Die Party war eher mau! Ärgerlich: Ich hab ein (teures) SixpackBier mitgebracht, ein Bier getrunken, fünf in den Kühlschrank gestellt und irgendwer hat mir die fünf einfach weggetrunken. Spassig: Eric (Vermieter) war mit und hat sich gepflegt die Kante gegeben… mit Bier und Grass.

Am Samstag war dann Club-Tour in Sydney angesagt, die gestaltete sich aber noch viel mauer – MauMau quasi. Zuerst ging es in Richtung “Stonewall”, ein Club auf der Oxford-Street. Das ist die Straße, die wo sich eher für Schwule zum ausgehen eignet. Das “Stonewall” ist dann auch noch so ziemlich das Schwulste was es dort gibt. Also sind wir dort dann nur vorbeigegangen. Danach in eine Kneipe (es wurde sogar ACDC gespielt) und von dort aus ins “Bourbon” nach Kings Cross. Alles nicht so berauschend… 5 Uhr ging es heim… Taxifahrer nehmen einen übrigens vom Kings Cross NICHT mit zur Central Station, das ist denen zu kurz und nicht profitbel genug. Ärsche! Die halten kurz an, fragen wohin es gehen soll und düsen dann mit quietschenden Reifen ab… Unfassbar!

Dafür gab es dann aber gestern Nachmittag ein Highlight! Es war nämlich Fussballern angesagt! In Sydney gibt es extra Sport-Wiesen wo mehrere Fußball- oder Rugbyfelder eingezeichnet sind und sogar auch Tore stehen! Und mit etwa 20 internationalen Studenten war das schon spassig mal wieder zu kicken – und vor allem anstrengend. Dank Sonnenschutzfaktor 30 habe ich trotz 2 Stunden prallster Sonne keinen Sonnenbrand [Anm.d.Red.: Dies war ein Satz extra für meine sich sorgenden Eltern]! Tore hab ich natürlich keine gemacht, zu viel gelaufen bin ich auch nicht, aber hey ich bin ja schließlich schon im fußballerischen Vorrentenalter! Was habe ich dort gelernt: Holländer tricksen viel, sind aber nicht effektiv! – Aber eine wirklich neue Erkenntnis ist das ja auch nicht…

Hier ein kurzes Video, wie das Spiel ungefähr ausgesehen hat. Das Ergebnis stimmt auch in etwa:

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Surfer-Figur Teil 2

ingo | 25. August 2007

Bisher hat das mit dem Surfer-Körper ja noch nicht geklappt, wie ich schon erzählt hab. Hab noch keinen Laden gefunden, wo ich einen kaufen kann. Der wäre aber gar nicht so schlecht, damit ich in die Honda-Uniform für die Messe passe. „Also“, hab ich mir gesagt, „Also Ingo, erarbeite dir deinen Surfer-Körper!“, deswegen gehe ich jetzt jeden Tag mindestens 5 Minuten joggen! Durch den Park direkt vor der Haustür, der ist nämlich nicht so weit weg, sonst müsste ich da ja noch hingehen!

Und wenn das Schwimmbad in dem Park öffnet und die wirklich die ganze Möwensch***e daraus entfernen, gehe ich da dann auch noch schwimmen! Und essen tu ich auch nur noch die kalorienarmen Sandwiches und Salate die wir bei „Lulu’s Bistro“ übrig haben und selbst gebaut haben.

Morgen geht’s los! – Hach, allein der Gedanke lässt mein Fett schon verbrennen. Da könnt ich ja morgen mal eine Pause mit dem Sport machen…

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Australischer Brie

ingo | 23. August 2007

Trotz der Abwesenheit von Didi Hamann auf dem grünen Rasen, trotz der Anwesenheit von Kevin Kuranyi auf selbigem gewinnt Deutschland in Wembley gegen die “verkackten englischen Frischbiertrinker” (Zitat) und ich konnte es nicht sehen. [Anm.d.Red.: und ich sage übrigens NICHT „wegen Kuranyi gewonnen"! Niemals!]

Aber als Ausgleich sind hier im schönen Sydney tolle Sachen passiert. Ich bin ja die ersten Wochen (quasi) ohne Schuhe und Job durch die Stadt gerannt. Beides hat sich ja bereits geändert wie ihr wisst. Seit dem letzten Samstag habe ich Schuhe und seit Montag arbeite ich, hab ich ja schon erzählt…

Aber jetzt: Jetzt hab ich doch glatt noch einen Job! Jawohl, einen ZWEITEN Job. Wisst ihr welchen? Genauuuu, den Sydney-Motor-Show-Job für Honda! Heute hat mich „Bree“ (wird wie der Käse ausgesprochen – Nein, nicht „Käse“ sondern „Brie“!!!… nagut, ich nenne sie „Käse“) – jedenfalls hat mich …die Käse… angerufen und mir mitgeteilt, dass ich Mitglied im Honda-Dream-Team der Messe bin. Find ich super! Und die zahlen sogar mehr als „Lulu’s Bistro“. Nämlich 20 Dollar. Und wann ich (im Oktober) arbeiten darf, weiß ich sogar auch schon! Das heißt, dass ich all das viele Geld ja jetzt schon verplanen und ausgeben kann! Hach, schönes Sydney!

Achso, die Sache mit der Geschlechtsumwandlung ist wohl nicht nötig, hat mir die Käse gesagt. Dabei hatte ich mich schon gefreut an meinen neuen Brüsten rumzuspielen – das wäre ein Tittenspektakel geworden!

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Sandwich-Maker

ingo | 20. August 2007

Heute war doch glatt mein erster australischer Arbeitstag! Ich habe wie ein Blöder Sandwiches belegt, ganze drei Stunden lang! Um 5 Uhr aufzustehen ist zwar nicht das Beste was mir passieren kann, aber dafür gibt es schönes Geld – schönes australisches Geld mit Sichtfenster! Das Team vor Ort – in Lulu’s Bistro – scheint auch sehr nett zu sein, wobei ich aber sagen muss, dass sich diese Meinung auch über „Facebook“-Einladungen am heutigen Abend erkauft würde (Anm.d.Red.: Alle die Facebook nicht kennen: Ist der „Vater“ des „studivz“ und dessen internationale Version um mit Menschen digitale Kontakte zu pflegen). Denn Leute die mich schon nach drei Stunden Arbeit in ihre digitale Freundesliste eintragen wollen, müssen einfach nett sein!

Heute habe ich mir dann auch direkt etwas von meinem Gehalt mit Sichtfenster gekauft! Einen Regenschirm ohne Sichtfenster! Von Sonntagmorgen bis heute Mittag hat es nämlich unaufhörlich geregnet. Am Sonntag sogar so stark, dass vor dem Haus das Klopapier wieder an die Oberfläche gespült wurde.

Morgen ist dann nach den Sandwiches das Gruppenvorstellungsinterview bei Honda angesagt. Da steht ja dann vielleicht noch die Geschlechtsumwandlung an, ich hatte das ja schon mal angekündigt…

Und weil mir nix anderes mehr einfällt, verlinke ich euch nochmal eine “große” australische Bierwerbung. Bitte schön:

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kleine Brötchen backen

ingo | 17. August 2007

Tja liebe Freunde, es hat sich mal wieder ausgeskypet! Wer also online mit mir telefonieren will, der muss sich bis zum Beginn des nächsten Monats gedulden. Unser Internet-Volumen-Tarif ist mal wieder ausgeschöpft, somit ist die Internetgeschwindigkeit wieder mal nahe dem Nullpunkt angekommen. Allein diesen Mini-Text einzustellen hat mich 10 Minuten gekostet…

Positives gibt es aber auch zu vermelden! Ab Montag werde ich morgens von 6.00 Uhr bis 9.00 Uhr Sandwiches bauen. Dafür bekomme ich lecker Geld und habe somit endlich konstante Einnamen zu verbuchen. Der Job ist zwar nicht der Anspruchvollste, aber das macht ja nix, ist ja nicht für immer!

So, nach dieser freudigen Nachricht, ärgere ich mich jetzt wieder über das Internet…

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namentliche Danksagung

ingo | 15. August 2007

Zuerst einmal möchte ich mich bei meinen Eltern für meinen Namen bedanken. Habt Dank! – Oh Gott, ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen werde… Nicht weil ich meinen Namen nicht mag, sondern er ist nun mal mein Name und nun nicht sooo besonders. Und besonders wäre ja auch eh wieder nicht gut, es sei denn da würde ein Prominenten-Status dranhängen, der mit ordentlich Asche verbunden wäre. Dann wäre vielleicht auch “Wilson Gonzales” okay!

Aber wieder zurück zur Danksagung. Ich dachte lange Jahre, dass mein Name nun nicht sooo optimal ist. Im Kindergarten wollte ich heißen wie andere Kinder, aber da hieß kein Kind Ingo – fand ich doof! In der Grundschule und im Gymnasium wurde mein Name dann ziemlich verunstaltet. Ich will jetzt allerdings keine Beispiele geben, sonst lebt das noch wieder auf… Dabei hatten meine Letern meinen Namen ausgesucht, weil er kurz ist und sich eben nicht so leicht versauen lässt, wie sie dachten.

Aaaaber! Meine Eltern haben mir einen tollen Namen für das englisch-sprachige Ausland gegeben, wie ich hier immer wieder feststelle. Es scheint nämlich so, dass die meisten Australier Probleme mit meinem Vornamen haben [Anm.d.Red. Mit dem Nachnamen allerdings nochmehr, aber man duzt sich ja hier]. Aber wenn ich (auf englisch natürlich!!!) sage “Ingo, das ist einfach nur In und Go zusammen!”, sind sofort alle Probleme geklärt. Diese Eselsbrücke kommt auch so gut an, dass jetzt so ziemlich jeder in den Seminaren meinen Vornamen kennt! Leider kenne ich die Vornamen der Anderen nicht… bisschen doof. Aber gut, die haben halt alle keine coolen Eltern gehabt, die coole Ideen für ihre Namen hatten! Wer bitte soll sich den”Steve” merken können?! Pffffff!

Achja – by the way – ich habe nächste Woche ein Gruppeninterview bei Honda [Anm.d.Red. Damit hab ich die zweite Bewerbungsphase erreicht und schon ein knallhartes Telefoninterview überstanden.] um für diesen total trendigen und hippen Automobilhersteller als Mitglied des Messepersonals zu arbeiten, bei der diesjährigen Motorshow. Ich halte euch also auf dem Laufenden, ob ich bald zu einer Messe-Hostess umoperiert werden muss. Was da als erstes korrigiert werden muss, weiß ich ja seit dem hier. Dann würde ich meine Eltern bitten, schnell einen weiblichen Vornamen parat zu haben. Kriterien wie dieser auszusehen hat, erschließt ihr euch bitte aus diesem Blogeintrag.

————————————

[Anm.d.Red.: Ach noch ein Aufruf an alle, die mit mir skypen wollen: Geht doch einfach auch mal online! Ich möchte ungerne mit Jedem verbindliche Termine zum skypen ausmachen. Ich bin (zu deutscher Zeit) meist am späten Morgen, mittags oder am frühen Nachmittag online! - Damit meine ich AUCH die, bei denen ich mich hier gerade bedankt hab!]

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Apropos Fußball

ingo | 13. August 2007

Als Deutscher wird man hier immer wieder auf das Thema Fußball und Rugby angesprochen. Ob ich denn auch jetzt, wo ich in Australien bin, mal so richtigen Männer-Fußball schauen wolle, werde ich dann gefragt. Meine Antwort, dass ein Ball von Natur aus „rund gehört“, ruft neben den lachenden Australiern grundsätzlich mindestens einen italienischen Austauschstudenten auf den Plan, der mich lauthals an das Halbfinale der WM 2006 erinnert… [Anm.d.Red.: Wer sich noch an das Achtelfinalspiel Australien-Italien erinnert – Stichwort Fallsucht oder Müdigkeitsanfall – wird verstehen, warum die Australier an diesem Punkt auch aufhören zu lachen.]

Jaja, wenn ich aus einem Land käme, das so geformt ist, dass es Fußfetischisten für ihre ganz persönlichen Highlights missbrauchen, würde ich vielleicht auch immer meinen Senf dazugeben wollen! Ich geh jetzt Pizza essen! Und zwar ohne Genuss, nur um der Zerstörung willen!

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kurzes Themenmedley

ingo | 11. August 2007

Morgens in Sydney, 9.30 Uhr, knappe 20 Grad, die Frisur sitzt! Nachmittags, Sydney, göttliches Wetter mit knappen 30 Grad und brennender Sonne… AHHH! WO SIND MEINE HAARE HIN!?!?!

Es ist echt ein grandioses Wetterchen gewesen heute. Der australische Samstag ist ja schon ein wenig weiter fortgeschritten, als der europäische und so haben heute schon drei Mitbewohner das Haus verlassen. Yasemine und Chagdasz (oder so ähnlich) und Richardt. Dafür sind dann auch gleich drei Neue eingezogen. Ein deutsches Pärchen und ein Italiener… ITALIENER!!! Die kann ich ja seit dem Sommer 2006… lassen wir das…

Obwohl sich hier via Kommentar ein sehr großzügiger Sponsor gemeldet hatte, der mir auch 500,- Dollar-Schuhe bezahlen mag, muss ich leider vermelden, dass sich auf diesem Sektor immer noch nichts getan hat. Das liegt aber auch an der irgendwie beschränkten Auswahl, so wirklich tolle Treter konnte ich bisher nicht auftreiben. Das einzige Paar, das mir bisher wirklich gut gefiel ist von “Wild Rhino”, aber sydneyweit nicht in meiner Größe erhältlich. Die Suche geht also weiter!

Ich habe mich in der Zwischenzeit ein wenig fortgebildet zum Thema Bierwerbung in Australien. Ich hatte ja in meinem gestrigen Posting bereits eine Radioreklame von “Victoria Bitter” verlinkt. Ich muss vermelden: da können deutsche Agenturen aber noch einiges lernen oder halt die auftraggebenden Bierbrauerein. Hier werden keine bescheurten und gleichsam langweiligen “Panorama-Deutschland-ist-schön-Krombacher”-Clips eingespielt, hier wird “ordentlich auffe Kacke gehauen”, wie ich mal so schreiben mag. Da bekomme ich richtig Lust das Bier mal auszuprobieren. Ein Beispiel gefällig? Dann müsst ihr auf den Play-Button klicken:

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Damit ich diesen Beitrag nicht mit Videos überhäufe, werde ich – sofern ich dran denke – immer mal wieder ein paar weitere lustige Clips posten. Und außerdem werde ich heute mal meinen Erfahrungsschatz erweitern, was die trinkbaren Biersorten angeht. Cheers!

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kleine Bierkunde

ingo | 10. August 2007

So wirklich viel zu berichten gibt es gerade nicht. Hier kehrt wohl der Alltag ein, nur dass der sich halt überwiegend in englischer Sprache abspielt. Warum ich allerdings selbst mit dem Hund englisch spreche [Anm.d.Red. Warum "spreche" ich überhaupt mit dem Hund?!], weiß ich nicht. Der versteht eh nur Pfeifen und seinen Namen Lachlan, bzw. Locki. Erwähnte ich eigentlich dass der Hund sehr gerne mit seinem Stoff-Tiger beischläft? Einen “Porno” haben wir schon gedreht, ich kümmere mich gerade um die musikalische Untermalung! Wer ihn sehen will, muss/darf mich nach meiner Rückkehr nach Deutschland besuchen!

In der Uni habe ich heute einen Australier kennen gelernt, dessen Mutter aus Bayern stammt, dem “traditionellen” Teil Deutschlands, wie er versuchte zu umschreiben. Bemerkenswert war seine Ausdrucksweise bzgl. des Biergenusses der Deutschen. Er scheute nicht vor Pauschalisierungen und meinte “You germans can drink a whole shit of piss!!!”. Ehrlich gesagt hätte ich es schöner wohl auch nicht ausdrücken können. Ich spare mir die angeberischen “Wo er Recht hat, hat er…”-Kommentare und lasse diesen Satz einfach mal in seiner Ausdruckskraft so stehen. Mit australischem Bier kann ich mich übrigens auch anfreunden – zumindest mit “Tooheys New“. Das schmeckt nicht berauschend, aber wenn der berauschende Effekt eintritt ist der Geschmack eh egal! Dann gibt es noch “Victoria Bitter” [Anm.d.Red. Den verlinkten Song unbedingt runterladen und anhören], auf das der E-Man schwört. Selber Schuld! “Foster’s” kann man zwar kaufen, aber es wird in Kneipen nicht ausgeschenkt, ist reine Export-Plörre! Andere Biersorten… bzw. “Shit”-Sorten, habe ich noch nicht probiert.

Jetzt ist jedenfalls Wochenende angesagt! Gleich werde ich mit E-Man wieder mal nach Schuhen suchen und mir vielleicht das ein oder andere nette Shirt kaufen, vielleicht auch noch eine Hose. Heute abend werde ich dann noch dem A-Man zeigen wie eine vernünftige Bundesliga-Kicker-Mannschaft ausschaut und dann werde ich wohl Samstag und Sonntag wieder ein bisserl durch Sydney touren! Das Winter-Wetter ist hier nämlich gerade genau so, wie ich mir das vorgestellt habe! Mindestens 23 Grad, bei strahlendem Sonnenschein! Neidisch?

Ach übrigens funktioniert das Internet hier seit ein paar Tagen zuverlässig langsam! Leider ist wohl der Server der Uni Duesseldorf abgeraucht, weswegen ich meine Emails im Moment nicht abrufen kann. Mal sehen wann das wieder klappt, ich vermute/hoffe mal am Freitag Morgen MEZ.

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Bilder von Flora & Fauna

ingo | 7. August 2007

Das hätte ich ja fast vergessen! Es gibt doch noch neue Bilder aus Sydney! Die habe ich ganz vergessen zu verlinken, sind also schon ein wenig “älter”. Zu sehen sind Bilder aus dem Aquarium und der Chinesische Garten. Und ihr findet sie HIER!

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Lesetipps

ingo | 6. August 2007

Heute gibt es mal nichts Neues aus Australien. Dafür aber ein absoluter Lesetipp! Ich habe eben einen lustigen Artikel im Online-Angebot der SZ über den zukünftigen Pensioner Stoiber gefunden, ihr wisst schon, bayrische Ministerpräsi bei dem “der Hauptbahnhof näher an die bayerische Stätte heran wächst”:

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Zurück zum Artikel: Ein Headhunter erklärt mit markigen Sprüchen, warum er Stoiber nicht für fähig hält, in einem Unternehmen erfolgreich zu arbeiten. Ich habe mich köstlich amüsiert! Sehr sehr schön!

Ein weiterer Lesetipp (allerdings etwas länger) ist ein Kommentar von Thomas Knüver über die deutsche Eigenart unserer Volksvertreter damit “anzugeben”, dass man keine Ahnung vom Internet hat. Sehr passend die Überschrift des Kommentars “Generation Web 0.0″. Ich finde diese Haltung übrigens ähnlich sinnfrei, wie die unserer deutschen “Promis”, die zum großen Teil gerne immer wieder damit angeben, dass Sie in der Schule totale Fumpen waren und trotzdem jetzt super erfolgreich sind. Tolle Vorbilder seid ihr! Aber wenn man wirklich als Schulfumpe erfolgreicher Promi wird, dann dürfen wir uns ja auf eine ganze Reihe Superpromis freuen, sofern dieser Artikel recht hat. Leider allerdings dann eher männliche als weibliche Promis…

Was es neues aus Australien gibt? Heute leider nix. Mal sehen, was die nächsten Tage so hergeben! Notfalls muss der Ede halt wieder mal herhalten!

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Bus-Update

ingo | 5. August 2007

Wenn man möchte, dass der Bus anhält, sollte man die Hand heben, sonst fährt er einfach durch! Das ist besonders mitten in der Nacht sehr ärgerlich. Und in der Dunkelheit ist der Schwierigkeitsgrad eh erhöht, weil man erst, wenn man das Weiße in den Augen des Busfahrers sehen kann, auch die Buslinien-Nummer erkennen kann – Reaktionstest! Aber nein, mir ist das noch nicht passiert, ich gehe alle Strecken zu Fuß ab!

Deswegen bin ich ja auch auf der Suche nach neuen, preisgünstigen Schuhen… immer noch…

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(un)Sexy Fußball

ingo | 4. August 2007

Wenn man mal so richtig beschissene Laune hat oder sich einfach zu wenig beachtet fühlt, müsste man eigentlich nur in die Innenstadt von Sydney gehen und Menschen anrempeln. Ganz egal ob die gehen oder stehen, einfach umlaufen! Das interessante ist nämlich, dass sich die Sydneyaner jedesmal entschuldigen werden! Nicht wie in Deutschland, wo man schon angeschnauzt wird, wenn man nur blöd guckt „Ey wissu misch anmache, Alda!?“. Hier entschuldigen sich Australier für etwas, woran sie nicht einmal Schuld haben! In der Uni beispielsweise bin ich beim Hervorziehen eines Stuhls etwa dreimal gegen einen anderen freien Stuhl zu meiner Rechten gestoßen, woraufhin sich die Dame zu meiner linken dreimal entschuldigte „Sorry – Sorry – Sorry, thought it was me“ – Pfff! Plumper Anmachversuch! So einfach funktioniert bei mir nicht! Ein bisschen mehr Einfallsreichtum dürfte es doch schon sein! Nagut… ich gebe es ja zu, sie sah „gewöhnungsbedürftig“ aus. Liebe Heidi K. aus B.-G., wenn du das hier liest, keine Sorge, DU brauchst keinen ausgefallenen ersten Spruch!

Vom Entschuldigen ausgenommen sind allerdings meist Asiaten, von denen man doch eigentlich behauptet sie würden sich im Rückwärtsgang, mit gefalteten Händen, immer wieder vorbeugend entschuldigen. Allerdings sagen die meist gar nichts und reagieren in keinster Weise. ABER Sport: Als ein Asiate auf einer Wiese den Fußball aus versehen in meine Richtung schoss [Anm.d.Red.: „Aus Versehen“ hat in diesem Kontext nichts – ich wiederhole NICHTS – mit meinen fußballerischen Fähigkeiten zu tun! Ich war nicht am Spiel beteiligt.], entschuldigte er sich wie oben beschrieben unzählige Male… Ich weiß nicht ob er sich entschuldigte, weil er bei mir für seine mangelhafte „Fußballkunst“ Nachsicht ersuchte, da er sie vielleicht im Angesicht eines deutschen Fußballexperten unangemessen fand, oder einfach nur für den plumpen Versuch mit die Rübe von den Schultern zu schießen. Naja, Asiaten und Fußball…

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Wiederholungen

ingo | 3. August 2007

Wie sich das für einen Studenten gehört, ist die Uni-Woche schon am Donnerstagabend beendet! Drei Kurse inkl. zwei Tutorien, hinzukommen im Laufe des Semesters drei Samstage mit achtstündigen Tutorien. Jeder Kurs verlangt darüber hinaus zwei bis drei benotete Leistungen wie Präsentation, Essays oder wissenschaftliche Online-Foren-Diskussionen. Im Vergleich zu Deutschland ist das ganz schön viel. Zumindest hab ich keine Abschlussprüfung am Ende. Dann müsste ich ja auch noch richtig pauken… bah!

Das Lehrpersonal macht einen sehr guten Eindruck. Alle fünf Dozenten sind in gewissem Maße Entertainer, keiner liest stur Folien ab und soweit habe ich auch trotz Fremdsprache alles verstanden. Sehr lobend erwähnen kann ich, dass alle Dozenten schon praktische Erfahrungen im Bereich der Kommunikation gemacht haben. Damit ich nicht bloß reden, sondern vor allem Berufe in diesem Bereich. Der Kurs „Inventive Media Advertising“ nimmt eine kleine Sonderrolle ein. Der erscheint besonders aufwendig, es soll in Gruppenarbeit eine ganze Werbekampagne für einen  Wein-Hersteller gebaut werden. Und irgendwie hat der Dozent ähnliches wie ich und der C-Man zu Beginn der Planungen des DFPK 2007. Und an meine Ausbildungszeit erinnert mich das auch frappierend, Abende an denen man im Team zusammen gesessen hat um irgendwelche virtuellen Kampagnen zu bauen. Das mutet wie eine Art „Real-Life Wiederholung“ an. Dazu höre ich meine Mutter quasi aus Deutschland über viel Land und viel Wasser rufen „Ja dann muss das doch total einfach für dich sein – hör mal – oder? Etwa nicht?!“ [Anm.d.Red.: Im Anschluss eigenartiges Grinsen]

Eigentlich ist das aber alles sehr angenehm und spannend, wenn da nur nicht der hohe Arbeitsaufwand wäre… Dabei hatte ich noch in Deutschland großmütig verkündet: „Ich fahre doch nicht nach Sydney um zu studieren! Das kann ich auch in Deutschland. Ich will…“ blabla… knicken!

Aber das macht alles nichts. Die fremde Kultur, das ganze Neue in der Stadt entschädigt doch für einiges! Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch ein schöner Job und alles ist im Lack!

Im Lack, bis auf die Tatsache, dass es heute regnet. Mein erster „richtiger“ Regen hier. Gehe ihn gleich wohl mal probieren und werde dann hoffentlich doch noch ein paar neue Schuhe aufzutreiben. Einen Deichmann gibt es hier leider nicht, bisher habe ich auch nichts Ähnliches gefunden, nur teures. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass „Sketchers“ so eine teure Marke ist.

Was mir allerdings doch ein wenig fehlt sind – aufgrund der Ferne – deutsche Fußball-Magazine. Ausländische Presse im Bereich Magazine beschränkt sich leider auf sündhaft teure Spiegel-Ausgaben. Bin mal gespannt, wie das wird, wenn die Bundesliga nächste Woche losgeht. Angeblich überträgt der TV-Sender „Deutsche Welle“ drei oder vier Bundesliga- und ChampionsLeague-Spiele zeitversetzt pro Woche. Aber ich mag doch eigentlich gar keine Wiederholungen…

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Kopien & Erfindungen

ingo | 2. August 2007

„Ihr in Deutschland habt ja quasi den Rassismus erfunden…“ … aaaaaaahhh ja! Der Spruch kam nicht etwa von einem Amerikaner, sondern von einer Australierin. Nur zur Info: von einem Mitglied eines Volkes, dass seit seiner Existenz (200 Jahre) Aboriginies diskriminiert und aus der Gesellschaft ausgrenzt.

Aber es passieren auch andere Dinge in der Uni. Zum Beispiel trifft man Doubles von Promis! Ich habe nämlich einen Kurs zusammen mit dem Gesichtsdouble von Toni Ailton, die Fußballinteressierten wissen wen ich meine. Alle anderen sollten sich eine „Google-Bilder-Suche“ nach „Ailton“ nicht entgehen lassen.

Außerdem habe ich an der Uni eine junge Dame getroffen, die von der Stimmlage her, perfekt Arnold Schwarzenegger synchronisieren könnte. Ich denke zwar, dass das für eine Frau nicht unbedingt erstrebenswert ist, aber seine Stimmlage sucht man sich ja nicht aus. Und wenn man damit Geld verdienen kann… Jetzt müsste man ihr nur noch deutsch beibringen.

Achja, da ist aber noch etwas anderes, was  sich mir nur schwierig erschließt. Wenn ich das Hauptgebäude der UTS betrete und ich habe beispielsweise einen Kurs in der vierten Etage, dann gehe ich instinktiv zu Treppen oder Aufzug um zu Etage vier zu gelangen. Muss ich aber nicht. Ich bin nämlich schon auf Etage vier… und wenn ich das vermeintliche Erdgeschoss der Bibliothek betrete, bin ich auf Etage zwei. Verstanden? Lieber ein kleiner Test [Anm.d.Red.: Antworten bitte via Kommenatr-Funktion.]:

Ich will in den Shop der UTS. Der befindet sich im Hauptgebäude auf Etage 3. Wie muss ich gehen?

  1. Rauf zu Etage 3
  2. Runter zu Etage 3
  3. Ich bin schon auf Etage 3
  4. Ich frage Jemanden
  5. Ich renne wild schreiend umher, breche zusammen und lande automatisch auf Etage 3 weil sich dort die Krankenstation befindet

Ich habe noch nicht herausgefunden, ob das so ein australisches Ding ist mit den Etagen, oder ob das nur in der Uni so ist. Naja, vielleicht haben wir Deutschen das Erdgeschoss erfunden…

 

P.S. Während ich das schrieb, funktionierte das Internet mal wieder seit mind. 8 Stunden nicht. Daran werde ich mich niemals gewöhnen…

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Schönes Wetter – kein Job

ingo | 1. August 2007

Gestern sagte mir der A-Man, dass ich wohl nicht euphorisch genug bin in meinem Blog. Ich werde also versuchen in diesem Positng so viele Superlative unterzubringen wie möglich! Auch wenn ich nicht der Meinung bin, dass ich zu wenig euphorisch bin. Aber ich versuche mich ja gerne nach den Wünschen der Leser zu richten…

Heute hatte ich mein erstes Vorstellungsgespräch in Sydney. Ich hatte mich vorgerstern auf der Homepage einer Promotion-Agentur registriert, die haben mich gestern angerufen und zack! Heute um 9.45 hatte ich mein Interview. Die Agentur war recht laut, kann man sagen, denn im Vorraum lief eine “Best-of 80s”-CD um die Bewerber schon mal in eine positive Grundstimmung zu versetzen, denke ich. Dann wurde ich von einem total aufgerdehten Herrn in schickem Anzug ins Büro geleitet. Fortan redete er mit einem Verbal-Anschlag von 300 Wörtern pro Minute und einem “Mate” pro Satz auf mich ein. Ich habe ihn zwar nicht ganz verstanden, aber immer versucht eine Antwort auf eine Frage zu geben, die mir an dieser Stelle logisch erschien.

Das klappte auch recht gut, aber geholfen hat es nichts. Die Agentur sucht Leute, die von 12.30 Uhr bis 20.30 Uhr 4 mal pro Woche arbeiten können. Das kann ich leider nicht, ich hab ja immer abends Uni. Somit war das Gespräch schon nach etwa 3 Minuten beendet. Aber was solls! Es ist ein herrlicher Tag in Sydney, der Himmel ist wolkenlos und die Temperaturen bestimmt bei etwa 25 Grad. Herrlich! So darf es gerne weiter gehen, dann sind nämlich auch die Reste meiner Erkältung bald verflogen.

Leider geht nun aber auch die Jobsuche weiter. Aber ich glaube, da hat sich doch vielleicht schon wieder etwas Neues aufgetan! Vielleicht erfahre ich heute abend mehr.

Achja! Ich habe übrigens immer noch keinen wirklich unfreundlichen Sydneyaner getroffen und heute habe ich einen wirklich geärgert. Aber obwohl er wohl noch nie eine (deutsche) Immatrikulationsbescheinigung ausgefüllt hat, hat er das mit guter Laune trotzdem getan [Anm.d.Red. Und danach hat er es sogar nach Deustchland gefaxt, KOSTENLOS!!!!]. Jeder deutsche Verwaltungsbeamte der das liest, möge einmal ein Praktikum im Serviceparadies Sydney machen oder sich zumindest ein Beispiel daran nehmen. An diese Freudnlichkeit hier kann man sich echt schnell gewöhnen. Herrlichst!

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